Im Gegensatz zu modernen Niedertemperatur- und Brennwertheizkesseln ist eine präzise Auslegung der Leistung≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. der Wärmepumpe≡Wärmepumpe≡
Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt. auf den Wärmebedarf≡Wärmebedarf≡
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen. sehr wichtig. Vor allem ergibt sich diese Forderung aus den hohen Anlagenkosten. Eine Überdimensionierung verschlechtert die Wirtschaftlichkeit drastisch!
- Grundlage jeder Berechnung ist eine genaue Feststellung des Wärmebedarfes des Gebäudes≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.. In jedem Fall sollte daher vom Anbieter eine nachprüfbare Wärmebedarfsrechnung nach DIN EN 12831≡DIN EN 12831≡
In dieser DIN finden sich die Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Heizlast von Wohngebäuden. Bis 30.09.2004 durfte nach der alten Vorschrift, der DIN 4701, gerechnet werden. vorgelegt werden. Besonders wichtig ist eine präzise Wärmebedarfsberechnung unter Berücksichtigung solarer Gewinne und interner Wärme für Niedrigenergiehäuser (siehe »› Was ist eine Heizlast?). - Bei monovalenter Betriebsweise muss die Wärmepumpe den gesamten Wärmebedarf, oft einschließlich der Warmwasserbereitung, decken. Beachtung finden müssen ggf. Sperrzeiten der Energieversorgung, bei denen die Wärmepumpe nicht betrieben werden kann (siehe »› Was muss ich bezüglich des Strombezuges bzw. zum Anmeldeverfahren wissen?).
siehe auch
»› Warmes Wasser mit der Wärmepumpe?»› Sind Pufferspeicher in Wärmepumpen-Heizungsanlagen erforderlich?













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