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Das heiz-tipp-Haus, Übersicht

 
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Der grundlegende Charakter

Im heiz-tipp-Haus werden viele Aspekte energiesparenden und biologischen Bauens berücksichtigt. Für den Nutzer ergeben sich Vorteile durch

Das heiz-tipp-Haus lässt eine Lebensweise zu, die nur einen geringen Energiebedarf entwickelt. Das GebäudeGebäude
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche.
und seine technische Ausrüstung erfüllt dafür die entsprechenden Voraussetzungen. Es wird ein maximaler Primärenergiebedarf für Raumheizung und Warmwasserbereitung von kleiner 60 kWh/m² im Jahr garantiert. Damit erhalten Sie für das Gebäude .

Charakter

Konzeptionelles Ziel ist, dem heiz-tipp-Haus einen freundlichen, ruhigen und beständigen Charakter zu geben. Dies wird erreicht durch den kompromisslosen Verzicht auf äußerliche Modernitäten. Das dennoch Moderne am heiz-tipp-Haus ist die Konsequenz, mit der EnergieEnergie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.
sparende Konstruktionen, vernünftige Technik sowie umweltfreundliche und gesunde Baustoffe zu einer inneren Einheit verschmelzen. So entsteht ein guter Charakter im Ganzen aus guten Eigenschaften im Detail.

Gute Eigenschaften im Detail

Das heiz-tipp-Haus ist ein Massivhaus mit einem U-WertU-Wert
Der U-Wert oder Wärmedurchgangs-Koeffizient ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung eines Bauteils (oder eines Solarkollektors). Der Wert gibt an, wie viel Wärme bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin pro Zeiteinheit und pro m² eines Bauteils von der wärmeren zur kälteren Seite transportiert wird. Der Wert wird angegeben in W/m²K (Watt pro m² und Kelvin). Es ist eine neue Bezeichnung für den früheren k-Wert. Je kleiner der Wert ist, um so besser ist die Wärme dämmende Wirkung.
der Außenwand von 0,23 W/m2K.

  1. Es wird aus schweren KalksandsteinenKalksandstein
    Kalksandstein ist ein moderner Wandbaustoff, der eine hohe Rohdichte und Festigkeit aufweist. Die weißen Steine mit unterschiedliche Formaten besitzen eine gute Maßhaltigkeit. Die Wärmeleitfähigkeit von Kalksandstein ist hoch, weshalb Außenwandmauerwerk aus Kalksandstein im Wohnungsbau nur in Verbindung mit zusätzlicher Wärmedämmung eingesetzt werden kann. Die Steine werden aus Kalk (Bindemittel) und Feinsand unter Zugabe von Wasser hergestellt und unter Dampf gehärtet. Mit Kalksandstein können schlanke Wände mit sehr gutem Schallschutz erstellt werden.
    errichtet und innen mit Kalkputz geputzt. Dadurch wird ein sehr guter Temperatur- und Feuchteausgleich sowie ein hervorragender SchallschutzSchallschutz
    Guter Schallschutz verhindert die Ausbreitung von Luftschall und Körperschall. Die schallschutztechnische Anforderungen regelt die DIN 4109.
    erzielt. Die Wärmespeicherfähigkeit aller Bauteile ist optimal.
  2. Die außenliegende, diffusionsoffene WärmedämmungWärmedämmung
    Eine Wärmedämmung mindert den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles. Dazu werden Stoffe mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit (Wärmedämmstoff) als Schicht zwischen Warm und Kalt eingebracht. Eine sehr gute Wärmedämmung wird mit einem Vakuum erzielt (Thermoskanne). Auch ruhende Luft dämmt den Wärmefluss sehr gut. Um eine hohe Wärmedämmwirkung zu erzielen, dürfen Wärmedämmstoff(e) nicht durchströmt werden und eine bestimmte Einbaudicke nicht unterschreiten.
    mit 16 cm Dämmstoff hat einen sehr geringen WärmebedarfWärmebedarf
    Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen.
    zur Folge.
  3. Eine sorgfältige Planung und Ausführung von Anschlussdetails vermeidet WärmebrückenWärmebrücke
    Die Wärmebrücke ist eine Teilfläche oder ein Bauteil im Haus, die bzw. das mehr Wärme nach außen ableitet (Transmission) als angrenzende Flächen bzw. Bauteile. Eine Wärmebrücke entsteht bauartbedingt oder wegen Mängeln in der Planung und Bauausführung. Beispiele für Wärmebrücken sind eingebundene Wände, ungedämmte Betonsturzträger oder aufgelegte Deckenelemente, Betonpfeiler, Ringanker, Balkonplatten, fehlerhafte Baustoffwahl usw. Die Folge der höheren Wärmeverluste solcher Wärmebrücken ist eine niedrigere Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite. Sie begünstigt das Auftreten von Kondenswasserschäden und von Schimmelpilzen. Wärmebrückenarmes Planen und Bauen ist eine Grundvoraussetzung für energiesparende und hygienisch einwandfreie Gebäude.
    .
  4. Eine kompakte Bauform führt zur größtmöglichen WohnflächeWohnfläche
    Die Wohnfläche kann nach § 44 Abs. 1 der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden II. Berechnungsverordnung ermittelt werden. Sie bezieht nur die wirklich innerhalb der Wohnung genutzten Flächen ein und ist in der Regel kleiner als die nach physikalischen Gesichtspunkten ausgerechnete Gebäudenutzfläche im Sinne der EnergieEinsparVerordnung.
    bei kleinster Oberfläche der Energie verlierenden und Kosten  treibenden Bauhülle.
  5. Durch schlanke Wandkonstruktionen wird eine große Wohnfläche mit geringem Flächenverbrauch erzielt.

