Vorteile
- Heizkurve≡Heizkurve≡
Die Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt. muss nicht eingestellt werden - einfache Bedienung
- preiswert
- kein Verdrahtungsaufwand
- wenig Fehlermöglichkeiten
- Raumfühler≡Raumfühler≡
Der Raumfühler (oder Raumtemperaturfühler) ist ein Temperaturfühler in Heizungsregelungen. Ermittelt wird die Raumlufttemperatur im Anbringungsraum. Bei innentemperaturgeführten Regelungen ist die vom Raumfühler ermittelte Temperatur und der daraus folgende Temperaturunterschied zur eingestellten Solltemperatur ein direktes Maß für den momentanen Wärmebedarf. Im Zusammspiel mit außentemperaturgeführten Heizungsregelungen liefert ein Raumfühler wichtige zusätzliche Informationen, z.B. zur automatischen Korrektur der vom Außentemperaturfühler primär geführten Vorlauftemperatur. nicht erforderlich - Außentemperaturfühler≡Außentemperaturfühler≡
Der Außentemperaturfühler ist ein Messfühler für die Außentemperatur in Heizungsregelungen. Die Funktion übernimmt meist ein temperaturabhängiger elektrischer Widerstand, dessen momentaner Widerstand die Außentemperatur wiederspiegelt. Die so ermittelte Außentemperatur dient als Maß für die erforderliche Heizwassertemperatur (Vorlauftemperatur). Bei Anlagen mit Niedertemperatur- bzw- Brennwertkesseln ist diese meist mit der Kesselwassertemperatur identisch. Bei Anlagen mit Heizungsmischer dient die ermittelte Außentemperatur als Führungsgröße zur Mischung der Heizwassertemperatur. Außentemperaturfühler müssen so am Gebäude angebracht werden, dass eine Verfälschung des Messwertes durch Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen ausgeschlossen ist. nicht erforderlich
Nachteile
- Vorraussetzung sind gleitend gefahrene Niedertemperaturkessel bzw. Brennwertheizgeräte≡Brennwertheizgerät≡
Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %. mit modulierenden Brennern ohne nachgeschaltete Mischer.












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