Die Verbrennungslufttemperatur≡Verbrennungslufttemperatur≡
Mit Verbrennungslufttemperatur bezeichnet man die Temperatur, der an den Heizkessel oder die Therme herangeführten Verbrennungsluft. Die Höhe der Verbrennungslufttemperatur ist bedeutsam für die Errechnung des Abgasverlustes und wird daher durch den Schornsteinfeger bei messpflichtigen Anlagen gemessen und im Abgasprotokll angegeben. tL ist die Temperatur der Luft in der Nähe der Luftansaugöffnung des Heizkessels bzw. des Brenners. Sie wird zur Bestimmung des Abgasverlustes benötigt und muss in der Nähe der Ansaugöffnung des Wärmeerzeugers≡Wärmeerzeuger≡
Ein Wärmeerzeuger ist ein zentrales Element einer Heizungsanlage. Hier wird meist durch Verbrennung eines Energieträgers Wärme in der gewünschten bzw. benötigten Menge erzeugt und an das Wärmeverteilungssystem übergeben. Moderne Wärmeerzeuger wie z.B. Brennwertgeräte, Holzvergaserkessel oder Pelletskessel besietzen einem hohen Wirkungsgrad. Auch die Wärmepumpe, bei der mit Hilfe einer speziellen Kompressionsmaschine aus niedrig temperierter Umweltwärme höher temperierte Nutzwärme erzeugt wird, ist ein Wärmeerzeuger., bei raumluftunabhängigen≡raumluftunabhängig≡
Mit raumluftunabhängig bezeichnet man die Betriebsweise einer Feuerstätte für die Raumheizung, bei der die Versorgung mit Verbrennungsluft von außerhalb des Aufstellraumes der Feuerstätte erfolgt, z.B. durch einen Zuluftkanal oder ein Luft-Abgas-System. Die Abgase werden in diesem Fall durch ein Rohr fortgeleitet, welches sich im Zuluftkanal befindet. Feuerungsanlagen an geeigneter Stelle im Zuführungsrohr gemessen werden. Die Höhe der Verbrennungslufttemperatur tL ist abhängig von den Umgebungsbedingungen, d. h. in erster Linie von der Lufttemperatur im Aufstellraum des Heizkessels.
Diese wird in aller Regel nur wenig über der Außentemperatur bzw. der durchschnittlichen Kellertemperatur liegen. Die Messung der Verbrennungslufttemperatur dient zur Ermittlung der Netto-Abgastemperatur (Temperaturdifferenz zwischen Abgas- und Verbrennungslufttemperatur). Die Temperaturdifferenz geht ein in die Berechnung des Abgasverlust≡Abgasverlust≡
Mit dem Abgasverlust ist die Wärmemenge gemeint, die mit den warmen Abgasen ungenutzt aus dem Wärmeerzeuger entweicht. Die Höhe des Abgasverlustes wird maßgeblich von der Abgastemperatur beeinflusst. Je höher die Temperatur ausfällt, umso schlechter ist der Ausnutzungsgrad des zugeführten Brennstoffes. Ein Abgasverlust tritt nur auf, wenn der Brenner arbeitet, also Brennstoff verbrannt wird. Die maximal zulässige Höhe des Abgasverlustes ist in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegt. Der Wert wird vom Schornsteinfeger im Rahmen der Abgasverlustmessung ermittelt (ausgenommen Brennwerttechnik) und im Abgasprotokoll (Schornsteinfegerprotokoll) vermerkt. Der Abgasverlust wird in % angegeben.(es).
- Bei Brennwertfeuerstätten wird die Verbrennungslufttemperatur nicht gemessen, da der Abgasverlust nicht ermittelt werden muss.
