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» Heizung » Heizen mit BHKW 

Einsatzbedingungen

Der Einsatz von BHKW-Modulen für Heizung, Brauchwasserbereitung und vor allem zur Stromerzeugung scheint naheliegend und effizient. Doch wegen des gleichzeitigen Anfalls von Strom und Wärme in oft nicht bedarfsgerechter Höhe sind wirtschaftliche Einsatzgrenzen zu beachten.  
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Wirtschaftlichkeit, Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von BHKW
 Service:
-Beratung per eMail

 

Wo können BHKW sinnvoll eingesetzt werden? Betriebsbedingungen

Besonders dort, wo StromStrom
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.
und Wärme möglichst zeitgleich benötigt werden, ist der Einsatz von Mini-BHKW ökonomisch und ökologisch unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen (KWK-GesetzKWK-Gesetz
Gesetz für die Erhaltung, Modernisierung und den Ausbau der Wärme-Kraft-Kopplung (1.4.2002, Änderungen vom 31.03.2004). Das KWK-Gesetz fördert den Betrieb von KWK-Anlagen durch Zuschüsse, deren Höhe sich nach der Anlagenart und -größe richtet. Zahlreiche Änderungen, insbesondere zur Förderung mittels eines Zuschlags, treten zum 1.1.2009 in Kraft.
) interessant. Einen entsprechenden Strom- und WärmebedarfWärmebedarf
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
als GrundlastGrundlast
Mit Grundlast bezeichnet man einen immer vorhandenen, weitgehend kontinuerlichen Bedarf nach einer bestimmten elektrischen Leistung oder einer Wärmeleistung, die während des Tages oder innerhalb einer Nutzungsperiode nicht unterschritten wird. Im Einfamilienhaus stellt die Warmwasserbereitung eine Grundlast dar, da sie im Sommer wie im Winter täglich in etwa gleichbleibender Höhe gedeckt werden muss. 
(z. B. Warmwasserbereitung) findet man das gesamte Jahr in der Regel in:

  • Hotels, Pensionen, Restaurants, Heimen, Sanatorien, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen
  • Schwimmbädern, Sport- und Freizeitanlagen
  • Gewerbebetrieben, wie z. B. Fleischereien, Wäschereien, Autowaschanlagen, Brauereien
  • Mehrfamilienhäusern, Wohnsiedlungen mit Nahwärmsystem
  • landwirtschaftlichen Betrieben

Sehr gut lassen sich BHKWBHKW
BHKW ist die Abkürzung für Blockheizkraftwerk, einer Anlage mit Wärme-Kraft-Kopplung. Dabei treibt eine Verbrennungskraftmaschine (z.B. ein  Diesel- oder ein Otto-Motor) einen Generator. Bei diesem Prozess entsteht Wärme und Strom in einem Verhältnis von 60/40 %.
auch einsetzen, wenn für Kälteprozesse Wärme genutzt werden kann, z. B. mit Absorptionskältemaschinen. Dies kann der Fall sein in Supermärkten und Einkaufszentren sowie in bestimmten Gewerbebetrieben.

Bedingt geeignet sind

  • Schulen wegen des diskontinuierlichen Bedarfes (Ferien)
  • große Einfamilienhäuser (mit Schwimmbad, Gewächshaus)

Nicht geeignet sind Mini-BHKW für kleine Einfamilienhäuser. Wegen des diskontinuierlichen Bedarfes an Strom und Wärme lassen sich BHKW mit einer elektrischen LeistungLeistung
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.
größer 5 kW in der Regel nicht wirtschaftlich betreiben.

In letzter Zeit machen so genannte Micro-BHKW von sich reden, deren elektrische Leistung zwischen 1 bis 5 kW liegt. Ein großvolumiger PufferspeicherPufferspeicher
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden.
ergänzt in der Regel die Wärmeversorgung. Einige Anbieter haben modulationsfähige Aggregate im Angebot.

Strom- und Wärmeversorgung eines GebäudesGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
mit einem ErdgasErdgas
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub.
betriebenen Micro-BHKW
Quelle:ASEW
Elektrische Bedarfspitzen werden durch den Zukauf von Strom gedeckt. Dadurch erreicht man eine lange Modullaufzeit.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 01.01.2005 | 30632 x gelesen


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