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Wie bediene ich mein Thermostatventil richtig?

Die Stellung 2 auf dem ThermostatventilThermostatventil
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
hält eine Raumtemperatur von etwa 17 bis 18 °C konstant. Das wäre z. B. die richtige Temperatur für das Schlafzimmer oder die Absenktemperatur für die Nacht. Nach dem Aufstehen möchten Sie es wärmer haben. Sie drehen das Ventil nach links auf die Stellung 3, wenn Ihnen 20 bis 21 °C genügen - im Badezimmer vielleicht auf die 4 für eine Temperatur von 24 °C Sie denken, wenn es draußen kälter wird, muss doch mehr geheizt werden. Richtig, denn wenn es draußen kälter wird, geht auch mehr Wärme nach draußen verloren. Muss man dann also das Ventil nicht doch weiter aufdrehen? Nein, das müssen Sie trotzdem nicht! Denn das Thermostatventil merkt selbst, dass der Heizkörper mehr Wärme abgeben muss, wenn es draußen kälter wird. Und es merkt auch, wenn es wieder wärmer wird. Dann wird weniger Wärme durch den Heizkörper abgegeben und auch das veranlasst das Ventil. Sie stellen also nur Ihre gewünschte Behaglichkeitstemperatur ein und das Ventil regelt es in Ihrem Sinn. Wann Sie sich allerdings wohlfühlen, weiß das Ventil nicht. Sie werden ausprobieren müssen, welcher Zahlenwert auf dem Ventil einer bestimmtem Raumtemperatur entspricht.

Oft wird die Frage gestellt, warum keine Temperaturangaben auf den Heizkörper-Thermostatventilen stehen. Grundsätzlich kann im Raum die Temperaturverteilung sehr unterschiedlich sein. Je nach

sind Temperaturunterschiede von 2 °C bis 8 °C möglich. Die von ThermostatenThermostat
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur.
ermittelte Temperatur stimmt also keineswegs immer mit der Temperatur an dem Ort überein, wo Sie sich aufhalten. Deshalb muss man jene Ventilstellung herausfinden, bei der man sich im Fernsehsessel oder beim ArbeitenArbeit
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. 
wohl fühlt.

Bei einigen Herstellern von Thermostatventilen gehören kleine Hilfsklips zum Wiederauffinden der optimalen Einstellung. Mit einem wasserunlöslichen Faserschreiber kann man aber auch eine Markierung anbringen.

»› Aufbau und Funktion des Thermostatventils

Bevor Sie ins Bett gehen

Etwa eine Stunde vor zu Bett Gehen können Sie die Stellung der Thermostatventile von Stube, Badezimmer, Korridor usw. um 1 - 2 Werte reduzieren, d. h. auf Absenktemperatur einstellen. Einige Hersteller haben dazu einen kleinen Mond aufgedruckt, der dieser Absenktemperatur entspricht. Je nachdem, wie schnell die Räume auskühlen, kann man früher oder später reduzieren.

Die meisten Leute schlafen gern kalt. Sie lassen daher die Thermostatventile im Schlafzimmer meist geschlossen. An sich ist dagegen nichts einzuwenden, wären damit nicht selten Lüftungsprobleme und Schimmelpilzerscheinungen verbunden. Vor allem die verhängnisvolle Angewohnheit, die „schöne Wärme" aus der abendlich aufgeheizten Wohnung in das doch etwas zu kalte Schlafzimmer umzuleiten, fördert die negativen Erscheinungen. Denn das Öffnen der Tür zum ansonsten nicht beheizten Schlafzimmer bringt nicht nur warme, sondern vor allem auch feuchte Luft in den kühleren Raum. Die warme, relativ feuchte Luft kühlt sich an den kalten Wandflächen des Schlafzimmers ab. In der Folge kann es zu einem Feuchtigkeitsniederschlag auf Fensterscheiben und Rahmen sowie auf den Außenwandflächen, dabei insbesondere in Raumecken und im Sockelbereich, kommen. Es besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Lassen Sie daher die Türen zu nicht beheizten Räumen immer geschlossen. Sollte es Ihnen in diesen Räumen zu kalt sein, ist es vorteilhafter die Thermostatventile in eine Stellung zu bringen, die eine mehr oder weniger leichte Erwärmung sichert (z. B. Stufe 1,5 bis 2). Ausführliche Hinweise zu diesem Thema finden Sie in den Abschnitten

»› Luftgüte, Feuchtigkeit, Schadstoffe, Elektrosmog..

»› Schimmel, Ursachen und Vermeidung...

»› Fensterlüftung, das Problem, Tipps...

Nach dem Aufstehen drehen Sie die Ventile wieder in die gewohnte Stellung.

