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Ausführungsdetails einer Innendämmung

Die Beachtung von Ausführungsdetails spielt bei der Realisierung einer funktionsfähigen, bauschadensfreien Innendämmung eine wichtige Rolle. Es ist jedoch nicht möglich für die zahlreichen Anwendungsfälle die jeweils konkreten  Ausführungsdetails anzugeben. Wir verweisen daher auf die Möglichkeit, die eMail-Beratung aus unserem Service-Angebot zu nutzen. Gerne helfen wir Ihnen durch Erarbeitung von speziellen Lösungen, wenn es einmal knifflig wird. 
...das passt zum Thema  
 Ratgeber:
Ausführung der Luftdichtheit, Übersicht, Wie wird die Luftdichtheit erreicht?
Innendämmung, Kapitelübersicht
Dampfsperre, Dampfbremse, Innendämmung mit oder ohne Dampfsperre?
 Links:
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-Beratung per eMail
 Bücher: zum Thema
 Forum: Innendämmung

 

Die Beachtung wichtiger Ausführungsdetails sichert bauschadensfreie Innendämmung

Achten Sie bei der InnendämmungInnendämmung
Innendämmung der AußenwandBei einer Innendämmung werden Außenwände von der inneren Raumseite aus gedämmt. Diese Art der Wärmedämmung bietet sich u.A. an bei einer raumweisen energetischen Modernisierung und/oder falls eine Außendämmung aus gestalterischen oder baurechtlichen Gründen nicht in Frage kommt. Bei der Ausführung der Innendämmung kommt es auf eine wärmebrückenarme und lückenlose Montage an. An keiner Stelle darf der Dämmstoff durch Raumluft hinterströmt werden. Die Dämmstoffstärke sollte mindestens 3 cm bis etwa 8 cm betragen. Höhere Dämmstoffstärken machen wegen des steigenden Einflusses von Wärmebrücken und des Platzverlustes keinen wirtschaftlichen Sinn. Die dampfbremsende Wirkung der Konstruktion sollte einen Wert von 2m (Dampfdiffusionswiderstand) nicht übersteigen, damit eine sommerliche Austrocknung ggf. eingedrungener Feuchte möglich ist.
auch auf nachfolgende, wichtige Ausführungsdetails:

  1. Werden keine Wärmedämmverbundplatten eingesetzt oder aufgeklebte Dämmstoffe geputzt, ist eine Stützkonstruktion erforderlich. Sie sollte zur Verringerung der Wärmebrückenwirkung aus Holz bestehen. Gut eignen sich unbehandelte Dachlatten. Sie können mit einem Streifen druckbelastbarem Dämmstoff unterfüttert werden, wodurch gleichzeitig der SchallschutzSchallschutz
    Guter Schallschutz verhindert die Ausbreitung von Luftschall und Körperschall. Die schallschutztechnische Anforderungen regelt die DIN 4109.
    verbessert wird. Eine andere Möglichkeit besteht im kreuzweise Anbringen, wobei auch der Dämmstoff in zwei Lagen eingebracht werden muss.
  2. Eingebundene Decken, Fußböden, Wände können (sollten) zur Kompensation der unausweichlichen WärmebrückeWärmebrücke
    Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
    mit einem Dämmstreifen oder Dämmkeil, z.B. aus StyroporStyropor

    Styropor, Expandiertes SchaumpolystyrolStyropor ist die Markenbezeichnung für einen Dämmstoff aus Polystyrol-Partikelschaum (EPS = Expandierter Partikelschaum), bekannt vom Einsatz als Verpackungsmaterial. Styropor ist ein Massendämmstoff. Er eignet sich gut für die Außenwanddämmung im Wärmedämmverbundsystem, für die Innendämmung, die Dämmung von Heizkörpernischen sowie die Dämmung unter dem Estrich. Für die Dachdämmung  ist er weniger gut geeignet, da er nicht zusammendrückbar ist und sich daher schlecht in eine Zwischensparrendämmung ein passen lässt.

