- in größeren Wohnungen,
- in Gebäuden≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche. mit Räumen, die zu mehreren Himmelsrichtungen ausgerichtet liegen, - bei unterschiedlichen Nutzungszeiten und
- bei verschiedenen Nutzergruppen≡Nutzergruppe≡
In der Heizkostenabrechnung werden unterschiedliche Nutzergruppen ausgewiesen, z.B. wenn im unteren Teil des Gebäudes Gewerbeeinheiten vermietet sind, im oberen Teil Mieter oder Wohnungseigentümer. Nutzergruppen sind auch zu getrennt auszuweisen bei unterschiedlicher Geräteausstattung (z. B. hat ein Teil der Wohnungen Heizkostenverteiler und ein anderer Teil nutzt Wärmemengenzähler). (z. B. Kinder/Eltern), - im Mehrfamilienhaus, Pensionen (nicht geeignet »› selbstoptimierende außentemperaturgeführte Regelungen).
Der Technik der außentemperaturgeführten Heizungsregelung liegt die Tatsache zu Grunde, dass sich mit sinkender Außentemperatur der Wärmeverlust der beheizten Räume vergrößert. Um die Raumtemperatur zu halten, muss den Räumen daher mehr Wärme zugeführt werden. Bei gleichbleibender Heizkörpergröße vergrößert sich deren Leistung, indem die Temperatur des Heizungswassers (Vorlauftemperatur) erhöht wird bzw. umgekehrt. Die Regelung wird auch witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung oder bei Niedertemperaturkesseln gleitende Kesseltemperaturregelung genannt.
Bei der außentemperaturgeführten Regelung wird das erforderliche "Mehr" oder "Weniger" an Wärme aus der Höhe der Außentemperatur ermittelt. Ein an der Außenwand des Gebäudes angebrachter Messfühler misst dazu die Außentemperatur. Entsprechend diesem Messwert errechnet die Elektronik des Heizungsreglers die notwendige Vorlauftemperatur. Diesen Zusammenhang spiegelt die sogenannte Heizkurve wieder. Eine individuelle Einstellung der Heizkurve ist möglich und für einen sparsamen Betrieb der Heizungsanlage erforderlich.
»› Was ist eine Heizkurve und wie stellt man sie richtig ein?»› Manchmal wird es nicht richtig warm - Veränderungen der Einstellung der Heizkurve
Eine bedeutende Vereinfachung des Prozesses der Heizkurveneinstellung bieten selbstoptimierende Regelungen. Sie "lernen" mit den vorgefundenen Bedingungen umzugehen und speichern ihre optimale Heizkurve ab.
»› selbstoptimierende außentemperaturgeführte Regelungen»› Vor- und Nachteile selbstoptimierender Regelungen
Die Vorlauftemperaturänderung wird je nach Art des Brenners des Wärmeerzeugers auf unterschiedliche Art und Weise realisiert. Zum besseren Verständnis des Vorganges können Sie sich informieren in:
»› Vorlauftemperaturänderung bei einstufigen Brennern»› Vorlauftemperaturänderung bei modulierenden Brennern
Früher üblich, heute nur noch in einigen Fällen erforderlich, sind Mischer, die ebenfalls die Vorlauftemperatur dem Bedarf anpassen. Wann sie notwendig sind, erfahren Sie in:
»› Was sind "Mischer" und wie werden sie eingesetzt?Bei der Entscheidung für eine Regelung sollten einige zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden.
»› Vor und Nachteile außentemperaturgeführter Regelungen»› Vorteilhaft: Aufschaltung der Raumtemperatur und Kompensation des Einflusses der Außentemperatur
Nicht zu übersehen sind zahlreiche Praxisprobleme mit außentemperaturgeführten Regelungen. Nicht jeder Heizungsinstallateur ist immer auf dem neuesten Stand der Regelungstechnik und Installationsfehler sind ebenfalls nicht ausgeschlossen:
»› Praxisprobleme mit außentemperaturgeführten RegelungenMit einer außentemperaturgeführten Regelung wird der unterschiedliche Wärmebedarf einzelner Räume nicht erfasst. Alle Heizkörper werden mit gleich temperiertem Heizungswasser versorgt. Eine individuelle Raumtemperaturregelung erfordert daher »› Thermostatventile.












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