Es ist kalt geworden. Sie kommen von der Arbeit≡Arbeit≡
Arbeit im physikalischen Sinne stellt die in einem Vorgang verbrauchte Wärme- bzw. Energiemenge dar. Die physikalische Einheit ist die kiloWattstunde (kWh). Eine Energiemenge von einer kWh wird verbraucht, wenn z.B. ein Heizgerät mit einer Anschlussleistung von 1 kW eine Stunde ununterbrochen in Betrieb ist. nach Hause und freuen sich auf die warme Stube. Bevor Sie morgens zur Arbeit gegangen sind, haben Sie, um Energie und Geld zu sparen, alle Ventile an den Heizkörpern zugedreht. Nach Hause gekommen, ist es in den Räumen natürlich noch nicht behaglich warm. Also, denken Sie, drehe ich alle Ventile bis zum Anschlag auf, damit es möglichst schnell warm wird. Nach einer Stunde wird es auch warm, zu warm. Sie schließen die Ventile wieder. Nun wird es irgendwann wieder kühl und Sie öffnen die Ventile erneut usw., usf.
Dieses Rauf-und-Runter der Temperaturen wirkt sich ungünstig auf die Heizkosten≡Heizkosten≡
Zu den Heizkosten im Sinne der Heizkostenabrechnung gehören die Kosten der verbrauchten Brennstoffe und ihrer Lieferung, die Kosten für den Betriebsstrom, die Kosten für Bedienung, Überwachung und Pflege der Anlage, der regelmäßigen Wartung (Prüfung der Betriebbereitschaft, Einstellungen), die Kosten für den Schornsteinfeger sowie die Kosten für die Verbrauchserfassung sowie für die dafür erforderlichen Gerate.
Zu den Heizkosten im Sinne der Betrachtung der entstehenden Kostenbelastung für den Eigentümer einer Heizungsanlage im eigenen Haus gehören neben den Verbrauchskosten (verbrauchsgebundene Kosten) und den Betriebskosten (betriebsgebundene Kosten) auch die Kapitalkosten (kapitalgebundene Kosten) für die Anschaffung und Instandhaltung der Technik dazu. und die Behaglichkeit≡Behaglichkeit≡
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. aus. Richtig bediente Thermostatventile sind hier eine echte Hilfe. Sie sorgen dafür, dass entsprechend ihrer Voreinstellung die Raumtemperatur automatisch gleich bleibt. Wenn es kälter wird, müssen Sie daher das Ventil nicht weiter aufdrehen, weil es selbsttätig dafür sorgt, dass mehr Wärme vom Heizkörper abgegeben wird. Wird es wärmer, müssen Sie das Ventil nicht zudrehen. Das Thermostat≡Thermostat≡
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur. erkennt die Temperaturerhöhung und reduziert die Wärmeabgabe automatisch. Thermostatventile berücksichtigen auch andere, nur zeitweilig wirkende Heizquellen wie die einstrahlende Sonne, die Wärmeentwicklung des Fernsehers oder eines Bügeleisens, die Wärme von Glühlampen, die von Personen abgegebene Wärme usw.
Thermostatventile
- halten die Raumtemperatur auf gleichmäßigem Niveau, und zwar bei jedem Wetter und auch wenn Sie nicht zu Hause sind,
- ermöglichen unabhängig voneinander voreingestellte Temperaturen in verschiedenen Räumen,
- sichern den Frostschutz, damit die Heizkörper nicht einfrieren können und
- leisten einen Beitrag zur Energieeinsparung, weil sie unnötige Wärmeverluste verringern.
| Früher beeinflusste man die Temperatur durch Handradventile. War es zu kalt, wurde das Ventil aufgedreht. Das Ventil blieb meist offen, bis man merkte, dass es zu warm ist. Dann wurde das Ventil geschlossen (oder das Fenster geöffnet) bis es wieder zu kühl wurde. Diese Handradventile funktionierten wie ein Wasserhahn. Sie ermöglichten also keine automatische Temperaturreglung. Solange man sich in dem entsprechenden Raum aufhielt, ging es ja noch. Hat man aber mal in einem Raum vergessen rechtzeitig auf- oder zuzudrehen, war die Behaglichkeit dahin, und wenn es zuviel war, lag die Heizkostenrechnung entsprechend hoch. |
Aber: Thermostatventile ersetzen nicht die Grundregulation der Heizungsanlage (z. B. bedarfsgerechte Wärmeerzeugung). Sie dienen ausschließlich der Regelung der Temperatur in einzelnen Räumen.
Am besten versteht man die Wirkungsweise eines Thermostatventils, wenn man sich mit Aufbau und Funktion vertraut macht.
»› Aufbau und Funktion des Thermostatventils
Trotz des einfachen Aufbaus und der einleuchtenden Funktion macht die sinnvolle Bedienung von Thermostatventilen immer wieder Schwierigkeiten. Dazu Hinweise in:
»› Bedienung des Thermostatventils
»› Thermostatventil plus Kippstellung des Fensters gleich Energieverschwendung!
»› Warum wird mein Heizkörper warm, obwohl das Ventil geschlossen ist?
»› Phänomen: Der Heizkörper bleibt kalt, obwohl das Ventil auf drei steht
Nicht immer ist die einfache Ausführungsform der Thermostatventile auch die zweckmäßige. In besonderen Situationen kann die Funktion stark beeinträchtigt sein. Mitunter wünscht man sich auch spezielle Temperaturprofile für einen Raum.
»› Thermostatventile für verschiedene Einbausituationen
»› Wenn es im Bad früher warm werden soll - programmierbare Thermostatventile
Die energiesparenden Möglichkeiten des Einbaus von Thermostatventilen hat auch der Gesetzgeber entsprechend festgeschrieben:
»› Ist der Einbau von Thermostatventilen Pflicht?
außerdem:
»› Wenn die Raumtemperaturregelung nicht richtig funktioniert
»› Praxisprobleme: Der Raum wird trotz richtig eingestelltem Ventil nicht richtig warm













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