    , StyrodurStyrodur
    Styrodur ist eine Markenbezeichnung für einen geschlossenzelligen, extrudierten Polystyrolschaum (XPS) mit geringer Wärmeleitfähigkeit. Styrodur ist gut geeignet für die Kelleraußenwanddämmung (Perimeterdämmung) und die äußere Dämmung von Flachdächern (Umkehrdach).
    , Polyurethan, Kalziumsilikatplatten o.ä. zum Raum hin versehen werden.
  3. Heizkörpernischen (ausführlich in »› Dämmung von Heizkörpernischen) sollen unter allen Umständen in die Dämmmaßnahme einbezogen werden. Am besten ist es, Sie verlegen bei der Gelegenheit den Heizkörper und schließen die Nische vollständig mit Dämmstoff. Sollte dies nicht möglich sein: Wenigstens 1 cm hinter dem Heizkörper sollte es sein. Für Mietwohnungen gilt: Behindern Sie die Zirkulation nicht zu stark (2 cm Mindestabstand belassen zwischen Heizkörper und Wand). Bei Heizkörpern mit HeizkostenverteilerHeizkostenverteiler
    Heizkostenverteiler, elektronischAls Heizkostenverteiler bezeichnet man am Heizkörper angebrachte Geräte zur Ermittlung des anteiligen Verbrauches und damit zur Verteilung der gesamten Heizkosten in Mehrfamilienhäusern im Rahmen der Heizkostenabrechnung. Man unterscheidet Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip und elektronische Heizkostenverteiler (EHKV). Beide Arten zeigen nicht die verbrauchte Wärmemenge im physikalischen Sinne an, sondern lediglich einen Zählwert, der sich aus der Temperatur am Anbringungsort und der Dauer der Wärmeabnahme ergibt. Diese Zahlen werden zu den anderen erfassten Zählwerten im Objekt ins Verhältnis gesetzt, woraus sich die anteiligen Verbräuche und damit die Kosten ergeben.
    (n) kommt es sonst zu erhöhten Anzeigewerten infolge des entstehenden Wärmestaus.
  4. Fensterlaibungen, Fensternischen usw. müssen möglichst in gleicher Dämmstoffstärke bis an, besser noch auf den Fenster- bzw. Türrahmen mitgedämmt werden. Sollte dies in der gleichen Stärke konstruktionsbedingt unmöglich sein, ist bei geringerer Dämmstoffstärke ein Dämmstoff mit kleinerer WärmeleitfähigkeitWärmeleitfähigkeit
    (auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger
    , also höherer Dämmwirkung, einzusetzen. Zum Rahmen hin ein QuellbandQuellband
    Quellband ist eine andere Bezeichnung für Kompriband bzw. vorkomprimiertes Dichtband
    setzen und eine dauerelastische Fuge herstellen.
  5. Der Einbau der Fensterbänke sollte bei der Gelegenheit mit überprüft werden. Steinerne Bänke ausbauen und auf dem Mauerwerk eine Dämmplatte auflegen (z.B. Pu-Schaumplatte. An den Rändern ausstemmen und Dämmstoff einbringen (Wärmebrücke!). Hölzerne Fensterbänke, auch Werzalit o.ä. soweit kürzen, dass der Dämmstoff an den senkrechten LaibungenLaibung
    Die Laibung (auch Leibung) ist der seitliche bzw. obere, innenliegende Wandbereich bei Öffnungen im Mauerwerk (Fenster, Türen). Bei traditionellen Bauweisen (Mauererk) aber auch bei fehlerhaft eingebauten Dachflächenfenstern ist der Laibungsbereich wegen der in Richtung des Rahmens abnehmenden Oberflächentemperaturen schimmelgefährdet. Bei Innendämmung ist der Laibungsbereich immer mit in die Dämmung einzubeziehen.
    bis auf das Mauerwerk heruntergeführt werden kann.
  6. Vorsicht bei Holzbalkendecken! Die Balkenköpfe liegen in der ungedämmten Wand. Sie werden durch eine nachträgliche Innendämmung schlechter von innen erwärmt, so dass sich KondenswasserKondenswasser
    Kondenswasser ist das Wasser (auch Kondensat, Tauwasser genannt), welches durch Erreichen der Sättigungsgrenze infolge Temperaturabsenkung von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser entsteht auch in einem Brennwertheizkessel.
    abscheiden kann. Optimal wäre es, den Balkenkopf von der Stirnseite her diffusionsoffen zu dämmen, z.B. mit einer HolzfaserdämmplatteHolzfaserdämmplatte
