Im Brennstoffhandel werden Strohpellets und Holzpellets angeboten. Für Holzpellets werden trockene Hobelspäne unter hohem Druck ohne Zusätze zu zylindrischen Abschnitten von 6 bis 12 mm Durchmesser gepresst.
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Holz-Pellets werden in einem Durchmesser von 6/10/12 mm hergestellt, sind 0,5 bis 3 cm lang und eignen sich gut für automatisch beschickte Anlagen. |
Das Schüttgewicht beträgt nach Herstellerangaben etwa 650 kg/m³. Die Restfeuchte liegt nach der Herstellung zwischen 8 % bis 10 %. Fraglich ist, ob dieser Feuchtegehalt≡Feuchtegehalt≡
Der Feuchtegehalt (Wassergehalt) eines Baustoffes ist abhängig vom Material, der Struktur, der Temperatur und der den Baustoff umgebenden Luftfeuchtigkeit. Er kann auf das Trockengewicht (massebezogen) oder auf das Volumen (volumenbezogen, Vol%) des Baustoffes bezogen werden. In der Praxis stellt sich unter üblichen Umgebungsbedingungen die Bilanzfeuchte oder Gleichgewichtsfeuchte ein. bei normaler Lagerdauer beibehalten wird.
Die frei werdende Wärme wird mit 4,9 bis 5,3 kWh/kg angegeben, was sich auf die trockenen Pellets≡Pellets≡
Pellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz (Sägemehl, Hobelspäne, Restholz). Mit Pellets lassen sich automatische Feuerungsanlagen für die Holzverbrennung realisieren. Der Heizwert liegt in der Praxis bei etwa 5 kWh/kg. Die Pelletsfeuerung erfordert in jedem Falle einen speziellen Pelletbrenner (z.B. gelochte Brennersschale) um eine optimale Verbrennung und die Regelbarkeit zu gewährleisten. Die Pelletsheizung als Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzheizung) wurde und wird gefördert. (Holzpresslinge, DIN 51731) bezieht. Der Aschegehalt liegt bei kleiner 1,5 %, der Schwefelanteil unter 0,08 %.
Für die Pellet-Feuerung werden Kaminöfen und Pellet-Heizungskessel mit speziellen, auch automatisch beschickten Brennern verkauft. Die maximale Entfernung zwischen einem Heizkessel und dem Pellet-Lager beträgt für automatisch beschickte Anlagen etwa 20 m. Einige Anbieter (z.B. Buderus) haben Heizkessel im Programm, die mit wenigen Handgriffen von Pellet- auf Stückholzfeuerung und umgekehrt umgerüstet werden können. Heizkessel für Pellts sind nach der Bundes-Immissionschutz-Verordnung nicht messpflichtig!
Pellets-Heizkessel sollten immer mit einem Pufferspeicher≡Pufferspeicher≡
Ein Pufferspeicher dient in Heizungsanlagen der Speicherung von Heizungswasser (nicht Trinkwasser!). Pufferspeicher werden eingesetzt zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Verbrennung (Festbrennstoffe), zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Zwischenspeicherung von Anfallwärme (Holzheizungen, Solaranlagen). Pufferspeicher können drucklos (Material auch Kunststoff) oder (überwiegend) mit Heizungsanlagenvordruck (Stahl) betrieben werden. betrieben werden um die Starthäufigkeit zu reduzieren. Da jeder Start- bzw. Zündvorgang mit einer hohen elektrischen Leistungsaufnahme≡Leistungsaufnahme≡
Bei Stromanwendungen stellt die Leistungsaufnahme die vom elektrischen Versorgungsnetz aufgenommene Leistung in Watt (W) dar. Die elektrische Leistung ist das Produkt aus Spannung (Volt) und Stromstärke (Ampere). Wird ein Gerät, z.B. ein Tauchsieder, angeschlossen (230 Volt) wird bei einer Stromstärke von 4,35 Ampere eine Leistung von 1000 Watt = 1 kW (kiloWatt) aufgenommen. verbunden ist, kann eine Anlage ohne Pufferspeicher erheblich die Stromrechnung beeinflussen.
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Abbildung: wagner-solar.com |
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Abbildung: wagner-solar.com |
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Abbildung: wagner-solar.com |
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Abbildung: wagner-solar.com |
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Abbildung: wagner-solar.com |
Interessant sind Kamin-Anlagen mit leistungsgeregelten Pellet-Feuerungen, die auch auf sehr niedrige Heizleistungen≡Heizleistung≡
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. (kleiner 2kW) abgeregelt werden können (Hersteller: WODTKE, Paradigma, Wagner u. a. ). Damit kann die Holzfeuerung, zum Teil einfacher als die Ölfeuerung, auch für den kleinen Wärmebedarf≡Wärmebedarf≡
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen. im gut gedämmten Niedrigenergiehaus≡Niedrigenergiehaus≡
Ein Niedrigenergiehaus ist ein Gebäude mit einem vergleichsweise niedrigen Energiebedarf (kleiner 100 kWh/m²) für Raumwärme und Warmwasserbereitung gegenüber dem Durchschnitt (etwa 200 kWh/m²) der Hausbestandes bei gleicher Nutzung. Dies wird vor allem duch eine besonders gut geplante und sorgfältig ausgeführte Wärmedämmung aller Bauteile erreicht. Ein Niedrigenergiehaus ist an keine bestimmte Bauweise gebunden, wohl aber an die Berücksichtigung verschiedener Planungsprinzipien. Auch Altbauten konventioneller Bauweise eigen sich bei entsprechender Planung zur Umgestaltung in ein Niedrigenergiehaus. Bei Neubauten ist das Erreichen des Niedrienergiehausstandards Pflicht, jedoch ist durch geringe Mehraufwendungen auch ein Verbrauch von weniger als 50 kWh/m² schon möglich. eingesetzt werden.
Einfache Öfen kosten ab etwa 2.300 Euro, Pellets-Heizkessel für automatisierten Betrieb in Zentralheizungsanlagen bis 13.000 Euro. Pellets kosten zur Zeit je nach Gegend und Anlieferung zwischen 175 und etwa 225 Euro je Tonne. Daraus ergibt sich ein Preis pro kWh≡kWh≡
Eine kiloWattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal. die kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie- oder Wärmemenge. Eine kWh Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom, allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme. Aus einer kWh Wärme kann man jedoch technisch gesehen gerade 0,3 kWh Strom erzeugen. von etwa 7 bis 10 Pf. Bei einem Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. von 80 % bis 90 % ergibt sich ein Wärmepreis von etwa 8 bis 12,5 Pf/kWh.
Im Gegensatz zur Stückgutfeuerung (Holzscheite) bestehen die Vorteile der Pellet-Feuerung
- in einer schadstoffärmeren Verbrennung, da die Öfen auf die konstanten Bedingungen (Größe der Pellets, Feuchtegehalt) sehr gut angepasst werden können;
- in der Einhaltung einer konstanten Wärmeleistung durch kontinuierliche Brennstoffzufuhr ohne Abhängigkeit von Betreiber und Brennstoffart;
- in der einfachen Regelbarkeit der abgegebenen Wärmeleistung entsprechend dem Wärmebedarf und
- im automatischen Betrieb der Feuerstätte, der wegen der elektrischen Zündungsmöglichkeit problemlos möglich ist.
Nachteilig ist die spezielle Konstruktion der Öfen bzw. Brenner, die nur die Verfeuerung von Pellets ermöglicht. Die Bezugsmöglichkeit und der Preis von Pellets ist regional sehr unterschiedlich.












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