Nicht die Gehäusefarbe gab den Brennern den Namen, sondern die unterschiedliche Flammenfärbung. Gelbbrenner sind noch der Standard. Sie werden jedoch vom Blaubrenner wegen der deutlichen Vorteile immer weiter verdrängt.
| Stauscheiben bzw. Gelbbrenner, Quelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) |
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| Im Unterschied zum Gelbbrenner wird bei einem Blaubrenner ein Teil der heißen Abgase an die Wurzel der Brennerflamme zurückgeführt (innere Rezirkulation). Infolgedessen "vergast" der Ölnebel schon vor der eigentlichen Verbrennung. Es entsteht eine sauberere Verbrennung mit einem meist geringeren Stickstoffoxid- und sehr kleinen Kohlenmonoxidanteilen im Abgas. |
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| Quelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) |
Blaubrenner wurden erstmals von der Firma Weishaupt Ende der 60er Jahre angeboten. Später wurde der MAN-Raketenbrenner der bekannteste Blaubrenner am Markt. Heute fertigen eine Reihe von Firmen ausgereifte und standfeste Brenner. Beim Einsatz von Blaubrennern ist der Einsatz von Verbrennungsverbesserern nicht notwendig. Hingegen können Fließ- und Lagerstabilitätsverbesserer (Additive≡Additive≡
Additive sind Zusätze im Heizöl zur Verbesserung der Verbrennungs-, Fließ-, Lagerstabilität sowie zur Geruchsneutralisation.) sinnvoll sein.
Vorteile des Blaubrenners:
- der Ausbrand des Öles ist besser
- es entsteht kein Ruß≡Ruß≡
Ruß ist ein schwarzer, pulverförmiger Stoff, der nahezu vollständig aus Kohlenstoff besteht. Die Größe der Partikel liegt im Nanobereich. Ruß tritt bei unvollständiger Verbrennung als unerwünschtes Nebenprodukt auf und zeigt an, dass entweder Sauerstoffmangel herrschte oder die Temperatur zu niedrig war. An- und eingelagert sein können adsorbierte Pyrolyseprodukte, z.B. ölige Bestandteile aus unvollständiger Verbrennung von Heizöl (Derivate). Die rasche Abkühlung, heißer Abgase mit noch nicht vollständig verbrannten Inhaltstoffen führt zur Versottung von Schornsteinen (vor allem bei der Verbrennung von Festbrennstoffen, weshalb dafür genutzte Schornsteine eine Rußbrandbeständigkeit haben müssen). - geringere Stickstoffoxidgehalte im Abgas
Nachteilig ist der
- um etwa 15 bis 25 % höhere Preis
- um 10 % höhere Stromverbrauch
- in der Vergangenheit deutlich höhere Geräuschpegel
siehe auch
»› Kann man durch Additive Heizöl sparen?












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