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Sparen mit Additiven?

 
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Kann ich durch Einsatz von Additiven den Ölverbrauch reduzieren?

Auf dem Markt werden eine Reihe von Ölzusatzstoffen, sogenannte AdditiveAdditive
Additive sind Zusätze im Heizöl zur Verbesserung der Verbrennungs-, Fließ-, Lagerstabilität sowie zur Geruchsneutralisation.
, angeboten. Versprochen wird einiges, vor allem eine Reduzierung des Verbrauches. Eine spürbare Verbrauchsreduzierung ist bei modernen Niedertemperaturkesseln mit WirkungsgradenWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
um 94 % jedoch kaum möglich. Vorteile können die Additive, vor allem bei älteren Anlagen, dennoch haben.

Eigenschaften verschiedener Additivbestandteile

Fließ- Verbesserer Filtrierbarkeits- Verbesserer öllösliche, aschefreie Polymere, werden in der Regel schon bei der Herstellung des Öles zugesetzt. Sie dienen der besseren Filtrierbarkeit des Öles auch bei niedrigen Temperaturen. Bei der Kristallisation von Parafinen wirken die Stoffe als Keimbildner, wodurch die Kristalle klein gehalten werden. Eine Verringerung von Verharzungen und Verklebungen von Filtern und Düsen ist dadurch möglich. Das Ausfallen von Parafinen selbst wird nicht verhindert. Sie verringern auch den Ölverbrauch nicht, können aber den Wartungsaufwand reduzieren und die Betriebssicherheit der Anlage verbessern.
Stabilitäts- Verbesserer sollen die Langzeitstabilität des Öles erhöhen. Durch die verstärkte Beimischung von sogenannten CrackproduktenCrackprodukte
Mit Cracken bezeichnet man das Aufspalten langkettiger Kohlenwasserstoffe (z.B. höher siedende Bestandteile des Rohöles) durch Erhitzen. Die so erzeugten Spaltprodukte werden Crackprodukte genannt. Gecrackt werden z. B. Schweröle, die heute nicht mehr in großen Mengen benötigt werden. Nach thermischer Aufspaltung werden die Crackprodukte dem destillierten Heizöl bzw. Diesel hinzugefügt.
(thermische Spaltprodukte von langkettigen und dadurch höher siedender Bestandteilen des Rohöles), ist die Alterungsstabilität des Heizöles in den letzten Jahren zurückgegangen. Im Normalfall, d. h. bei modernen Anlagen und relativ kurzer Lagerdauer des Heizöles (ein bis zwei Jahre) sind diese Zusätze nicht erforderlich. Bei älteren Anlagen und relativ großen Tanks (längere Lagerdauer des Heizöles) können diese Zusätze jedoch sinnvoll sein. Es wird berichtet, dass solche Additive auch dazu beitragen, die Verschlammung von Tanks zu unterdrücken. Somit wären Tankreinigungen erst später notwendig. Eine Verringerung des Ölverbrauches ist mit ihrem Einsatz allerdings nicht verbunden.
Verbrennungs- Verbesserer sollen die Rußbildung im Ansatz verhindern. Verbrennungsverbesserer auf der Basis von sogenannten Eisenseifen haben jedoch auch zur Folge, dass Verstopfungen von Filtern und Düsen sowie Öl-Pumpendefekte auftreten können. Diese überwiegend in billigen Produkten verwendeten Stoffe meiden Sie besser. Bei dem heute in den meisten Verbrennungsverbesserern verwendeten Wirkstoff Ferrocen kennt man diese negativen Nebenwirkungen nicht. Bei den traditionell eingesetzten Gebläse-Gelbbrennern und bei VerdampfungsbrennernVerdampfungsbrenner
Ein Verdampfungsbrenner ist ein spezieller Öl-Brenner mit atmosphärischer Verbrennung. Er wird z.B. im Öl-Ofen und seltener auch in Heizkesseln eingesetzt. Bei diesem Brennner wird das Heizöl durch die Flammenwärme aus einer Schale verdampft und in der umgebenden Luft verbrennt.
(Öl-Küchenkessel und Öl-Öfen) kann der Einsatz von Verbrennungsverbesserern sinnvoll sein. Wird das Öl mit einem Verbrennungsverbesserer versetzt und ein älterer Brenner auch neu justiert (es kann eventuell ein geringerer LuftüberschussLuftüberschuss
Bei jeder Verbrennung von Brennstoffen wird der Sauerstoff der Luft benötigt. Die für eine vollständige Verbrennung erforderliche Luftmenge muss in der Praxis stets etwas größer sein als die theoretisch errechnete Mindestluftmenge. Für Gas- und Öl-Brenner wird der Luftüberschuss nach den ermittelten Abgaswerten (Gehalt an Kohlendioxid oder Restgehalt an Sauerstoff) eingestellt. Dies kann auch mittels Lambdasonde automatisch erfasst und entsprechend nachgestellt werden.
eingestellt werden), verbessert sich der feuerungstechnische Wirkungsgrad geringfügig. Die Verrußung des Kesselraumes wird unterdrückt. Durch den Verbrennungsverbesserer wird die Verbrennung auch in kritischen Situationen, die sich aus wechselnden Luftdruck bzw. schwankender LuftfeuchtigkeitLuftfeuchtigkeit
Außenluft bzw. Raumluft kann Wasserdampf aufnehmen, allerdings nur eine bestimmte Menge. Die maximal aufnehmbare Wasserdampfmenge hängt von der Temperatur der Umgebungsluft ab (Warme Raum- bzw. Außenluft nimmt mehr Wasserdampf auf) und wird durch die Sättigungsgrenze bestimmt. Man unterscheidet die relative Luftfeuchtigkeit in % und die absolute Luftfeuchtigkeit in g/m³.
ergeben, stabilisiert. Bei modernen Brennern mit Rauchgasrezirkulation (Blaubrenner, Raketenbrenner) bringt der Einsatz von Verbrennungsverbesserern im Allgemeinen keine Verbesserung.
Geruchs- Neutralisatoren können den typischen Heizölgeruch überdecken, in dem andere Geruchsstoffe dominant werden. Inwieweit von den Geruchsstoffen Gefahren ausgehen (AllergienAllergie
Mit Allergie bezeichnet man die Änderung der Immunitätslage (Abwehr) im Sinne einer krankmachenden Überempfindlichkeit. Allergie sind überschießende Reaktionen des Körpers auf bestimmte Substanzen (Allergene), die entweder eingeatmet werden oder über den Mund in den Körper gelangen.
), ist nicht bekannt.

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© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 23.12.2004 | 41717 x gelesen


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