Die Wärmeträgertemperatur≡Wärmeträgertemperatur≡
DieTemperatur eines Wärmeträgers, z.B. Wasser, wird bei Messungen des Schornsteinfegers auf dem Abgasprotokoll vermerkt. Die Wärmeträgertemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers zum Zeitpunkt der Messung. Bei bestimmten Kesseln muss eine in der Kleinfeuerungsanlagenverordnung festgelegte Temperatur des Wärmeträgers erreicht sein, ehe die anderen Messungen erfolgen dürfen. ist die Temperatur des Kesselwassers bei Beginn der Abgasverlustmessungen≡Abgasverlustmessung≡
Eine Abgasverlustmessung ist bei Öl- und Gas-Heizkesseln nach der Kleinfeuerungsanlagenverordnung vorgeschrieben. Es handelt sich hierbei um die messtechnische Erfassung wieviel Verbrennungswärme (Abgastemperatur) mit den Abgasen ungenutzt den Kessel verlassen. Ausgenommen von der Messung sind Brennwertkessel. Die Abgasverlustmessung darf für Protokollzwecke nur mit eignungsgeprüften Messgeräten vom Schornsteinfeger durchgeführt werden. Die Messgeräte müssen regelmäßig geeicht werden. Zum Zwecke der Einstellungsüberwachung wird die Abgasverlustmessung auch von Servicetechnikern für Heizkessel bzw. Brenner vorgenommen. am Heizkessel. Sie muss bei Normal-Kesseln mindestens 60 °C betragen. Dies gilt nicht für Heizungsanlagen, deren Kessel bestimmungsgemäß bei Temperaturen unter 60 °C betrieben wird. Das trifft auf die sogenannten Niedertemperatur-Heizkessel≡Niedertemperatur-Heizkessel≡
Mit Niedertemperatur-Heizkessel bezeichnet man einen Heizkessel, der auch im Dauerbetrieb mit einer geringen Eintrittstemperatur des Heizungsrücklaufwassers von 35 bis 40 Grad Celsius betrieben werden kann und in dem es unter bestimmten Umständen zur Kondensation des in den Abgasen enthaltenen Wasserdampfes kommen kann und darf. Der Kessel, der oft auch kurz als NT-Kessel bezeichnet wird, ist für den Betrieb mit sehr niedrigen bzw. für variable Kesselwassertemperaturen in gleitender Betriebsweise geeignet. Der Normnutzungsgrad eines Niedertemperatur-Heizkessel erreicht heute über 90 %. Einen noch besseren Normnuntzungsgrad um 100 % erreichen Brennwertheizgeräte. mit gleitender Regelung (die veränderliche Heizwassertemperatur ist gleich der Kesselwassertemperatur≡Kesselwassertemperatur≡
Mit Kesselwassertemperatur bezeichnet man die Temperatur des Heizungswassers in einem Heizkessel. Üblicherweise muss die Höhe der Kesselwassertemperatur mindestens dem Wärmebedarf bzw. der Auslegungstemperatur des Heizungssystems entsprechen und darf nach unten die Taupunkttemperatur der Abgase nicht unterschreiten. Bei modernen Heizkesseln mit gleitender Temperaturregelung (z.B. Niedertemperatur-Heizkessel und Brennwert-Heizkessel) darf sich die Kesselwassertemperatur auch dem minimalen Heizwärmebedarf anpassen und die Taupunkttemperatur unterschreiten (bei einem Brennwertheizkessel sogar gewollt).) und auch auf Brennwertheizgeräte≡Brennwertheizgerät≡
Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %. zu, bei denen jedoch keine Abgasverlustmessung erfolgen muss. Für die Beurteilung des Zustandes der Heizungsanlage hat die Temperaturhöhe keine Bedeutung.
Achten Sie darauf, dass die Messungen bei Ölfeuerungsanlagen mit Zerstäubungsbrenner≡Zerstäubungsbrenner≡
Der Zerstäubungsbrenner ist der überwiegend eingesetzte Öl-Brenner für Öl-Heizkessel, der auch als Öl-Gebläsebrenner bezeichnet wird. Bei einem Zerstäubungsbrenner wird das Öl durch eine Düse gepresst (zerstäubt) und der so entstehende Öl-Nebel mit dem vom Gebläse erzeugten Luftstrom vermischt und verbrannt. frühestens zwei Minuten nach dem Einschalten des Brenners und bei Ölfeuerungsanlagen mit Verdampfungsbrenner≡Verdampfungsbrenner≡
Ein Verdampfungsbrenner ist ein spezieller Öl-Brenner mit atmosphärischer Verbrennung. Er wird z.B. im Öl-Ofen und seltener auch in Heizkesseln eingesetzt. Bei diesem Brennner wird das Heizöl durch die Flammenwärme aus einer Schale verdampft und in der umgebenden Luft verbrennt. frühestens zwei Minuten nach dem Einstellen der Nennwärmeleistung≡Nennwärmeleistung≡
Die Nennwärmeleistung ist die vom Hersteller festgelegte und im Dauerbetrieb unter Beachtung des vom Hersteller angegebenen Wirkungsgrades als einhaltbar garantierte größte Wärmeleistung (bei Heizgeräten in Kilowatt). Für die Angabe der Nennwärmeleistung im Schornsteinfegerprotokoll bzw. Abgasprotokoll spielt noch ein vom Hersteller angegebener Nennwärmeleistungsbereich eine Rolle, z.B. bei modulierenen Kesseln. Dann gilt als Nennwärmeleistung die in den Grenzen des Nennwärmeleistungsbereichs fest eingestellte höchste und auf einem (vom Heizungsinstallateur ausgefüllten und unterzeichneten) Zusatzschild angegebene höchste nutzbare Wärmeleistung. Ohne Zusatzschild gilt als Nennwärmeleistung der höchste Wert des Nennwärmeleistungsbereichs. Von Bedeutung kann die Einstellung und Bescheinigung einer geringer eingestellten Nennwärmeleistung sein, wenn z.B. der Gas-Preis eine leistungsabhängige Komponente besitzt. durchgeführt werden.
Um die Vergleichbarkeit der jährlichen Messergebnisse zu sichern, sollte stets bei gleicher Kesselwassertemperatur protokolliert werden.
Achtung: Die Kesselwassertemperatur wird lediglich am meist ungenauen Betriebsthermometer abgelesen, also nicht mit dem geeichten Messgerät des Schornsteinfegermeisters ermittelt.












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