![]() | Schnittmodell eines Dauerbrandofens um 1900. Ein solcher Ofen mit einer Rostfeuerung war für Braunkohle- oder Steinkohlebriketts geeignet. Außer an der Formgestaltung hat sich später nicht viel am Grundprinzip geändert |
In den NBL heizten 1997 immer noch 25 % aller Haushalte mit Brikett≡Brikett≡
Briketts sind aus feinkörnigem Material mit und ohne Bindemittel gepresste Brennstoffe in Quader- oder Eierform. Rohbraunkohle und Braunkohlenstaub wird zu Briketts verpresst, um den Wassergehalt zu verringern und somit den Heizwert zu erhöhen. So genannte Holzbriketts werden aus Säge-, Hobel-, und Schrederspänen in der Regel ohne Bindemittel unter hohem Druck verpresst..
Tschechische Brikett
Tschechische Briketts, Sokolovker oder böhmische Briketts haben einen relativ guten Heizwert≡Heizwert≡
Der Heizwert ist die bei der Verbrennung eines Brennstoffes abgegebene Wärmemenge ohne Berücksichtigung der Verdampfungswärme des Wassers. Wasserdampf entsteht bei jeder Verbrennung von wasserstoffhaltigen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle, Holz) in unterschiedlicher Menge. Da der Heizwert immer geringer ist als der Gesamtwärmeinhalt (mit Wasserdampfwärme) wird er auch "unterer Heizwert" genannt. Die Angabe des Heizwertes in kWh (sprich kiloWattstunden) pro Mengeneinheit Brennstoff ist in der Heiztechnik üblich. Der Kesselwirkungsgrad wird auf den unteren Heizwert bezogen. Genauer wäre der Bezug auf den oberen Heizwert (unter Einbeziehung der mit dem Wasserdampf verbundenen Wärmemenge), den Brennwert. und geringen Schwefelgehalt. Aber diese Brikett verbrennen unvollständig, wenn nicht genügend Luft zugeführt wird. In der Folge kommt es zu Schwelbrand, es raucht stark und unter Umständen versottet der Schornstein. Kommen die Briketts mit Regenwasser in Berührung, zerfallen sie schnell. Achtung: die Briketts neigen zur Selbstentzündung.
siehe auch
»› Kohlehandel












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