In einer zusätzlich zum Hauptregelgerät installierten Raumeinheit (angebracht in einem Referenzraum≡Referenzraum≡
Der Referenzraum ist ein repräsentativer Raum, dessen Temperatur für die Heizungsreglung einer Raumzone oder eines ganzen Hauses maßgebend ist (Führungsraum, z.B. Wohnstube). Im Referenzraum wird der Raumfühler für innenraumtemperaturgeführte Heizungsreglungen bzw. der Temperaturfühler für Raumaufschaltungen außentemperaturgeführter Reglungen angebracht. Der Referenzraum sollte möglichst frei von Einflüssen sein, die auf die Temperaturreglung verzerrende Auswirkungen haben (Kein Kaminofen, keine große Solareinstrahlung). Im Referenzraum sollte auch keine weitere Reglung, wie z.B. ein Thermostventil regeln (oder ganz offen).) befindet sich ein weiterer Temperaturfühler. Dieser erfasst die Temperaturänderungsgeschwindigkeit im Anbringungsraum. Steigt die Temperatur zu langsam, wird eine Anhebung der Vorlauftemperatur≡Vorlauftemperatur≡
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers. automatisch vorgenommen (und umgekehrt). So werden auch Störgrößen (z. B. Erwärmung des Raumes durch Sonneneinstrahlung, durch die Abwärme≡Abwärme≡
Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung). In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet. von Geräten und Personen) erfasst. Es werden alle Räume mit einer erhöhten oder reduzierten Vorlauftemperatur versorgt. Die Raumtemperaturaufschaltung ist unbedingt erforderlich bei lernenden bzw. selbstoptimierenden Regelungen (siehe »› selbstoptimierende außentemperaturgeführte Regelungen). Bei normalen Systemen ist sie für die Funktion der Regelung nicht erforderlich, aber sinnvoll. Es wird eine verbesserte Behaglichkeit≡Behaglichkeit≡
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. erreicht und ein verringerter Wärmeverbrauch erzielt.
Eine Außentemperaturkompensation≡Außentemperaturkompensation≡
Die Außentemperaturkompensation dient in einer außentemperaturgeführten Regelung der Dämpfung des Einflusses von kurzzeitigen Änderungen der Außentemperatur auf die Vorlauftemperatur. Die thermische Trägheit des Gebäudes (langsameres Mitgehen der Raumtemperatur in Abhängigkeit von der Wärmespeichermasse) verlangt keine unmittelbare Temperaturerhöhung oder Absenkung des Heizwassers. (Dämpfung des Einflusses von Änderungen der Außentemperatur auf die Vorlauftemperatur) ist ebenfalls sinnvoll und in die meisten modernen Regelungen integriert. Wichtig ist diese Funktion, wenn z. B. infolge großer Wärmespeichermasse des Gebäudes≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche. die Vorlauftemperatur auf eine Außentemperaturänderung nicht bzw. nur sehr gedämpft reagieren soll. Voraussetzung für eine optimale Funktion dieser Komponente ist die entsprechende Parametereinstellung in der Regelelektronik.












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