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Einrohrheizung, Schwerkraftheizung

 
...das passt zum Thema  

 

Modernisierung einer Schwerkraftheizung bzw. einer Einrohrheizung

Bei der Modernisierung einer SchwerkraftheizungSchwerkraftheizung
Die Schwerkraftheizung ist eine Warmwasser-Zentralheizung, bei der die notwendige Zirkulation des Heizungswassers allein durch den Dichteunterschied des warmen und kalten Wassers zustande kommt. Da warmes Wasser leichter ist als kaltes, steigt das vom Heizkessel erwärmte Wasser im Heizungsvorlauf nach oben und verdrängt das kalte Wasser im Rohr und in den Heizkörpern. In den Heizkörpern kommt es zur Wärmeabgabe. Die damit verbundene Abkühlung macht das Heizungswasser schwerer, so dass es über den Rücklauf zum Heizkessel zurück fließt. Eine Umwälzpumpe wird nicht benötigt. Eine Schwerkraftheizung erfordert eine sorgfältige Berechnung der Rohrquerschnitte und eine funktionsgerechte Verlegung der Rohre. Die Rohrdurchmesser sind größer als bei einer Heizungsanlage mit Pumpenunterstützung, allerdings wird auch kein Antribsstrom benötigt.  
bzw. einer Einrohr-Forsterheizung geht es vor allem um

Ein schöner, praktischer Türgriff, aber er gehört einem Festbrennstoffkessel sehr alter Bauart mit schlechtem WirkungsgradWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
. Es ist Zeit zu modernisieren.
Solche liegenden Warmwasserspeicher gehörten zur Grundausstattung vieler Festbrennstofffeuerungen als Schwerkraftanlagen. Sie haben eine schlechte WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
und wegen der liegenden Bauart natürlich auch keinerlei Schichtung.

Welche Arbeitsschritte sind bei der geplanten Modernisierung einer Schwerkraftanlage zu tun?

Arbeitsschritte ausführlich in
Austausch des Festbrennstoffkessels gegen einen modernen Gas- oder Öl-Niedertemperaturkessel, besser noch gegen einen Brennwertheizkessel
Anpassung des Schornsteins an die neuen Abgasverhältnisse, meist Schornsteinsanierung
Austausch des meist liegenden Warmwasserspeichers bzw. der elektrischen Einzelspeicher gegen einen stehenden, gut gedämmten Warmwasserspeicher, der vom neuen Heizkessel indirekt beheizt wird.
Demontage des offenen Ausdehnungsgefäßes und Umbau der Anlage zu einem geschlossenen System mit Membranausdehnungsgefäß.
Einbau einer witterungsgeführten oder bedarfsgesteuerten Regelung
Einbau von richtig dimensionierten ThermostatventilenThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
an jedem Heizkörper.
sorgfältige Wärmedämmung der neu eingebauten Rohrstücke, Formteile, Schieber, Pumpen etc.
Einstellung der Heizungsregelung auf die Bedingungen der Heizungsanlage, des GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
und die Wünsche der Nutzer

Wie Sie sehen, ist der Austausch der bisher verwendeten Heizkörper und Rohrleitungen nicht unbedingt vorgesehen.

  1. Gussradiatoren halten sehr lange und sind nahezu unverwüstlich. Sie haben zwar eine große Masse und einen vergleichsweise reichlichen Wasserinhalt, aber diese Eigenschaften wirken sich - wenn überhaupt - nur geringfügig auf die EnergiebilanzEnergiebilanz
    Bilanziert wird die Energiemenge, die z.B. eine Energieerzeugungsanlage im Laufe ihrer Nutzung erzeugt. Sie wird verglichen mit der Energiemenge, die für die Herstellung (Herstellungsenergie), für Hilfsprozesse (Hilfsenergie) und die Entsorgung der Anlage aufgewandt werden muss. Selbstverständlich macht es nur Sinn solche Anlagen zu betreiben, die eine postive Lebensbilanz aufweisen.
    aus. Durch die Möglichkeit die durchschnittlichen Heizwassertemperaturen zu reduzieren ist auch die Regelfähigkeit (Trägheit) kaum verschlechtert.
  2. Gleiches gilt auch für die bisher verwendeten Rohrleitungen. Natürlich haben sie größere Durchmesser. Sonst hätte die Schwerkraftheizung auch nicht funktioniert. Und natürlich befindet sich darin auch mehr Wasser, welches aufgeheizt werden muss. Aber es wird ja nicht weggeschüttet, es verbleibt in der Heizungsanlage und gibt die gespeicherte Wärme auch allmählich wieder an die Räume ab. Die Wärme ist also nicht verloren, wenn man von Wärmeverlusten in ansonsten unbeheizten Bereichen einmal absieht.
  3. Die Wärmedämmung der alten Rohrleitungen einer Schwerkraftheizung ist besser als vieles, was heute in den Baumärkten angeboten wird. Machen Sie also nicht den Fehler die Glasfaserdämmung mit Gipsbinde zu entfernen, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist.
  4. Bei einer EinrohrheizungEinrohrheizung
    Bei einer Einrohrheizung sind die einzelnen Heizkörper in Reihe miteinander verbunden. Der Rücklauf des ersten Heizkörpers wird dabei zum Vorlauf des zweiten Heizkörpers, dessen Rücklauf wiederum zum Vorlauf des dritten wird, usw. usf.. Die Vorlauftemperatur ist demnach bei jedem folgenden Heizkörper geringer, was eine entsprechende Dimensionierung der Heizkörpergröße erfordert. Damit ein abgesperrter Heizkörper nicht zu einem Durchlussstopp führt, müssen spezielle Kurzschlussstrecken (Bypass) und Zweiwegeventile eingesetzt werden. Wegen der stetigen Abnahme der Temperatur in einem Strang, kann nur ein begrenzte Zahl von Heizkörpern in einem Heizkreis angeordnet werden.
    , Typ Forster, können Sie Rohrleitungen und Heizkörper ebenfalls weiterverwenden. Durch den Umbau des offenen Systems in eine geschlossene Heizungsanlage wird der Korrosionsfortschritt aufgehalten. Für Forsterheizungen mit den typischen KurzschlussstreckenKurzschlussstrecke
    Eine Kurzschlussstrecke wird in einer Einrohrheizung benötigt, damit das Heizungswasser bei zugedrehtem Themostatventil am Heizkörper vorbei fließen und den folgenden Heizkörper mit Heizwasser versorgen kann. Voraussetzung dafür ist die Installation eines Zweiwegeventiles. Eine Kurzschlussstrecke kann man auch als Bypass oder Weiche bezeichnen.
    stehen spezielle Thermostatventile zur Verfügung.
Dreiwegethermostatventil für Einrohrheizung Typ "Forster"

