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Heizlast, Begriff

Wenn die Außentemperatur sinkt, wird es früher oder später auch in der Wohnung kalt - wir müssen heizen. Wieviel eingeheizt werden muss, hängt vor allem von der Güte der Wärmedämmung der an die Außenluft grenzenden Hausflächen ab. Die Techniker sprechen von einer Heizlast.

 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Heizlast, Höhe, Wodurch wird die Höhe der Heizlast beeinflusst?
Leistungsmodulation, Anpassung der Leistung an den Bedarf
Dimensionierung, Überschlägige Auslegung von Heizkörpern
 Service:
-Beratung per eMail

 

Was ist eine Heizlast?

Eine HeizlastHeizlast
Die Heizlast ist jene Heizleistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine Temperatur im Raum von z. B. 20 °C konstant zu halten. Sie muss demnach genauso groß sein, wie die Summe der Wärmeverluste aus Wärmeleitung (Transmissionswärmebedarf) und Lüftung(Lüftungswärmebedarf). Die rechnerische Grundlage ist die DIN EN 12831.
entsteht, wenn infolge eines Temperaturunterschiedes Wärme auf irgendeine Weise aus dem Haus bzw. einem Raum entweicht und es dadurch kälter wird. Soll es behaglich warm bleiben, muss - bildlich gesehen - die Waage in der Abbildung im Gleichgewicht bleiben, also die zugeführte Wärme(EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
) dem Verlust ausgleichen.

Quelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO)

Um die Temperatur im Raum bei etwa 21 °C zu halten, muss dem Raum also durch

  • die Sonne,
  • innere Quellen oder
  • durch einen Ofen bzw. Heizkörper

Wärme zugeführt werden. Diese Wärmemenge - auf eine Stunde bezogen - ist physikalisch gesehen eine LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
.

Die Heizlast ist also die notwendige HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
, die zur Verfügung stehen muss, um die Temperatur im Raum zu halten.

Die Heizlast ist natürlich am größten, wenn es draußen am kältesten ist. Deshalb wird die Heizlast eines Raumes oder Hauses - je nach Lage des Ortes, in dem Sie wohnen - für eine Außentemperatur von -14 bis -18 °C errechnet.

Heiztechnisch gesehen ist die Heizlast eines Raumes jene Leistung, die der Ofen bzw. die Heizkörper bei der tiefsten für eine Gegend typischen Wintertemperatur aufbringen muss, um die Räume bei einer stabilen Raumtemperatur von z.B. 20 °C zu halten. Für die Berechnung der Heizlast eines GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
gibt es Vorschriften. Die Heizlast wird in WattWatt
Das Watt ist die physikalische Einheit der Leistung. Leistung ist die Arbeit, die pro Zeiteinheit verrichtet werden kann.

bzw. kW (kiloWatt) angegeben.

Ihr Auto - genauer der Motor - hat z. B. eine Leistung 75 PS (entspricht etwa 55 kW). Ob Sie aber 7 oder 10 Liter Benzin verbrauchen, hängt, wie Sie wissen, ganz entscheidend von Ihren Gewohnheiten, also der Fahrweise, der Strecke und natürlich auch von der Qualität ihres Motors, ab. Und wie viel Benzin Sie in einem Jahr verbrauchen, ist wiederum abhängig davon, ob Sie das Auto beruflich nutzen oder nur am Wochenende. Ähnlich ist es bei einem Heizkessel. Wenn ein Heizkessel eine Leistung von 20 kW hat, verbraucht er nicht einfach doppelt so viel Brennstoff, wie ein Heizkessel mit 10 kW. Die Zeit spielt eine entscheidende Rolle. Muss der 10 kW Kessel 1Stunde laufen, um die Heizlast zu decken, hat er in dieser Zeit 10 kiloWattstunden, also 10 kW mal 1 Stunde Wärme erzeugt. Ein Kessel, mit 20 kW Leistung im gleichen Haus eingesetzt, würde nur eine halbe Stunde für 10 kWhkWh
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen.
Wärme laufen müssen . Die für die Wärmeerzeugung erforderliche Brennstoffmenge wäre aber trotz unterschiedlicher Leistung der Heizkessel prinzipiell gleich!

Stellt man einzelne Öfen auf, muss die Leistung eines Ofens mindestens der Heizlast des jeweiligen Raumes entsprechen. Bei einer Zentralheizung müssen die bzw. der Heizkörper oder die Fußbodenheizung für die jeweilige Heizlast ausgelegt sein. Der WärmeerzeugerWärmeerzeuger
Ein Wärmeerzeuger ist ein zentrales Element einer Heizungsanlage. Hier wird meist durch Verbrennung eines Energieträgers Wärme in der gewünschten bzw. benötigten Menge erzeugt und an das Wärmeverteilungssystem übergeben. Moderne Wärmeerzeuger wie z.B. Brennwertgeräte, Holzvergaserkessel oder Pelletskessel besietzen einem hohen Wirkungsgrad. Auch die Wärmepumpe, bei der mit Hilfe einer speziellen Kompressionsmaschine aus niedrig temperierter Umweltwärme höher temperierte Nutzwärme erzeugt wird, ist ein Wärmeerzeuger.
(Heizkessel, ThermeTherme
Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung.
, WärmepumpeWärmepumpe
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
usw.) muss mindestens jene Leistung aufbringen können, die der Summe der Heizlasten aller Räume entspricht.

Die Höhe der Heizlast

Da die Heizlast schwankt, muss

Aus der Angabe der Heizlast eines Gebäudes kann man den ungefähren Verbrauch an Brennstoffen abschätzen. Eine genaue Errechnung des zu erwartenden Verbrauches an Öl, Gas oder StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
ist jedoch nicht möglich. Viele nur schätzbare Faktoren beeinflussen den tatsächlichen Brennstoffverbrauch, so z.B.

  • die Gewohnheiten der Nutzer (Raumtemperaturen, Anwesenheit, Einstellung der Regelung),
  • bei kombinierten Anlagen die Höhe das Warmwasserverbrauches und
  • natürlich das Wetter

Quelle: Impulsprogramm Hessen



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 25.02.2006 | 66757 x gelesen


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