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Luft- u. Wandtemperatur

 
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 Forum: Behaglichkeit

 

Unterschiede zwischen der Luft- und der Wandoberflächentemperatur müssen gering bleiben

Einen starken Einfluss auf unser Behaglichkeitsempfinden hat die Lufttemperatur. Allerdings ist die Temperatur der uns umgebenden Oberflächen (Fenster, Wände, Mobiliar) für das Wärmeempfinden ebenso bedeutsam. Beide Komponenten beeinflussen unser Wärmeempfinden gemeinsam und zeitgleich.

Quelle: Impulsprogramm Hessen

Als angenehm behaglich empfinden es die meisten Menschen - so haben Versuche gezeigt -, wenn Bei einer Raumlufttemperatur von 21 °C sollte demnach die niedrigste Oberflächentemperatur, z. B. der Außenwand, nicht unter 18 °C liegen.

Die Oberflächentemperatur lässt sich mit einem normalen ThermometerThermometer
Thermometer sind Messgeräte zur Bestimmung der fühlbaren Temperatur eines Mediums. Für die Erfassung der Oberflächentemperatur eines Baustoffes benötigt man ein Infrarotthermometer, welches die vom Baustoff abgegebene Strahlungswärme erfasst.
nicht exakt bestimmen. Dazu benötigt man ein sogenanntes Infrarot-Thermometer. Infrarot-Thermometer ermitteln die Oberflächentemperatur berührungslos, in dem die von der jeweiligen Fläche ausgehende StrahlungsleistungStrahlungsleistung
Die Strahlungsleistung ist ein Begriff aus der Heiztechnik. Die Wärmeabgabe eines Heizkörpers erfolgt über Wärmestrahlung und über Konvektion (Lufterwärmung). Die Wärmestrahlung hat ihre Ursache in der emittierten elektromagnetischen Starhlung relativ langer Wellenlänge. Ein hoher Anteil der Wärmestrahlung von Heizquellen kann dem Entzug von Wärmestrahlung durch kältere Oberflächen entgegenwirken.
ausgewertet wird.

Im Bild kann man rechts den Messkopf erkennen, der in Richtung der Fläche gehalten wird. Die Digitalanzeige gibt die Temperatur der Oberfläche in °C wieder. Mit Hilfe von Infrarot-Thermometern ist vor allem auch das Auffinden von WärmebrückenWärmebrücke
Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
rasch und kostengünstig möglich.


Die Erreichbarkeit dieser Bedingung ist abhängig von den wärmedämmenden Eigenschaften des jeweiligen Bauteils. Bei sehr guter WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
liegen die erreichbaren Oberflächentemperaturen nahe der Raumlufttemperatur. Ist die Wärmedämmung dagegen schlecht, liegen sie auch nach längerem Heizen immer noch weit unter der Raumlufttemperatur. Für die BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
hat dies gravierende Folgen. Sinkt die Oberflächentemperatur der Außenwände infolge geringer werdender Außenlufttemperatur um ein Grad, so empfindet man das etwa so, wie eine Verringerung der Raumlufttemperatur um ein Grad! Um dies zu kompensieren wird mehr geheizt (statt mehr gedämmt).

Der Wohlfühlbereich ist ein schmaler Korridor. Steigt die Wandoberflächentemperatur, kann die Raumlufttemperatur abgesenkt werden und umgekehrt. Dieser Zusammenhang hat entscheidende Bedeutung für die Planung behaglicher Verhältnisse.

Abbildung: Isofloc

Die zweckmäßigste und wirksamste Maßnahme zur Steigerung der Behaglichkeit ist demnach die Verbesserung der Wärmedämmung der Bauteile. Es ist aber nicht die einzige Strategie gegen „kalte Füße": Auch durch richtige Auswahl und Anbringung der Heizkörper sowie durch entsprechende Festlegung der Heizwassertemperaturen können Behaglichkeitsstörungen vermieden werden.

© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 13.06.2006 | 52707 x gelesen


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