Belassen Sie also die Rohrleitungen, wenn sie Sie nicht stören. Die möglichen Verbesserungen durch neue Rohrleitungen und Heizkörper sind so gering, dass es den Aufwand nicht lohnt.

Der Wunsch den Schwerkraftkessel in der neuen Anlage eingebunden zu lassen, um noch Holz zu verbrennen oder für den Notfall Wärme zu erzeugen, ist weit verbreitet. Viele Heizungsbauer erfüllen diesen Wunsch auch gerne, obwohl sie damit eine nicht DIN-gerechte Anlage schaffen. Was fehlt, ist eine zugelassene thermische Ablaufsicherungthermische Ablaufsicherung
Die thermische Ablaufsicherung ist eine Sicherheitseinrichtung in Heizkesseln, die der Verfeuerung von festen Brennstoffen dienen. Bei Überschreiten einer oberen Temperaturgrenze (110°C) öffnet ein Thermostatventil den Zulauf von kaltem Leitungswasser. Das kalte Wasser strömt durch einen im Heizkessel angebrachten Wärmetauscher, um so überschüssige Kesselwärme abzuführen.
im Schwerkraftkessel, die, wenn das offene AusdehnungsgefäßAusdehnungsgefäß
Das Ausdehnungsgefäß ist eine Einrichtung zur Aufnahme des zunehmenden Wasservolumens, welches durch die Wassererwärmung in einer Heizungsanlage oder Solaranlage entsteht. Beri Schwerkraftanlagen werden offene Ausdehnungsgefäße mit Verbindung zur Luft eingesetzt, die höher angebracht sein müssen, als der höchstgelegene Heizkörper. Heute werden überwiegend geschlossene Membranausdehnungsgefäße (MAG) mit einer Füllung aus Stickstoff angewandt. Ebenso wie in Heizungsanlagen müssen Ausdehnungsgefäße in Solaranlagen so bemessen sein, dass das zusätzlich entstehende Volumen vom Ausdehnungsgefäß aufgenommen werden kann.
demontiert und die Anlage geschlossen wurde, zwingend vorgeschrieben ist. Kein Kavaliersdelikt ist es, wenn - um eine Durchströmung des Kessels zu verhindern - Schieber eingebaut werden, die geöffnet werden müssen, bevor man den Schwerkraftkessel mit Holz befeuert. Was ist, wenn Sie einmal nicht daran denken?

Überlegen Sie, ob Sie überhaupt genügend Holz zur Verfügung haben. Der Pflaumenbaum aus dem Garten ist rasch verfeuert.

»› Wie viel Holz brauche ich pro Jahr?
»› Woher bekomme ich geeignetes Holz?

Der eingebaute Absperrschieber in den VorlaufVorlauf
Mit Vorlauf bezeichnet man die Rohrleitung eines Heizungssystems, in der das Heizungswasser vom Heizkessel weggehend zum Heizköper hinfließt oder, bei Solaranlagen, die Rohrleitung vom Solarkollektor zum Speicher in Strömungsrichtung der Solarflüssigkeit. Der Vorlauf hat im Regelfall eine höhere Temperatur als der Rücklauf. 
der Heizung kann gefährliche Folgen haben. Wird vor dem Anheizen das Öffnen des Schiebers einmal vergessen, kommt es rasch zu sehr hohen Temperaturen und hohem Druck.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 11.03.2003 | 49570 x gelesen


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