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Ölqualität

 
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Heizöl, Super-Heizöl oder Premium-Qualität?

Grundsätzlich wird Heizöl nach der DIN 51603, T. 1 verkauft. Die in dieser Norm enthaltenen Angaben sind Bestandteil des Kaufvertrages zwischen Lieferer und Abnehmer. Das gekaufte Öl muss also der Norm entsprechen. Wird minderwertiges, nicht der Norm entsprechendes Heizöl verkauft, können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten und ggf. Schadensersatz verlangen.

Die DIN 51603 ist im März 1998 mit verschärften Anforderungen erschienen. Insbesondere wurden die Anforderungen an das Kälteverhalten und die zulässige Verschmutzung verschärft. Anforderungen an die Lagerstabilität werden in der Heizöl-Norm aber nicht gestellt. Dieser Sachverhalt kann damit in Verbindung gebracht werden, dass seit einigen Jahren verstärkt Crack-Produkte dem Heizöl EL zugesetzt werden. Crack-Produkte sind Spaltungen langkettiger Rohölbestandteile, die früher im schweren Heizöl enthalten waren. Das leichte Heizöl bekommt dadurch zwar einen etwas höheren HeizwertHeizwert
Der Heizwert ist die bei der Verbrennung eines Brennstoffes abgegebene Wärmemenge ohne Berücksichtigung der Verdampfungswärme des Wassers. Wasserdampf entsteht bei jeder Verbrennung von wasserstoffhaltigen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle, Holz) in unterschiedlicher Menge. Da der Heizwert immer geringer ist als der Gesamtwärmeinhalt (mit Wasserdampfwärme) wird er auch "unterer Heizwert" genannt. Die Angabe des Heizwertes in kWh (sprich kiloWattstunden) pro Mengeneinheit Brennstoff ist in der Heiztechnik üblich. Der Kesselwirkungsgrad wird auf den unteren Heizwert  bezogen. Genauer wäre der Bezug auf den oberen Heizwert (unter Einbeziehung der mit dem Wasserdampf verbundenen Wärmemenge), den Brennwert.
, gleichzeitig aber verschlechtert sich die Lagerstabilität. Das hat in den letzten Jahren vermehrt zu Störungen an Ölheizungsanlagen geführt.

Seit 1997 wird daher von einigen Heizölhändlern eine neue, wie sie sagen, verbesserte Heizölqualität (Super-Heizöl, Premium-Qualität o. ä.) angeboten. Bei dieser "neuen" Heizölqualität wird Standardheizöl mit Additiv(en) versetzt, die als Stabilitäts-, Fließ- und Verbrennungsverbesserer einen Qualitätszuwachs des Heizöles bewirken sollen. In einigen Zusätzen sind auch Duftstoffe enthalten, die den typischen Dieselgeruch überdecken sollen.

Beworben wird das neue Heizöl mit Eigenschaften, die

  • die Umwelt durch eine Optimierung der Verbrennung und Verbesserung der Abgaswerte entlasten,
  • die Betriebssicherheit und den Benutzungskomfort erhöhen und
  • eine Energieeinsparung durch Aufrechterhaltung eines gleichmäßig hohen Wirkungsgrades und damit verbundener Verbrauchsreduzierung

bringen sollen. Inwieweit die Versprechungen eingelöst werden, kann noch nicht hinreichend beantwortet werden. Einige positive Wirkungen, die mit dem Einsatz der verwendeten AdditiveAdditive
Additive sind Zusätze im Heizöl zur Verbesserung der Verbrennungs-, Fließ-, Lagerstabilität sowie zur Geruchsneutralisation.
auftreten, sind jedoch erkennbar und werden aus der Praxis auch bestätigt.

Im Armaturenschrank des Tankwagens kann sich der Kunde noch vor Ort für die Zumischung eines Heizöladditivs entscheiden, wofür man dann einen entsprechend höheren Preis zahlt. Die Preiserhöhung liegt zur Zeit etwa bei 0,02 Euro pro Liter Heizöl. Man erhält also kein anderes Heizöl, sondern die Standardqualität, versetzt mit Additiven. Das Mischungsverhältnis beträgt etwa 1:2000, also 1 Liter Additiv auf 2000 Liter Heizöl. Sie können so selbst ausrechnen, ob es sich lohnt die angeblich höhere Heizölqualität zu kaufen oder statt dessen 1 Liter des Additivs zu kaufen und dem gekauften Standardöl selbst beizumischen.

Wenn die Additive die thermische Stabilität des Heizöles verbessern, ist der Zusatz vorteilhaft, denn durch die Öl-Vorwärmung vieler Brennersysteme erfolgt eine starke thermische Belastung des Heizöles. Auch eine Verbesserung der Altersstabilität gewinnt durch verbesserte WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
der GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
und dem folglich verringerten Ölbedarf, eventuell verbunden mit hohen Lagerkapazitäten, an Bedeutung. Um die Bildung von Verklumpungen und Ablagerungen im Heizöl zu unterdrücken sind Maßnahmen zur Verbesserung der Altersstabilität also vorteilhaft.

Fazit:

Der Zusatz von Additiven zur Verbesserung der thermischen Stabilität und der Alterungsbeständigkeit ist bei der heute verfügbaren Heizölqualität prinzipiell sinnvoll. Der Zusatz von Verbrennungsverbesserern ist bei modernen Heizungssystemen dagegen nicht erforderlich.

siehe auch

»› Kann man durch Additive Heizöl sparen?

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 09.03.2003 | 85941 x gelesen


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