Auch in Hochwassergebieten kann mit Öl geheizt werden. Jedoch müssen Öl-Tanks besonders geschützt sein, um eine Umweltgefährdung auszuschließen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise für Ihre persönliche Vorplanung.
- Öl-Tanks - z. B. Kunststoffbatterietanks, kellergeschweißte Stahltanks - müssen gegen Auftrieb≡Auftrieb≡
Ein Auftrieb bzw. eine Aufwärtsbewegung (konvektion) entsteht, weil z.B. warme Luft oder warmes Wasser leichter ist als das kühlere Medium. Die Auftriebsverhältnisse sind u.a. für die Funktion von Schornsteinen bedeutsam, da der Schornstein die gefahrlose Abfuhr von heißen, giftigen Abgasen sicherstellen muss. Ein Auftrieb ist aber auch über Heizkörpern feststellbar, wodurch eine mehr oder weniger spürbare, zirkulierende Luftbewegung im Raum entsteht (gewünschte Konvektion). In Warmwasserspeichern steigt warmes Wasser nach oben, weshalb die sich dabei einstellene Temperaturschichtung auch den Wirkungsgrad von Solarspeichern oder Brennwertanlagen beeinflusst. gesichert sein. Stahlbandagen, Seile oder Ketten um die Tanks müssen im Boden sicher verankert werden. - Erdbedeckte Tanks - im Normalfall sicherer - müssen ausreichend überdeckt sein; auch hier ist eine Verankerung mit Stahlbändern ratsam; auch schwere, auftriebslose Überdeckungen, wie Betonplatten sind geeignet.
- Alle Dichtungen, insbesondere bei Erdtanks, sind regelmäßig zu überprüfen.
- Mündungen der Entlüftungsrohre von Tankanlagen sind in gefährdeten Gebieten möglichst bis über den höchsten Wasserpegel zu verlegen. Die Entlüftungsrohre selbst sind sicher zu befestigen.
Nach der bayerischen Anlagenverordnung gilt seit 1.1.2001, dass Heizöltanks schon ab einer Größe von 1000 Liter in Überschwemmungsgebieten einer einmaligen Prüfung durch Sachverständige, neue Anlagen schon vor der Inbetriebnahme zu überprüfen sind. Neue Anlagen sind so auszuführen, dass kein Hochwasser eindringen kann.












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