    Die Holzfaserdämmplatte wird aus Holzfasern der Sägewerksabfälle oder der Schwachholzzerspanung meist ohne fremde Bindemittel zu wärmedämmenden Platten gepresst. Unter Zusatz von Bitumenemulsionen oder Paraffinen wird die Holzfaserdämmplatte auch als Unterdachplatte als gute Alternative zur Unterspannbahn hergestellt. Eien zulassung besitzt eien Holzfaserdämmplatte auch für eine geputzte Außenwanddämmung im Wärmedämm-Verbundsystem.
    . Achtung: Keine Folien um den Balkenkopf wickeln!!! Auf jeden Fall sollte man den Wandzwischenraum in der Decke zwischen den Balken mit dämmen. Dazu die ersten Dielenbretter entfernen und die Innendämmung gleich bis zum darunter liegenden Raum durchziehen. Hinweis: Bei Innendämmungen in Häusern mit Holzbalkendecken sollte die relative Luftfeuchtigkeitrelative Luftfeuchtigkeit
    Die relative Luftfeuchtigkeit gibt den Anteil der momentan vorhandenen Luftfeuchtigkeit bezogen auf den maximal möglichen Luftfeuchtigkeitsgehalt der Luft in Prozent an. Die relative Luftfeuchte ist eine temperaturabhängige Größe. Sie steigt bei gleich bleibendem Wasserdampfgehalt (absolute Luftfeuchte) wenn sich die Lufttemperatur verringert und umgekehrt. Der Wert der relative Luftfeuchte wird durch ein Hygrometer angezeigt.
    im Winter immer unter 60 % liegen. Dazu benötigen Sie ein geeichtes HygrometerHygrometer
    Haarhygrometer.jpgEin Hygrometer ist ein Messgerät zur Anzeige der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sollte im Winterhalbjahr 55 % nicht übersteigen. Hygrometer sind unverzichtbare Messgeräte im Wohnbereich, da wir keine Sensoren für zu niedrige, aber meist zu hohe Luftfeuchtigkeit besitzen. Elektronische Hygrometer sind heute preiswert zu haben und hinreichend genau, vor allem aber schnell in der Anzeige. Omas Haarhygrometer muss man nicht wegwerfen, es sollte jedoch, wie alle Zeigerhygrometer, 2-4 mal im Jahr nachgestellt werden.
    und ggf. eine einfache Abluftanlage (siehe »› Übersicht). Übrigens: Feuchteschäden an Balkenköpfen gibt es auch ohne Innendämmmaßnahmen. Sie sind, wenn man von aufsteigender Nässe einmal absieht, häufig auf Kondensationsfeuchte im kalten Balkenkopf zurückzuführen.
Der Dämmstreifen von unten gegen die Stahlbetondecke geklebt verhindert eine eventuelle Gefahr für die Bildung von SchimmelpilzSchimmelpilz
SchimmelpilzBeim Schimmelpilz handelt es sich um Mikroorganismen, die kein Chlorophyll besitzen und daher auch keine Substanzen durch Photosynthese bilden. Die Existenz der Schimmelpilze beruht auf dem Abbau toter organischer Materie. Schimmelpilze bilden eine riesige Gruppe verschiedener Arten mit sowohl "guten" (u. a. Camembert-Käse) als "schlechten" (u. a. Allergieauslöser) Eigenschaften. Die Schimmelpilze und ihre Sporen findet man überall (Erdboden, auf abgestorbenen Pflanzen, Lebensmitteln, Wohnbereich). Bei Vorlage bestimmter Bedingungen (Feuchtigkeit, Nahrungsgrundlage) kommt es auch auf Baustoffen zum Wachstum spezifischer Arten.
. Ursache wäre die niedrige OberflächentemperaturOberflächentemperatur
Die Oberflächentemperatur eines Bauteiles, z. B. eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der innenseitigen Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils. Eine weitere Einflussgröße ist der Wärmeübergangswiderstand beider Oberflächen zum angrenzenden Medium. Die Höhe der Oberflächentemperatur auf der Innenseite des Bauteils ist von erheblicher Bedeutung - einerseits wegen des Einflusses auf die empfundene Behaglichkeit, andererseits wegen einer möglichen Tauwasserausscheidung. Für das Wachstum der Schimmelpilze ist sogar nur die Erhöhung der relativen Raumluftfeuchtigkeit durch das Absenken Lufttemperatur unmittelbar über kühleren Oberflächen maßgebend. Ziel jeder bautechnischen Planung muss das Erreichnen einer hohen, möglichst nahe der Raumlufttemperatur liegenden Oberflächentemperatur sein. Das Ziel wird erreicht durch sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung der Außenbauteile.
an der Unterseite der gut wärmeleitenden Decke. Durch den Streifen Dämmstoff wird die Temperatur angehoben. Er sollte bei geringer Stärke aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit hergestellt werden.  Abbildung: Impulsprogramm Hessen

