Öl-Öfen für die Beheizung einzelner Räume werden für den Leistungsbereich von 3,5 - 7 kW angeboten, Öl-Heizeinsätze für Kachelofenluftheizungen bis etwa 15 kW. Öl-Öfen bzw. Öl-Heizeinsätze können Kohleöfen bzw. Kohle-Heizeinsätze meist problemlos ersetzen.
Gegenüber kohlebeheizten Öfen zeichnen sich Öl-Öfen aus durch
- ein schnelleres Aufheizvermögen
- die bessere Regelfähigkeit der Wärmeabgabe im mittleren und oberen Leistungsbereich
- eine schadstoffärmere Verbrennung
- den geringeren Platzbedarf für die Brennstoffbevorratung und
- die Möglichkeit des automatischen Betriebes
Nachteilig wirkt sich die Geruchsbelästigung (Dieselgeruch) durch die Befüllung aus.
Die Verbrennung des Öles erfolgt nach dem atmosphärischen Prinzip in einem Brennertopf bzw. einer Schale, dem Verdampfungsbrenner≡Verdampfungsbrenner≡
Ein Verdampfungsbrenner ist ein spezieller Öl-Brenner mit atmosphärischer Verbrennung. Er wird z.B. im Öl-Ofen und seltener auch in Heizkesseln eingesetzt. Bei diesem Brennner wird das Heizöl durch die Flammenwärme aus einer Schale verdampft und in der umgebenden Luft verbrennt.. Die Qualität der Verbrennung ist abhängig von den jeweiligen Zugverhältnissen im Schornstein und der Verbrennungsluftversorgung. Öl-Öfen für die Einzelraumbeheizung können daher nicht die guten Leistungs≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie.- und Verbrennungswerte von Öl-Niedertemperatur-Kesseln mit Zerstäubungsbrennern≡Zerstäubungsbrenner≡
Der Zerstäubungsbrenner ist der überwiegend eingesetzte Öl-Brenner für Öl-Heizkessel, der auch als Öl-Gebläsebrenner bezeichnet wird. Bei einem Zerstäubungsbrenner wird das Öl durch eine Düse gepresst (zerstäubt) und der so entstehende Öl-Nebel mit dem vom Gebläse erzeugten Luftstrom vermischt und verbrannt. erreichen. Sie sind dennoch wegen ihrer einfachen und preiswerten Installation und den gegenüber konventionellen Kohlefeuerungen deutlich verbesserten Emissionswerten für Einzelraumbeheizungen zu empfehlen. Die Wirkungsgrade≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. von Öl-Öfen liegen etwa bei 80 bis 85 Prozent.
Öl-Öfen werden ausschließlich raumluftabhängig betrieben; die notwendige Verbrennungsluft wird also dem Aufstellraum des Wärmeerzeugers entnommen. Pro installiertem kW Heizleistung muss daher ein Raumvolumen von mindestens 4 m3 zur Verfügung stehen. Vorsicht bei neuen, dicht schließenden Fenstern, die das erforderliche Nachströmen der Verbrennungsluft behindern können! Für den Einbau von Öl-Öfen ist beim Bezirksschornsteinfeger eine entsprechende Genehmigung einzuholen.
Eine Vereinfachung beim Betrieb der Öfen stellt eine zentrale Ölversorgung dar. Man muss dann nicht mit der Ölkanne in den Keller. Sollen z.B. mehrere Öfen in einer Wohnung, z.B. auch ein Öl-Badeofen betrieben werden, kann ein gemeinsamer Tank alle Brennstellen versorgen. Diese sogenannte "Zentrale Ölversorgungsanlage" mit einem Zentraltank ist mit einer Öl-Fördereinrichtung ausgerüstet. Rohrleitungen im Durchmesser von 6-8 mm leiten das Öl unter Druck zu den einzelnen Öfen.
Der Schornsteinfeger hat bei Öl-Öfen bis 11 kW Nennwärmeleistung nach der ersten BundesImmissionsSchutzVerordnung, auch »› Kleinfeuerungsanlagenverordnung genannt, die Rußzahl zu ermitteln, die den Wert 3 nicht überschreiten darf. Eine Begrenzung der Abgasverlustwerte gilt für Öfen bis 11 kW, die einen Einzelraum beheizen, nicht.
siehe auch
»› Öl-Lagerung, Vorschriften»› Öl-Lagerung, Mengenbegrenzungen












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