Die bisherigen Hinweise zur Bedienung gelten natürlich überwiegend für Anlagen, bei denen Sie keine Möglichkeit haben in die zentrale Heizungsregelung einzugreifen. Das dürfte vor allem für den Mieter zutreffen. Sind Sie selbst Besitzer und Betreiber der Heizungsanlage, können Sie Absenkzeiten und Temperaturen (NachtabsenkungNachtabsenkung
Unter Nachtabsenkung versteht man die nächtliche Absenkung der Heizwassertemperatur einer Heizungsanlage. Diese automatische Funktion der Heizungsregelung ermöglicht in den Nachtstunden bzw. bei längerer Abwesenheit einen abgesenkten Heizbetrieb, also einen Heizbetrieb mit geringerem Energieverbrauch. Die Einsparung ergibt sich durch einen geringeren Abgasverlust, Bereitschaftsverlust und Abstrahlungsverlust. Praktisch erfolgt die Nachabsenkung dadurch, indem für eine bestimmte voreinstellbare Zeit die Regelung die Vorlauftemperatur um einige Grad reduziert, so dass die Raumtemperatur nicht mehr die taggewohnten Werte erreicht. Nach Beeendigung der Absenkphase gelingt es rasch wieder behagliche Raumtemperaturwerte zu erzielen. Die Nachtabsenkung um 3 bis 8 Grad ermöglicht es in weniger gut gedämmten Gebäuden (Standard) Heizenergie einzusparen (3 bis 15 %). Bei sehr gut gedämmten Gebäuden mit guter Wärmespeichermasse (Außendämmung, viel Holz, Estriche) hat es dagegen Sinn, die Heizung total abzuschalten. Den notwendigen Beginn der morgendlichen Aufheizung berechnen moderne, selbstlernende Heizungsregelungen selbst (Adaptive Regelung).
) selbstverständlich für die ganze Heizungsanlage an der Zentralregelung einstellen, ohne jedes einzelne Ventil betätigen zu müssen. Für die gezielte Absenkung der Temperaturen einzelner Räume bieten sich programmierbare Thermostatventile an.

»› Wenn es im Bad früher warm werden soll - programmierbare Thermostatventile

Soll man das Ventil „zudrehen", wenn man aus dem Haus geht?

Benötigen Sie in einem Raum oder in der Wohnung im Winter mehrere Tage lang keine Wärme, so drehen Sie die Ventile auf die Frostschutzstellung. In dieser Stellung, meist als Schneekristall abgebildet, versucht das Ventil die Raumtemperatur etwa zwischen 5 °C und 8 °C zu halten. Abgestellte Heizkörper können so bei strengem Frost nicht einfrieren und platzen.

Verlassen Sie die Wohnung nur für einige Stunden, empfiehlt sich bei massiven, weniger gut gedämmten GebäudenGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
eine leichte Reduzierung um 3 °C bis max. 5 °C vorzunehmen. Drehen Sie dazu den Ventilkopf einer "1 bis 5"-Skala um 1 bis 1,5 Punkte zurück. Eine weitere Reduzierung spart zwar mehr Heizenergie, führt aber auch zu einer längeren Aufheizzeit, wenn Sie nach Hause kommen. Ehe sich dann behagliche Wärme einstellt, haben Sie das Haus vielleicht schon wieder verlassen oder sind ins Bett gegangen. Die thermostatische Regelung hat ihren Zweck dann wohl nicht erfüllt. Sie werden daher die für Sie günstigste Absenktemperatur heraus finden müssen. Als Grenze kann man wohl eine Aufheizzeit bis zum Erreichen der Behaglichkeitstemperatur von einer Stunde akzeptieren. Die Zeit von max. 1 Stunde aus der Absenkphase bis zum Erreichen von 20 °C wird übrigens auch von der Rechtsprechung als angemessen angesehen (AG Hamburg, Urteil vom 8.3.1995, AZ 41 a C 1371/93).

Keinen Sinn macht es, wenn man nach einer Absenkphase das Ventil bis auf die höchste Stufe aufdreht (Stufe 5), obwohl man normalerweise mit Stufe 3 auskommt. Die Aufheizung geht dadurch nicht schneller vor sich. Die Gefahr ist groß zu spät zu merken, dass es bereits zu warm geworden ist.

In sehr gut wärmegedämmten Häusern macht die Einstellung einer Absenktemperatur nur Sinn, wenn Sie für mehrere Tage das Gebäude verlassen. Infolge der guten Wärmedämmung kommt es bei kürzeren Absenkzeiten kaum zu spürbarem Wärmeverlust, so dass eine eingestellte Absenktemperatur gar nicht erreicht werden kann. Aber ob eine solch gute Wärmedämmung überhaupt vorliegt, merkt man als Mieter oft erst durch Versuch.

siehe auch

»› Spart man Energie durch die Nachtabsenkung?



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 02.06.2005 | 63059 x gelesen


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