Wie bei anderen Wärmeerzeugern≡Wärmeerzeuger≡
Ein Wärmeerzeuger ist ein zentrales Element einer Heizungsanlage. Hier wird meist durch Verbrennung eines Energieträgers Wärme in der gewünschten bzw. benötigten Menge erzeugt und an das Wärmeverteilungssystem übergeben. Moderne Wärmeerzeuger wie z.B. Brennwertgeräte, Holzvergaserkessel oder Pelletskessel besietzen einem hohen Wirkungsgrad. Auch die Wärmepumpe, bei der mit Hilfe einer speziellen Kompressionsmaschine aus niedrig temperierter Umweltwärme höher temperierte Nutzwärme erzeugt wird, ist ein Wärmeerzeuger. auch, müssen die Abgase aus Öl-Niedertemperaturkesseln sicher und gefahrlos abgeführt werden. Sie können prinzipiell in gewöhnliche Hausschornsteine oder Abgasanlagen mit Abgasleitung≡Abgasleitung≡
Eine Abgasleitung ist ein starres oder flexibles Rohr (z.B. aus Edelstahl, Aluminium, Keramik, Glas oder Kunststoff) zur Ableitung von Abgasen aus Öl- bzw. Gasfeuerstätten. Eine Abgasleitung muss im Gegensatz zu einer Abgasanlage für feste Brennstoffe nicht rußbrandbeständig sein. Eine Abgasleitung benötigt immer eine Zulassung für die speziellen Einsatzbedingungen eines Brennstoffes bzw. einer Feuerstätte und kann innerhalb und außerhalb von Gebäuden angeordnet sein. eingeleitet werden.
Vorrausetzung für die Einleitung der Abgase ist jedoch, dass die Temperatur- und Zugbedingungen für den sicheren Betrieb eingehalten werden. Eine sorgfältige Berechnung des Querschnitts, der maximalen Länge und der Feuchtebelastung der Schornstein- bzw. Abgasanlage ist erforderlich. Näheres erfahren Sie in den Kapiteln
»› Schornsteine, Übersicht»› Abgasanlagen, Übersicht.
Besondere Vorsicht ist bei dem Austausch eines alten Standardheizkessels gegen einen Öl-Niedertemperatur-Heizkessel angebracht. Da die Abgastemperatur≡Abgastemperatur≡
Die Abgastemperatur (tA) ist die Temperatur der heißen Verbrennungsgase (Abgase). Sie ist abhängig vom Brennstoff sowie von der Art der Verbrennung und des Wärmerzeugers. Um eine hohe Energieausnutzung zu erzielen, sollte die Abgastemperatur so niedrig wie möglich sein (konstruktionsabhängig). eines Öl-Niedertemperaturkessels bis auf etwa 140 °C absinken kann, ist eine Feuchtebelastung eines bisher problemlos funktionierenden Schornsteins nicht auszuschließen (bisher 180 ° bis 220 °C). Besprechen Sie diese Frage mit Ihrem Heizungsbauer und Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister. Beide können Ihnen auch spezielle Maßnahmen nennen, ohne dass gleich eine kostspielige Sanierung mit einem Edelstahlrohr o. ä. notwendig wird. Möglichkeiten zur Verbesserung der Schornsteinfunktion ohne Sanierung erfahren Sie auch bei heiz-tipp.de in
Die niedrige Abgastemperatur und das meist verringerte Abgasvolumen infolge der Reduzierung der Kesselleistung bei einem Kesseltausch erfordert aber oft eine Sanierung des Schornsteins. Die Sanierung hat die Aufgabe
- den Schornsteinquerschnitt dem verringerten Abgasvolumen anzupassen und
- eine feuchteunempfindliche Abgasführung zu ermöglichen.
Die erfolgreiche Sanierung von Schornsteinen ist eine aufwendige und kostenintensive Maßnahme. Sie erfordert Erfahrung, präzise Kenntnisse und handwerkliches Können. Eine Eigenleistung ist nicht empfehlenswert. Trotzdem haben Sie als Bauherr sachkundige Entscheidungen zu treffen und möchten natürlich die Ausführung kontrollieren. heiz-tipp.de hilft Ihnen dabei. Lesen Sie
»› Schornsteinsanierung, Übersicht»› Arbeitsschritte vor und während einer Schornstein-Sanierung
»› Sanierungsarten
Übrigens: Verantwortlich für Funktion und Schadensfreiheit von Schornsteinen und Abgasanlagen im Zusammenspiel mit dem eingebauten Heizkessel ist nicht der Schornsteinfeger, sondern der Heizungsbauer. Der Schornsteinfegermeister hat lediglich die Einhaltung der baurechtlichen Bestimmungen zu kontrollieren und die Einleitung der Abgase zu genehmigen.












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