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Heizkamine

 
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Heizkamine für Holz

Für die Auswahl eines solchen Ofens als Übergangsheizung oder für ein "Lustfeuer" sind die Öfen mit der geringsten NennwärmeleistungNennwärmeleistung
Die Nennwärmeleistung ist die vom Hersteller festgelegte und im Dauerbetrieb unter Beachtung des vom Hersteller angegebenen Wirkungsgrades als einhaltbar garantierte größte Wärmeleistung (bei Heizgeräten in Kilowatt). Für die Angabe der Nennwärmeleistung im Schornsteinfegerprotokoll bzw. Abgasprotokoll spielt noch ein vom Hersteller angegebener Nennwärmeleistungsbereich eine Rolle, z.B. bei modulierenen Kesseln. Dann gilt als Nennwärmeleistung die in den Grenzen des Nennwärmeleistungsbereichs fest eingestellte höchste und auf einem (vom Heizungsinstallateur ausgefüllten und unterzeichneten) Zusatzschild angegebene höchste nutzbare Wärmeleistung. Ohne Zusatzschild gilt als Nennwärmeleistung der höchste Wert des Nennwärmeleistungsbereichs. Von Bedeutung kann die Einstellung und Bescheinigung einer geringer eingestellten Nennwärmeleistung sein, wenn z.B. der Gas-Preis eine leistungsabhängige Komponente besitzt.
um 4 kW meist groß genug. Bereits drei mittelgroße Holzscheite mit einem Trockengewicht von 1 kg bringen es bei einer Brenndauer von einer Dreiviertelstunde auf diese 4 kW. Für einen Raum von 25 m² Fläche und guter WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
ist das schon fast zuviel.

Kaminöfen gibt es im Baumarkt schon ab 250,- EUR. Benötigt wird noch ein Ofenrohr mit Zugschieber, am besten aus 1 bis 2 mm starkem, geschwärztem Stahl und ein Vorlageblech. Vor dem Kauf sollte die Anschlussgenehmigung vom Schornsteinfegermeister eingeholt werden.

  • Die Brennkammer sollte aus Schamotte bestehen.
  • Ein Rüttelrost ist praktisch, weil die Asche so leichter in den Aschekasten fällt.
  • Ein Deckel auf dem Aschekasten verhindert beim Transport zum Restmüllbehälter oder dem Komposthaufen, dass Aschepartikel in der Wohnung umher fliegen.
  • Ein Warmhaltefach im Kaminofen ist praktisch, um die Teekanne oder Speisen warm zu halten.
  • Eine automatische Regelung (Luftmenge) ist günstig, weil Fehlbedienung vermieden wird, aber auch deutlich teurer.
  • Die bei den Öfen angegebene Nennwärmeleistung stellt die Wärmeleistung dar, die im Dauerbetrieb erreicht und nicht überschritten werden sollte.
  • Schwere Öfen mit Kacheln oder Specksteinen heizen nicht sparsamer, sie sind nur träger.

Richtiges Heizen

  • keine Abfälle, kein behandeltes Holz, keine Pappe, kein Papier verbrennen
  • Brennholz muss trocken (mindestens 2 Jahre abgelagert) sein
  • sparsam Brennstoff aufgeben
  • Empfehlungen zur Einstellung der Luftschieber beachten
  • Luftschieber unter dem Rost bleibt bei Holzfeuer zu
  • Holz nie mit der Stirnseite zur Glasscheibe auflegen, rasche Verrußung

Abgasgrenzwerte

Die DIN setzt als Mindestanforderung einen WirkungsgradWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
der Kaminöfen von mindestens 70 % voraus. In der Praxis wird diese Anforderung jedoch auch deutlich unter- oder überschritten, weil die Bedienung und der Trocknungsgrad des Holzes einen erheblichen Einfluss hat.

Vorschrift KohlenmonoxidKohlenmonoxid
Kohlenmonoxid ist ein farbloses, sehr giftiges Gas. Das Molekül besitzt ein Kohlenstoff- und ein Sauerstoffatom (Strukturformel CO) und entsteht durch unvollständige Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe. Kohlenmonoxid ist messpflichtig bei der Überprüfung von Heizungsanlagen (Kehr- und Überprüfungsverordnung). Seine Giftigkeit wird verursacht durch eine Blockierung der Sauerstoffaufnahme im Blut, indem es sich anstelle des Sauerstoffes mit den roten Blutkörperchen verbindet. Bereits geringe Mengen wirken gesundheitsschädigend bis zum Tod. CO war früher ein Bestandteil des Stadtgases.
gehalt im Abgas in Vol.%
Wirkungsgrad in %
DIN 18891 70
Stadt Stuttgart 70
Stadt Regensburg 70

Pelletöfen

Pelletöfen verbrennen die bleistiftdicken, 5-15 mm langen Holzpresslinge, genannt PelletsPellets
Pellets auf spezieller BrennerschalePellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz (Sägemehl, Hobelspäne, Restholz). Mit Pellets lassen sich automatische Feuerungsanlagen für die Holzverbrennung realisieren. Der Heizwert liegt in der Praxis bei etwa 5 kWh/kg. Die Pelletsfeuerung erfordert in jedem Falle einen speziellen Pelletbrenner (z.B. gelochte Brennersschale) um eine optimale Verbrennung und die Regelbarkeit zu gewährleisten. Die Pelletsheizung als Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzheizung) wurde und wird gefördert.
(siehe »› Was sind Pellets?). Ein sich langsam drehendes Schneckengewinde fördert die Pellets aus einem Vorratsbehälter in die Brennkammer. So ist eine gut regelbare Wärmeabgabe im automatischen Dauerbetrieb auch bei einer Holzfeuerung möglich. Fortgeschrittene Modelle bringen es dabei auf einen Wirkungsgrad von 94 %.

Test Kaminöfen

Zeitschrift "Öko-Haus", Heft 1/2000, im Test 15 Kaminöfen

siehe auch

»› raumluftunabhängiger Betrieb von Kaminöfen

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 30.03.2005 | 18996 x gelesen


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