Die auf dem Protokoll angegebene Verbrennungslufttemperatur weist auf mögliche Wärmeverluste des Kessels hin. Erreicht sie z. B. Zimmertemperaturniveau oder liegt sie gar darüber, wird nach kurzem Blick auf das Datum der Messung (Jahreszeit?) der Fall eventuell schon klar sein: Der Kessel heizt seine Verbrennungsluft≡Verbrennungsluft≡
Verbrennungsluft muss zum Ingangsetzen und Aufrechterhalten einer wärmeerzeugenden Verbrennung von Brennstoffen an die Feuerstätte bzw. den Brenner herangeführt werden. Die Verbrennungsluft muss frei von korrosiven Bestandteilen und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen (vollständige Verbrennung). Man unterscheidet eine raumluftabhängige und eine raumluftunabhängige Betriebsweise. Die Sicherung ausreichender Verbrennungsluftversorgung ist Bestandteil der Kontrollpflichten des Schornsteinfegers. infolge eigener hoher Wärmeverluste - meist durch Abstrahlung - auf. Außerdem wird die Luft durch ungedämmte Rohrleitungen, Armaturen, Verteiler, Pumpen usw. erwärmt. Nimmt man einmal die Fläche solcher Wärme abgebenden Heizungsarmaturen und Rohrleitungen zusammen, kommt rasch die Heizleistung≡Heizleistung≡
Die Heizleistung ist die von einem Wärmeerzeuger, Heizkörper oder einer Flächenheizung in einer bestimmten Zeit (z. B. einer Stunde) abgegebene nutzbare Heizwärme. Sie wird angegeben in Watt bzw. kW (kiloWatt). Die Heizleistung muss mindestens der Heizlast des Raumes, einer Gebäudezone bzw. des Gebäudes entsprechen. eines größeren Heizkörpers zusammen. Hier hilft also nur sorgfältige Dämmung mit einer Dämmstoffstärke, die mindestens dem Rohrdurchmesser entspricht. Dämmschalen müssen möglichst eng anliegen und sollten auch keine Unterbrechungen aufweisen. Einfache Dämmschalen aus geschäumtem Polyethylen neigen zum Schrumpfen (5%). Knifflige Ecken und komplizierte Bauformen umwickelt man am besten mit Dämmstoffstreifen.
Systematisch sollte man auch die Oberfläche von Heizkessel und Warmwasserspeicher abtasten, um so Wärmeverluste aufzuspüren. Durch nachlässigen Zusammenbau oder nach Reparaturen erfüllen Mineralwolledämmungen unter dem Gehäuse des Heizkessels eventuell nicht mehr ihre Aufgabe. Bei einer zusätzlichen, nachträglichen Dämmung des Heizkessels ist allerdings Vorsicht geboten: Die Garantieansprüche können erlöschen. Dämmungen von Warmwasserspeichern mit Weichschaum neigen dazu, an der Stoßstelle der Dämmschale nicht dicht auf der Speicheraußenwand anzuliegen. Der so entstehende Luftspalt führt zu einer starken Warmluftströmung von unten nach oben. Die Folge ist ein beachtlicher Wärmeverlust, der einen Temperaturabfall im Speicher über 24 Stunden und eine entsprechende Temperaturerhöhung im Keller bewirkt.
Das Abgasrohr vom Kessel zum Schornstein gibt ebenfalls Wärme an den Aufstellraum ab. Eine Eindämmung dieser Wärmeabgabe bedeutet jedoch direkt keine Verbesserung des Wirkungsgrades des Heizkessels. Eine Wärmedämmung≡Wärmedämmung≡
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten. verringert aber die Abkühlung der Abgase und verbessert dadurch einen möglicherweise zu schwachen Schornsteinzug. Die größere Strömungsgeschwindigkeit verringert außerdem eine zu schnelle Abkühlung der Abgase, womit die Gefahr einer Durchfeuchtung des Schornsteins gemindert wird. Das ist insbesondere in der Übergangszeit bei kurzen Brennerlaufzeiten von Bedeutung. Eine gute Lösung ist die Dämmung des Abgasrohres mit dafür zugelassenen Mineralwolledämmschalen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Heizungsbauer oder dem Schornsteinfeger.
siehe auch
»› Berechnung des Abgasverlustes











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