Kaminöfen gibt es im Baumarkt schon ab 250,- EUR. Benötigt wird noch ein Ofenrohr mit Zugschieber, am besten aus 1 bis 2 mm starkem, geschwärztem Stahl und ein Vorlageblech. Vor dem Kauf sollte die Anschlussgenehmigung vom Schornsteinfegermeister eingeholt werden.
- Die Brennkammer sollte aus Schamotte bestehen.
- Ein Rüttelrost ist praktisch, weil die Asche so leichter in den Aschekasten fällt.
- Ein Deckel auf dem Aschekasten verhindert beim Transport zum Restmüllbehälter oder dem Komposthaufen, dass Aschepartikel in der Wohnung umher fliegen.
- Ein Warmhaltefach im Kaminofen ist praktisch, um die Teekanne oder Speisen warm zu halten.
- Eine automatische Regelung (Luftmenge) ist günstig, weil Fehlbedienung vermieden wird, aber auch deutlich teurer.
- Die bei den Öfen angegebene Nennwärmeleistung stellt die Wärmeleistung dar, die im Dauerbetrieb erreicht und nicht überschritten werden sollte.
- Schwere Öfen mit Kacheln oder Specksteinen heizen nicht sparsamer, sie sind nur träger.
Richtiges Heizen
- keine Abfälle, kein behandeltes Holz, keine Pappe, kein Papier verbrennen
- Brennholz muss trocken (mindestens 2 Jahre abgelagert) sein
- sparsam Brennstoff aufgeben
- Empfehlungen zur Einstellung der Luftschieber beachten
- Luftschieber unter dem Rost bleibt bei Holzfeuer zu
- Holz nie mit der Stirnseite zur Glasscheibe auflegen, rasche Verrußung
Abgasgrenzwerte
Die DIN setzt als Mindestanforderung einen Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. der Kaminöfen von mindestens 70 % voraus. In der Praxis wird diese Anforderung jedoch auch deutlich unter- oder überschritten, weil die Bedienung und der Trocknungsgrad des Holzes einen erheblichen Einfluss hat.
Pelletöfen
Pelletöfen verbrennen die bleistiftdicken, 5-15 mm langen Holzpresslinge, genannt Pellets≡Pellets≡
Pellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz (Sägemehl, Hobelspäne, Restholz). Mit Pellets lassen sich automatische Feuerungsanlagen für die Holzverbrennung realisieren. Der Heizwert liegt in der Praxis bei etwa 5 kWh/kg. Die Pelletsfeuerung erfordert in jedem Falle einen speziellen Pelletbrenner (z.B. gelochte Brennersschale) um eine optimale Verbrennung und die Regelbarkeit zu gewährleisten. Die Pelletsheizung als Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzheizung) wurde und wird gefördert. (siehe »› Was sind Pellets?). Ein sich langsam drehendes Schneckengewinde fördert die Pellets aus einem Vorratsbehälter in die Brennkammer. So ist eine gut regelbare Wärmeabgabe im automatischen Dauerbetrieb auch bei einer Holzfeuerung möglich. Fortgeschrittene Modelle bringen es dabei auf einen Wirkungsgrad von 94 %.
Test Kaminöfen
Zeitschrift "Öko-Haus", Heft 1/2000, im Test 15 Kaminöfen
siehe auch
»› raumluftunabhängiger Betrieb von Kaminöfen











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