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| Schnitt durch einen Holzvergaserkessel mit Gebläse Bildquelle: Bayerisches Umweltministerium |
Besonders empfehlenswert sind Unterbrandkessel mit einem Verbrennungsluftgebläse, die so genannten Holzvergaserkessel. Kurz über dem Rost dieser Kesselart entstehen brennbare Gase durch die hitzebedingte Zersetzung des Holzes. Durch Druck oder Zug (Saugzug) eines Gebläses wird das Holzgas durch das Glutbett in eine Brennkammer unterhalb des Rostes geleitet und dabei intensiv mit Verbrennungsluft≡Verbrennungsluft≡
Verbrennungsluft muss zum Ingangsetzen und Aufrechterhalten einer wärmeerzeugenden Verbrennung von Brennstoffen an die Feuerstätte bzw. den Brenner herangeführt werden. Die Verbrennungsluft muss frei von korrosiven Bestandteilen und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen (vollständige Verbrennung). Man unterscheidet eine raumluftabhängige und eine raumluftunabhängige Betriebsweise. Die Sicherung ausreichender Verbrennungsluftversorgung ist Bestandteil der Kontrollpflichten des Schornsteinfegers. gemischt. Bei hoher Temperatur wird ein sehr guter, schadstoffarmer Ausbrand fast ohne Rückstände erreicht. Der Ascheanfall ist also sehr gering. Der feuerungstechnische Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. liegt sowohl unter Volllast als auch im Teillastbereich etwa um 3 bis 5 % über den gebläselosen Unterbrandkesseln. Durch das Verbrennungsluftgebläse ist die Verbrennungsqualität bei dieser Kesselart weitgehend unabhängig vom Schornsteinzug.
Wenn es draußen richtig kalt ist, fordern Sie von Ihrem Kessel die volle Leistung≡Leistung≡
Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. ab. In der Übergangszeit nehmen Sie jedoch weniger Leistung in Anspruch. Holzvergaserkessel lassen sich dazu durch eine Drehzahlregelung der Gebläse in einem weiten Leistungsbereich steuern. Damit ist im Gegensatz zu den gebläselosen Kesseln eine bessere bedarfsgerechte Bereitstellung von Wärme möglich. Ein Pufferspeicher≡Pufferspeicher≡
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden. ist nicht unbedingt nötig, ist aber für die meisten Einsatzfälle sinnvoll.
Bei Kesseln mit einer Lambdaregelung wird der optimale Betriebspunkt der Feuerung automatisch ermittelt. Am optimalen Betriebspunkt ist die Kohlenmonoxid≡Kohlenmonoxid≡
Kohlenmonoxid ist ein farbloses, sehr giftiges Gas. Das Molekül besitzt ein Kohlenstoff- und ein Sauerstoffatom (Strukturformel CO) und entsteht durch unvollständige Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe. Kohlenmonoxid ist messpflichtig bei der Überprüfung von Heizungsanlagen (Kehr- und Überprüfungsverordnung). Seine Giftigkeit wird verursacht durch eine Blockierung der Sauerstoffaufnahme im Blut, indem es sich anstelle des Sauerstoffes mit den roten Blutkörperchen verbindet. Bereits geringe Mengen wirken gesundheitsschädigend bis zum Tod. CO war früher ein Bestandteil des Stadtgases.-Konzentration am geringsten, was einem bestimmten Luftüberschuss≡Luftüberschuss≡
Bei jeder Verbrennung von Brennstoffen wird der Sauerstoff der Luft benötigt. Die für eine vollständige Verbrennung erforderliche Luftmenge muss in der Praxis stets etwas größer sein als die theoretisch errechnete Mindestluftmenge. Für Gas- und Öl-Brenner wird der Luftüberschuss nach den ermittelten Abgaswerten (Gehalt an Kohlendioxid oder Restgehalt an Sauerstoff) eingestellt. Dies kann auch mittels Lambdasonde automatisch erfasst und entsprechend nachgestellt werden. bei der Verbrennung entspricht. Gegenüber einer Standardregelung erreichen Heizkessel mit Lambda-Regelung nochmals etwa um 2 % bis 3 % höhere Wirkungsgrade und geringere Schadstoffkonzentrationen.
Vergaserkessel mit Saugzuggebläse sind zu empfehlen, wenn neben Scheitholz auch Holzreste oder Hackgut verbrannt werden sollen.
siehe auch
»› Kann ich meinen Schornstein weiternutzen oder muss ich sanieren?»› Nebenkosten von Holzvergaserheizungen
»› Für welchen Holzvergaser soll ich mich entscheiden? - Checkliste













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