Im Grunde bietet sich jede Holzart für die Verbrennung an. Der Heizwert≡Heizwert≡
Der Heizwert ist die bei der Verbrennung eines Brennstoffes abgegebene Wärmemenge ohne Berücksichtigung der Verdampfungswärme des Wassers. Wasserdampf entsteht bei jeder Verbrennung von wasserstoffhaltigen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle, Holz) in unterschiedlicher Menge. Da der Heizwert immer geringer ist als der Gesamtwärmeinhalt (mit Wasserdampfwärme) wird er auch "unterer Heizwert" genannt. Die Angabe des Heizwertes in kWh (sprich kiloWattstunden) pro Mengeneinheit Brennstoff ist in der Heiztechnik üblich. Der Kesselwirkungsgrad wird auf den unteren Heizwert bezogen. Genauer wäre der Bezug auf den oberen Heizwert (unter Einbeziehung der mit dem Wasserdampf verbundenen Wärmemenge), den Brennwert. der Hölzer ist zwar verschieden, sehr groß sind die Unterschiede jedoch nicht. Überraschen mag≡MAG≡
MAG ist die Abkürzung für Membran-Ausdehnungsgefäß. die Aussage, dass der Heizwert von Nadelhölzern etwas höher ist, als der von hartem Laubholz. Schließlich sagt einem die Erfahrung, dass ein Eichenscheit deutlich länger Wärme spendet als das rasche Lodern eines Fichtenholzes. Nadelhölzer haben einen erhöhten Harz- und Lignin-Anteil, der für die größere Wärmeabgabe verantwortlich ist.
Der Heizwert wird auf ein Kilogramm Holzmasse bezogen. Ein Kilogramm Eiche oder Robinie ist ein wesentlich kleineres Stück Holz als ein Kilogramm Fichte oder Tanne. Gibt man also in den Füllraum eines Kessels die vom Volumen her gleiche Menge, brennt die Laubholzfüllung etwa 50 % länger und gibt daher auch knapp 50 % mehr Wärme ab.
- Kaufen Sie Heizholz nach Gewicht, so erhalten Sie bei Nadelholz mehr Energie≡Energie≡
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.. - Kaufen Sie jedoch Holz nach Volumen, also nach Raummetern≡Raummeter≡
Das Raummeter (rm) ist eine Mengenangabe aus der Brennholzverarbeitung. Ein Raummeter entspricht auf die Außenmaße von 1 m x 1 m x 1 m lose geschichtetes Holz. Etwa 1,4 rm geschichtetes Stückholz ergeben einen Festmeter Holz. Der Heizwert ist abhängig von der Holzart. Ca. 1500 kWh erzielt man aus einem rm Nadelholz, etwa 1900 kWh aus einem rm Hartholz., so ist hartes Laubholz für Sie energetisch vorteilhafter.
Voraussetzung ist natürlich, dass es sich um annähernd gleiche Holzfeuchte handelt. Die praktische Holzfeuchte ist überhaupt das entscheidende Kriterium. An der Luft 2 bis 3 Jahre getrocknetes Nadelholz hat eine Feuchte von etwa 15 % bis 18 %. Dieses Brennholz hat gegenüber frisch eingeschlagenem Holz den nahezu doppelten Heizwert. Anders ausgedrückt: Ist das Holz trocken, kommen Sie mit der halben Brennstoffmenge aus. Richtiges Trocknen ist also sehr wichtig. Feuchtes Holz reduziert aber nicht nur den Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt., sondern auch die Heizleistung≡Heizleistung≡
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. des Heizkessels: bei einer Hackschnitzelfeuerung etwa um 15 % bis 20 %.
Auch Holz aus Rodungsmaßnahmen (Straßenbau, Bauland) kommt in Frage, ebenso wie Holz aus dem Obstbau, naturbelassenes Restholz aus Sägewerken, Tischlereien usw.
Bauholz dagegen ist nicht immer geeignet. Alte Holzbalken, Dachstühle usw. aus Abrisshäusern oder Rekonstruktionen dürfen nicht mit Holzschutzmitteln behandelt sein, wenn Sie verbrannt werden sollen. Gestrichenes oder beschichtetes Holz, z. B. Möbel, Spanplatten, alte Holzfenster usw. kommt in der häuslichen Holzfeuerstätte ebenfalls generell nicht in Frage. Einerseits ist die Verbrennung behandelter Hölzer nach der BundesImmissionsSchutzVerordnung≡BundesImmissionsSchutzVerordnung≡
Die BundesImmissionsSchutzVerordnung, kurz BImSchVo, regelt die maximal zulässigen Emissionen von Luftschadstoffen aus Prozessen aller Art. Teil der Verordnung ist die Kleinfeuerungsanlagenverordnung, die die Verbrennung von Brennstoffen, den maximal zulässigen Schadstoffausstoß und die Höhe des maximal zulässigen Abgasverlustes von Heizkesseln, Thermen u. a. Wärmeerzeugern regelt. nicht gestattet, andererseits würden Sie damit Ihre Nachbarn durch starke Geruchs- und Schadstoffbelastung empfindlich stören. Außerdem gefährden Sie durch die entstehenden Verbrennungsprodukte und Rückstände Ihren Ofen und Ihren Schornstein stark.
siehe auch
»› Heizwerte verschiedener Hölzer»› Wie trockne ich Holz richtig?
»› Wie viel Holz brauche ich pro Jahr?












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