Bei der Warmwasserbereitung nutzt die Regelung einfach den Unterschied zwischen der von Ihnen eingestellten Soll-Temperatur des Warmwassers und seiner Ist-Temperatur. Ist der Unterschied zu groß, gibt ein Fühler oder ein Thermostat≡Thermostat≡
Ein Thermostat, genauer ein Thermostatschalter, schaltet bei einer am Thermostat eingestellten Temperatur einen Kontakt oder ein Ventil. Thermostate werden in der Heizungstechnik als mechanische Thermostate mit einem Bimetall, mit Dehnstoff oder als elektronische Thermostate mit einem Temperaturfühler und einem Schaltltrelais eingesetzt. Bei einem Warmwasserspeicher z.B. schaltet ein Anlagethermostat, wenn die eingestellte Solltemperatur von 60°C unterschritten wird, die Speicherladepumpe ein, wodurch eine Erwärmung des Speicherwassers erfolgt. Thermostatventile am Heizkörper sorgen für eine Konstanthaltung der Raumtemperatur. ein Signal an den Heizkessel den Warmwasserspeicher aufzuheizen.
Um Räume bedarfsgerecht zu erwärmen, scheint der regeltechnische Aufwand zunächst nicht viel größer zu sein. Ein Thermostatventil≡Thermostatventil≡
Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen. an jedem Heizkörper oder ein Fernfühler bei einer Fußbodenheizung erledigt die Aufgabe, den von Ihnen voreingestellten Sollwert der Raumtemperatur konstant zu halten. Wie dies im Einzelnen funktioniert, was bei der Montage und der Bedienung von Thermostatventilen zu beachten ist, erfahren Sie aus den Informationen zur
Sie können dort auch nachlesen, welche Heizkosteneinsparungen mit Thermostatventilen möglich sind und welche Ursachen bestimmte Fehlfunktionen und Geräusche haben.
Aber es ist ja nicht nur ein Raum zu erwärmen. Außerdem schwankt die Außentemperatur in der Heizzeit ganz beträchtlich. Und von Montag bis Freitag muss zu anderen Zeiten geheizt werden als am Wochenende.
Eine moderne Heizungsregelung nutzt daher zusätzliche Informationen. Aus z. B. der Außentemperatur kann die Regelung Rückschlüsse ziehen, welche Heizwassertemperatur erforderlich ist. Es ist ja ganz einleuchtend. Je kälter es draußen ist, umso mehr muss geheizt werden. Eine automatische Heizungsanlage erhält dann also über die Regelung den Befehl, das Heizungswasser stärker zu erwärmen. Die Regelung ermittelt dazu fortwährend die aktuelle Außentemperatur mit Hilfe eines am Haus angebrachten Fühlers.
»› Regelung der Heizung außentemperaturgeführt...Aber auch die Temperatur bzw. die Änderung der Temperatur im Inneren eines Gebäudes kann geeignete Informationen für die Regelung einer Heizungsanlage liefern. Eine solche Regelung beruht auf der Tatsache, dass die Temperatur im Raum sinkt, wenn nicht Wärme zugeführt wird. Schon ein geringes Absinken der Raumtemperatur wird durch die Regelung ausgewertet. Der Wärmeerzeuger kann so schnell mit höherer Heizleistung, d. h. höherer Vorlauftemperatur, gegensteuern. Notwendig ist dazu die Installation eines Raumtemperaturfühlers in einem repräsentativen Raum.
»› Regelung der Heizung Innenraum-temperaturgeführt...Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf zu messen. Wird der Temperaturunterschied groß bzw. immer größer, geht die Regelung davon aus, dass eine große Wärmemenge verbraucht wird. Also ist es kalt! Die Temperatur des Heizungswassers wird jetzt solange schrittweise erhöht, bis wieder ein für diese Heizungsanlage normaler Temperaturunterschied erreicht ist. Eine solche Regelung wird auch unter dem Namen fuzzy-Regelung (sprich fassi-) von einigen Herstellern angeboten. Diese Art der Regelung kommt ohne Außen- bzw. Innenraumtemperaturfühler aus und ist sehr einfach zu bedienen. Das Funktionsprinzip können Sie sich vereinfacht so vorstellen: Sie fahren eine kontinuierliche Reisegeschwindigkeit. An einem sanften Anstieg verlangsamt sich das Auto. Um die Geschwindigkeit gleich zu halten, geben Sie etwas mehr Gas. Dadurch führen Sie dem Motor mehr Kraftstoff, also Energie, zu und erhöhen somit seine Leistung. Nach der Anhöhe reduzieren Sie das Gas wieder etwas, da der Motor nicht mehr soviel leisten muss.
»› Regelung der Heizung mit fuzzy-logik-Systemen...











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