Heutige Heiztechnik hat kaum noch etwas gemeinsam mit den gusseisernen Ungetümen vergangener Zeiten. Damals beschränkte sich eine Wartung≡Wartung≡ Eine Wartung umfasst die Überprüfung und ggf. Wiederherstellung der Betriebbereitschaft und Betriebssicherheit sowie die Einstellung der Regelung und anderen Werten einer technischen Anlage, wie z.B. einer Heizungs-, Lüftungs- oder Solaranlage. Neben allgemeinen Wartungstätigkeiten, wie die Überprüfung von Betriebsdrücken, oder der Funktionsfähigkeit von Sicherheitseinrichtungen gibt es für jede Anlage spezielle Wartungsaufgaben. Die für die Wartung entstehenden Wartungskosten dürfen im Rahmen der Heizkostenabrechnung keine Reparaturkosten, z.B. für das Auswechseln von Teilen oder Baugruppen, enthalten.
Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen.
Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub. oder ca. 4400 Liter Flüssiggas≡Flüssiggas≡
Zu den Flüssiggasen zählen Propan und Butan sowie ein Gemisch aus beiden. Flüssiggas fällt bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung und in Raffinerien gasförmig als Nebenprodukt an. Durch Komprimierung wird das Gas verflüssigt und in diesem Zustand transportiert und gelagert. Flüssigas hat einen Heizwert von 6,8 bis 7,2 kWh/l je nach Zusammensetzung. verbrannt. Von verschiedenen Experten wird das Einsparpotential durch kontinuierliche Wartung mit 5 % bis 7 % angegeben. 5 % Heizölersparnis, das sind auf unser Beispiel bezogen 150 Liter (das ist übrigens etwa die Menge, die mit einer Solaranlage für 2 bis 3 Personen pro Jahr eingespart werden kann). Werden 150 Liter Heizöl nicht verbrannt, werden der Umwelt beachtliche 375 kg Kohlendioxid≡Kohlendioxid≡
Eigentlich Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farbloses, ungiftiges Gas. Es ist schwerer als Luft. Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung aller kohlenstoffhaltigen Brennstoffe unter Hinzufügung von Sauerstoff (O2) zu CO2, wobei Wärme freigesetzt wird. Kohlendioxid spielt eine zentrale Rolle beim Pflanzenwachstum (Photosynthese), ist aber in der Luft lediglich mit einem gegenwärtigen Anteil von knapp 0,04 Vol% vertreten. Die jährliche Zunahme durch menschliche Aktivitäten beträgt nach Wikipedia 2 ppm. Das Gas ist undurchlässig für langwellige Wärmestrahlung, wodurch erträgliche Temperaturen an der Erdoberfläche erreicht werden. Eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre wird neben anderen Gasen für eine globale Erwärmung verantwortlich gemacht. Eine Reduzierung der CO2-Emissionen könnte u.a. durch verbesserte Wärmedämmung, durch kohlenstoffarme Brennstoffe, durch den Ausbau der Nutzung von Biomasse erreicht werden. pro Jahr erspart. Diesem erheblichen Einsparpotential hat der Gesetzgeber Rechnung getragen. Dementsprechend gibt es auch für den Heizkessel so etwas wie die ASU für das Auto.
In der »› Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen in der geänderten Fassung vom 07.08.1996 - besser bekannt unter "Bundes-Immissionsschutz-Verordnung" - wird die Überwachung von Feuerungsanlagen durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister geregelt. Diese Verordnung gilt für die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Feuerungsanlagen. Danach wird z. B. einmal im Jahr u. a. der Abgasverlust bestimmt (außer bei Brennwertheizgeräten) und mit den zulässigen Werten verglichen.
Immerhin wurden 1996 durch die Schornsteinfeger der Bundesrepublik 1,7 Mio. Mängel an bestehenden Heizungsanlagen registriert. Bei Abnahmen neuer oder wesentlich geänderter Anlagen wurden insgesamt 940.000 Mängel festgestellt. Bei 11,4 Mio. auf Kohlenmonoxid überprüften Gasfeuerungsanlagen wurden 6 % kritische und 3,7 % gefährliche Konzentrationen an Kohlenmonoxid ermittelt. Kohlenmonoxid (chemisches Zeichen CO) ist ein sehr giftiges, farbloses und geruchloses Gas, welches durch unvollständige Verbrennung entsteht.
Bei rund 6 Mio. überprüften Öl-Feuerungsanlagen wiesen fast 40 % aller Anlagen mit Verdampfungsbrenner und knapp 12 % der Anlagen mit Zerstäubungsbrenner den Energieverbrauch beeinflussende Mängel wie z. B. zu hohe Rußkonzentrationen auf. Auch Ruß ist eine Folge unvollständiger Verbrennung. Bei Gasfeuerungsanlagen (ohne Berücksichtigung der nicht überprüfungspflichtigen Brennwertheizgeräte) wiesen 15 % aller Anlagen solche Mängel auf. Interessant ist, dass der durch die Mängel verursachte Mehrverbrauch in Deutschland etwa bei 138 Mio. Liter Heizöl und 76 Mio. m³ Erdgas liegt. Damit könnte man rund 100.000 Einfamilienhäuser mit mittlerem Energiebedarf beheizen.
Mehrverbrauch ist bei modernen Heizgeräten fast immer auf eine mangelhafte Wartung und Einstellung zurückzuführen. Ein Rußansatz im Öl-Kessel von nur 1 mm lässt z. B. die Abgastemperatur um 50 °C ansteigen und erhöht somit den Öl-Bedarf um 4 %. Hohe Abgastemperaturen bei Gas-Thermen deuten auf verschmutzte Wärmetauscher hin. Wird z. B. ein hoher Luftüberschuss im Abgas gemessen, ist meist der Zug zu hoch und die Wärmeausbeute zu gering. Der Gasbedarf steigt entsprechend.
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