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Ist es richtig, dass der Heizkörper trotz geschlossenem Ventil beim Lüften warm wird?

Ja, das ist richtig. Wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen, drehen Sie die ThermostatventileThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
bis zum Anschlag (meist Frostschutzstellung, Schneekristall) zurück. Lüften Sie bei Außentemperaturen unter 8 °C, kann es nun passieren, dass das Ventil sich für Sie unbemerkt öffnet. Der Heizkörper wird warm, obwohl eine Erwärmung des Raumes im Augenblick nicht erwünscht ist. Aber die Frostschutztemperatur wurde durch die einfallende kalte Luft unterschritten. Das Ventil kann nicht zwischen einfallender Kaltluft von außen durch das gewollte Öffnen des Fensters und einer ungewollten Temperaturabsenkung im Raum unterscheiden. Es öffnet also und der Heizkörper heizt „gegen" die einfallende kalte Luft an.

Ein kleiner Trick kann gegen solch unerwünschten Energieverbrauch helfen. Sie können ein Putztuch, einen Fausthandschuh oder einen „Eierwärmer" über den Ventilkopf stülpen und damit die Ventilfunktion kurzzeitig außer Betrieb setzen. Schon eine über das Thermostatventil gelegte Zeitung verzögert das „Bemerken" der Störung. Aber vergessen Sie nicht diese Dinge nach dem Lüften wieder zu entfernen.

Manche Ventile besitzen neben der Frostschutzstellung eine richtige 0-Stellung. Hier müssen Sie natürlich nicht zum beschriebenen Trick greifen. Die Einfriergefahr besteht aber gerade bei diesen Ventilen ganz besonders; auch ohne „Handschuh".

Die Gefahr von Frostschäden besteht selbstverständlich nur bei längerer Lüftung, die man ohnehin vermeiden sollte.

Vermeiden Sie die Kippstellung zum Lüften

In modernen Wohnungen mit dichten Fenstern und Zentralheizung sollten Sie nur

  • alle 1 - 2 Stunden
  • kurz für 3 bis 5 Minuten
  • intensiv mit weit geöffneten Fenstern lüften.
Sehr problematisch ist die Angewohnheit, die Fenster für lange Zeit anzukippen. Ohne dass man es merkt, fällt kalte Luft auf das Thermostatventil, die HeizleistungHeizleistung
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. 
steigt und über die Kippstellung verschwindet die Wärme gleich wieder. Die Folge ist eine unverständlich hohe Heizkostenrechnung. Die Kippstellung ist also nicht nur lüftungstechnisch ungünstig, sondern sie wirkt sich auch auf den Energieverbrauch sehr ungünstig aus.

Einige Hersteller bieten Lösungen an, bei denen das Öffnen der Fenster eine Absenkung der Heizleistung zur Folge hat. Bei einem recht einfachen und nachrüstbaren Prinzip MTS - Magnetisches-Thermostatansteuer-System (Danfoss GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fensterbeschlaghersteller Roto FrankAG) - wird beim Öffnen des Fensters ein Kontakt geschlossen, der einen Mechanismus zur Drosselung der Wärmezufuhr über das Thermostatventil in Gang setzt. Noch zu selten wird man solche energiesparenden, letztlich aber auch wieder aufwendigeren Systeme in der Wohnung vorfinden.

siehe auch:

»› Richtig Lüften mit dem Fenster

Der Heizkörper bleibt kalt, obwohl das Ventil auf 3 steht!

Die Funktionsweise eines Thermostatventils (siehe »› Aufbau und Funktion des Thermostatventils) führt zu dem oft angefragten Phänomen, dass trotz einem „geöffneten" Ventil - es steht z. B. auf der Stufe 3 - der Heizkörper kalt wird oder bleibt.

Diese Situation stellt sich dann ein und ist völlig normal, wenn eine Raumtemperatur von etwa 20 °C bereits erreicht ist oder darüber liegt. Die tiefstehende Wintersonne oder das Bügeleisen haben z. B. zu einer Aufheizung geführt (Fremdenergieeinfluss). Das bedeutet, dass die temperaturempfindliche Patrone sich ausgedehnt und über den Stößel der Ventilteller den Heizwasserdurchsatz unterbunden hat. Der Heizkörper wird also erst wieder merklich warm, wenn die Zimmertemperatur unter den voreingestellten Wert sinkt, z. B. durch das Lüften.

siehe auch:

»› Aufbau und Funktion des Thermostatventils

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 30.11.1999 | 37625 x gelesen


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