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Mischer

Wir kennen das Prinzip des Mischers von der Dusche. Bis zum Erreichen einer akzeptablen Auslauftemperatur wird warmes und kaltes Wasser durch das Auf und Zu der entsprechenden Wasserhähne zurechtgemischt.

 
...das passt zum Thema  
 Service:
-Beratung per eMail
 Forum: Regelung

 

Was sind Mischer und wozu braucht man sie?

HeizungsmischerHeizungsmischer
Der Heizungsmischer ist eine Einrichtung zur Temperaturregelung des Heizungswassers. Der Heizungsmischer wird in den Heizungsvorlauf eingebaut, um durch Beimischung von kühlerem Rücklaufwasser die Vorlauftemperatur zu regeln. Bei Niedertemperaturkesseln und Brennwertgeräten mit gleitender Regelung der Kesseltemperatur ist der Einbau eines Heizungsmischer nicht erforderlich. Bei Einbau des Heizungsmischer in den Heizungsrücklauf von Heizungsanlagen mit Holzkesseln dient er der Anhebung der Rücklauftemperatur durch Beimischung von wärmerem Vorlaufwasser (zur Vermeidung von Kondenswasserbildung mit nachfolgender Taupunktkorrosion).
funktionieren genauso. Sie haben jedoch eine etwas andere Aufgabe. Hier ist die Temperatur des Heizungswassers dem aktuellen Heizärmebedarf anzupassen.

Sehr sinnvoll und u.U. zwingend erforderlich sind Mischer wenn der Heizkessel bei konstanter Temperatur betrieben wird. Denn ohne Mischer würde auch bei milden Außentemperaturen sehr heißes Heizwasser durch die Rohrleitungen und Heizkörper strömen - die Verluste wären entsprechend hoch. Heute übliche Niedertemperaturkessel und Heizkessel mit modulierendem Brenner, wie z.B. Brennwertheizkessel,  benötigen - bis auf bestimmte Anwendungsfälle - keinen Mischer.

Heizungsanlage mit Mischer und Heizungsregelung, die auf den Mischer aufgesetzt wird. Quelle: Centra

Ein Mischer ist so aufgebaut, dass je nach Einstellung dem Kessel mehr oder weniger Wasser entnommen und unter Beimischung von Rücklaufwasser dem HeizkreisHeizkreis
Als Heizkreis bezeichnet man ein in sich geschlossenes, meist separat regelbares System der Wärmeverteilung, z. B. für einen Gebäudeabschnitt, einen Raum oder einzelne Raumzonen. Heizkreise werden gebildet aus den angeschlossenen Heizkörpern, den dazugehörigen Ventilen, den Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf, eventuell einer Heizkreispumpe (Umwälzpumpe) und eventuell einem Heizungsmischer. Heizkreise gehen häufig von einem so genannten Heizkreisverteiler ab. Der Wärmeverbrauch eines Heizkreises kann durch einem Wärmemengenzähler erfasst werden.
zugeführt wird. Das kühlere Rücklaufwasser verringert so die Temperatur des wärmeren Kesselwassers. Die Wasserumlaufmenge im Heizkreis ist gleichbleibend.

Der Mischer kann durch Hand eingestellt oder durch einen aufgesetzten Stellmotor von der Heizungsregelung automatisch betätigt werden. Die erreichte VorlauftemperaturVorlauftemperatur
Mit Vorlauftemperatur bezeichnet man die Temperatur des zum Heizkörper hinfließenden Heizungswasser. Sie liegt je nach Außentemperatur bei außentemperaturgeführten Heizungsregelungen zwischen 35 und 70°C. Anlagen mit reinen Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) kommen mit 25 bis 40°C aus. Bei Heizungsanlagen ohne Heizungsmischer ist die Vorlauftemperatur gleich der Temperatur des Kesselwassers.
wird bei Motormischern mittels Temperaturfühler hinter der UmwälzpumpeUmwälzpumpe
Die Umwälzpumpe ist eine elektrisch angetriebene Pumpe zum Transport von Heizungswasser, Sole- oder Solarflüssigkeit. Der Elektroenergieverbrauch einer Umwälzpumpe ist vor allem deshalb nicht zu unterschätzen, weil sie oft zu groß (Anschlussleistung) dimensioniert wird. Bei modernen Umwälzpumpen (Hocheffizienzpumpen) passt sich das Fördervolumen und damit die elektrische Leistung dem Wärmebedarf an. Voraussetzung für den Einsatz solcher optimierterPumpen ist ein hydraulischer Abgleich.
gemessen und mit dem Sollwert entsprechend der HeizkurveHeizkurve
Heizkurve, Steillheit verstellenDie Heizkurve ist die grafische Zuordnung zwischen einer bestimmten Außentemperatur und der zugehörigen Vorlauftemperatur des Heizwassers. Die Heizkurve (hier dünne Linie) zeigt z.B., dass bei 0°C das Heizwasser mit etwa 35 °C bereitgestellt wird, bei minus 10°C dagegen schon mit 42°C usw. Die Heizkurve kann in einer außentemperaturgeführten Regelung eingestellt werden und ist abhängig von Gebäude und Heizungsanlage. Sie muss am Regelgerät optimiert werden, um alle Energiesparmöglichkeiten auszunutzen. Optimal einegestellt ist sie, wenn man mit möglichst niedrigen Vorlauftemparaturen auskommt.
verglichen. Entspricht die gemessene Temperatur nicht dem Sollwert, wird der Stellmotor den Mischer auf- oder zuregeln und so mehr oder weniger Rücklaufwasser dem Heizkreis beimischen. Bei einem sogenannten Vierwegemischer kann die Funktion einer Rücklauftemperaturanhebung für den Heizkessel mit erreicht werden, was bei Konstanttemperaturkesseln unbedingt zu empfehlen ist. Beim Dreiwegemischer ist diese Funktion ausgeschlossen.

Mischer werden auch in Anlagen mit Niedertemperaturkesseln und Brennwertheizkesseln benötigt, wenn

Montage- bzw. Installationsfehler:

  • Mischermotor falsch herum angeschlossen
  • Vorlauftemperaturfühler falsch positioniert, defekt oder thermische Ankopplung unzureichend;
  • Zeitschaltuhr falsch programmiert
  • Heizkessel, Rohrleitungen, Mischer usw. mangelhaft wärmegedämmt


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 10.01.2005 | 221182 x gelesen


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