Ohne zusätzliche Dämmstreifen bzw. Dämmkeile kann der Anschlussbereich der einbindende Wand zu einer Kondenswasserfalle werden.

Abbildung: Impulsprogramm Hessen

Ein Dämmkeil ist an der einbindenden Innenwand und möglichst auch an der Decke zu verlegen.

Abbildung: Energieagentur NRW

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden

In die Innendämmung sollte alle Bauteile einbezogen werden

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden

Die einbindende Innenwand ist mindestens 50 cm zum Raum hin mit einem Dämmstoff zu verkleiden, um die Wärmebrücke zu entschärfen

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden

  1. Der Sparrenzwischenraum wird traufseitig bis an die Traufschalung durch ein Stellbrett geschlossen
  2. Eine bituminierte Holzfaserdämmplatte (z.B. Celit 4D-Unterdeckplatte) schließt oberhalb der Traufschalung an (Die Unterdeckplatte kann auch bis zur Traufkante durchgehend verlegt werden)
  3. In die Fuge oberhalb der ersten Lage wird ein Streifen diffusionsoffene UnterspannbahnUnterspannbahn
    Die Unterspannbahn ist eine wasserdampfdurchlässige, aber regen- und flugschneedichtende Kunststoff-Gewebebahn über den Sparren und unter den Dachziegeln. Die Unterspannbahn sollte so diffusionsoffen wie möglich sein, um einen eventuellen Wasserdampfaustritt nicht zu behindern (niedriger sd-Wert). Die Unterspannbahn dient außerdem der Herstellung der Winddichtheit.
    eingeklemmt und bis zur Traufkante heruntergeführt
  4. Die Holzbalkendecke wird zwischen den Balken durch sorgfältige Füllung gedämmt und gegen Luftleckströmung (zwischen den Balken) abgedichtet
  5. Innenseitig schließt die Luftdichtung der Dachschräge an die Decke an (Aufkleben)
  6. Die entstehende AbseiteAbseite
    Mit Abseite wird der Bereich hinter der eingesetzten Wand unter der Dachschräge eines Gebäudes bezeichnet, der den niedrigen ungenutzten Raum vom beheizten Wohnraum abtrennt. Bei einer Dachwärmedämmung ist es sinnvoll die unmittelbaren Wohnraumbegrenzungsflächen zu dämmen, in diesem Fall die senkrechte Drempel-Wand und die waagerechte Fläche zwischen Traufkante und Drempel.
    wird mit einem ZellulosedämmstoffZellulosedämmstoff
    Zellulosedämmstoff ist ein einblasfähiger Dämmstoff, der überwiegend aus nicht verkauften Zeitungen hergestellt wird. Zellulosedämmstoff ist kapillar leitfähig, hat eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität und eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Besonders gut eignet sich Zellulosedämmstoff für die Wärmedämmung im Dachgeschoss (Zwischensparrendämmung), in und auf Decken und bei der Innendämmung.
    (z.B. Isofloc) gedämmt
  7. Zwischen Innenverkleidung und Luftdichtung wird die InstallationsebeneInstallationsebene
    Mit Installationsebene wird der Raum zwischen dem raumseitigen Abschluss der Wand (Gipskarton-, Holzspanplatte, Verbretterung) und der Luftdichtheitsebene bezeichnet. In dem Raum können elektrische Leitungen, Schalter, Steckdosen oder auch Heizungsrohre verlegt werden. Die Schaffung einer Installationsebene, z.B. mittels Unterlattung, hat das Ziel, dass die Installationen ohne Beschädigung der Luftdichtheitsebene vorgenommen werden können.
    bis zum Fußboden verlängert

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden

Die Innendämmung an der Innenseite des DrempelsDrempel
Mit Drempel (oder Abseitenwand) bezeichnet man die eingesetzte Wand unter der Dachschräge, die den niedrigen ungenutzten Raum vom beheizten Wohnraum abtrennt. Bei einer Dachwärmedämmung ist es sinnvoll die unmittelbaren Wohnraumbegrenzungsflächen zu dämmen, in diesem Fall also die Drempelwand und die horizontale Fläche zwischen dem Fußpunkt der Drempelwand und der Traufkante von Oben.
geht über in die WärmedämmungWärmedämmung
Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
des Daches

Abbildung: isofloc Fachbetrieb finden



© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 07.01.2008 | 89784 x gelesen


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