Einige Hersteller (Bomat, EWFE, siehe ) haben dem Abgasweg nachzuschaltende Wärmetauscher≡Wärmetauscher≡
Ein Wärmetauscher (auch Wärmeübertrager) ist ein Gerät, das Wärme eines Mediums an ein anderes oder das gleiche Medium übertragen kann, ohne dass sich die Medien dabei vermischen. Wärmetauscher findet man u. a. in Warmwasserspeichern in Form von gewickelten Rohren oder Rohrbündeln zur Übertragung der Heizwasserwärme an das Trinkwasser. In Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung werden z. B. Kanalwärmetauscher zur Entwärmung der Abluft und Übertragung der Wärme an die kältere Zuluft eingesetzt. entwickelt, die aus einem normalen Niedertemperaturkessel einen Brennwertheizkessel machen. Die ersten Erfahrungen scheinen vor allem bei Exemplaren aus Keramik positiv zu sein. Der Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. steigt um etwa 10 %. Außerdem kommt es zu einem verbesserten Schallschutz≡Schallschutz≡
Guter Schallschutz verhindert die Ausbreitung von Luftschall und Körperschall. Die schallschutztechnische Anforderungen regelt die DIN 4109. wegen der Dämpfung der Abgasgeräusche und zu einer Verringerung der Rußemission durch Auswaschung. Zu beachten ist der höhere Staudruck im Moment des Brennerstarts, der die Auswahl des Brenners beeinflusst. Gelbbrenner sollten wegen der stärkeren Verrußungsgefahr nicht eingesetzt werden.
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| Ein nachgeschalteter Rauchgaswärmetauscher entzieht dem Abgas Wärme und führt sie dem Niedertemperaturheizkreis zu, Quelle: Institut für wirtschaftliche Öl-Heizung (IWO) |
Für das Abgassystem können wegen der niedrigen Abgastemperatur≡Abgastemperatur≡
Die Abgastemperatur (tA) ist die Temperatur der heißen Verbrennungsgase (Abgase). Sie ist abhängig vom Brennstoff sowie von der Art der Verbrennung und des Wärmerzeugers. Um eine hohe Energieausnutzung zu erzielen, sollte die Abgastemperatur so niedrig wie möglich sein (konstruktionsabhängig). unter 80 °C preiswerte Abgasleitungen≡Abgasleitung≡
Eine Abgasleitung ist ein starres oder flexibles Rohr (z.B. aus Edelstahl, Aluminium, Keramik, Glas oder Kunststoff) zur Ableitung von Abgasen aus Öl- bzw. Gasfeuerstätten. Eine Abgasleitung muss im Gegensatz zu einer Abgasanlage für feste Brennstoffe nicht rußbrandbeständig sein. Eine Abgasleitung benötigt immer eine Zulassung für die speziellen Einsatzbedingungen eines Brennstoffes bzw. einer Feuerstätte und kann innerhalb und außerhalb von Gebäuden angeordnet sein. aus PPS≡PPS≡
Abk. für Polypropylen, schwerentflammbar eingesetzt werden. Sie können auch an der Außenfassade verlegt werden (siehe auch »› Abgasanlagen, Übersicht).
Die folgenden Fotos zeigen eine solche Umrüstung.
![]() | Zwischen dem Rauchrohrabgang eines Niedertemperatur-Heizkessels (links) und dem Abgasrohr aus Kunststoff (rechter Bildrand) sitzt der im Rücklauf der Heizung eingebundene Abgaswärmetauscher |
![]() | Erkennbar ist der unter dem Abgaswärmetauscher angebrachte Kondensatsiphon (weiß) und die nachgeschaltete Neutralisationsanlage (blau) |
![]() | Temperaturwächter am Abgasstutzen zum Abgasrohr aus PPS |
Keramische Wärmetauscher bieten den Vorteil einer hohen Standzeit. Das Kondensat ist weitgehend metallionenfrei.
Ein nachgeschalteter Wärmetauscher ist besonders interessant bei Zwei-Kreis-Heizsystemen mit einem niedrigtemperierten Heizkreis z. B. für die Fußbodenheizung. Der niedrigtemperierte Rücklauf dieses Heizkreises wird über den nachgeschalteten Wärmetauscher geführt, wodurch ein hoher Brennwertnutzen entsteht.
siehe auch
»› Brennwertheiztechnik für Öl, Übersicht















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