Das heiz-tipp-Haus hat ein hoch wärmegedämmtes, schweres Dach mit einem U-Wert von 0,16 W/m2K.

  1. Behagliche thermische Stabilität im Dachgeschoss wird durch einen hohen Anteil massiver Baustoffe erreicht. Verbunden mit einer Wärmedämmung von 24 cm Stärke werden die Wärmeverluste klein gehalten und die thermischen Nachteile von Leichtbaukonstruktionen vermieden.
  2. Für das regendichtende UnterdachUnterdach
    Als Unterdach bezeichnet man eine Ebene, die unterhalb der Dacheindeckung eine vollständig regensichere und wasserführende Eindeckung, z.B. aus Bitumenschindeln o.ä. darstellt. Der Begriff wird jedoch auch für die Ebene unterhalb der Dacheindeckung benutzt, die lediglich aus einer Unterspannbahn oder einer wasserabweisenden Holzfaserdämmplatte besteht. Das Unterdach hat bei gedämmten Dächern auch die Aufgabe der Winddichtheit zu erfüllen.
    werden wärmedämmende, bituminierte HolzfaserdämmplattenHolzfaserdämmplatte
    Die Holzfaserdämmplatte wird aus Holzfasern der Sägewerksabfälle oder der Schwachholzzerspanung meist ohne fremde Bindemittel zu wärmedämmenden Platten gepresst. Unter Zusatz von Bitumenemulsionen oder Paraffinen wird die Holzfaserdämmplatte auch als Unterdachplatte als gute Alternative zur Unterspannbahn hergestellt. Eien zulassung besitzt eien Holzfaserdämmplatte auch für eine geputzte Außenwanddämmung im Wärmedämm-Verbundsystem.
    verwendet, die eine gute Winddichtigkeit erzielen. Außerdem verbessern sie die Wärmedämmung über den Sparren.
  3. Durch luftdichtende Abklebungen mit Wasserdampf bremsender Baupappe wird raumseitig eine sehr gute LuftdichtheitLuftdichtheit
    Ein Gebäude sollte zur Vermeidung von Energieverlusten, zur Verhinderung von Bauschäden und Behaglichkeitsdefiziten dauerhaft luftdicht errichtet sein. Diese Forderung bezieht sich vor allem auf die Luftdichtheit von wärmegedämmten Dächern, von Innendämmungen, den Einbau von Fenstern und Türen, sowie Durchdringungen aller Art.
    von Gebäudeteilen erreicht, die nicht durchströmt werden dürfen.
  4. Die Luftdichtheit wird nicht nur versprochen, sondern geprüft. So erhält der Käufer ein Zertifikat über die nach dem blower-door-Verfahren durchgeführte Luftdichtheitsmessung.

Das heiz-tipp-Haus sichert die Lückenlosigkeit der Wärmedämmung zum Erdreich mit einer wärmegedämmten Bodenplatte, die einen U-Wert von 0,26 W/m2K aufweist.  

  1. Das Gebäude wird auf eine Bodenplatte gestellt, die auf eine Schicht aus wärmedämmenden Leichtbeton gegossen wird. So werden die von konventionellen Bodenplatten bekannten Wärmebrücken vermieden. Die Ränder bilden sehr gut wärmedämmende Schalungselemente aus XPSXPS
    XPS steht für extrudiertes Polystyrol (Handelsname z. B. Styrodur). Das Material ist ein geschlossenzelliger Schaumstoff und eignet sich gut für die Innendämmung und die Wärmedämmung erdreichberührender Bauteile, z. B. Kelleraußenwände (sogenannte Perimeterdämmung).
    -Styrodur.
  2. Fußbodenheizungsrohre werden zwecks TemperierungTemperierung
    Die Temperierung, also die Anhebung der Oberflächentemperatur einer Fläche, z.B. einer kühlen Fußbodenfläche, kann die Behaglichkeit erheblich beeinflussen. Dazu kann eine im Estrich mäanderförmig verlegte Rohrleitung, ähnlich einer Fußbodenheizung, die Oberflächentemperatur anheben. Im Gegensatz zu einer echten Fußbodenheizung kann die Rohrleitung aus einem normalen Heizungssystem ohne Mischer ausgekoppelt werden. Ein Rücklauftemperaturbegrenzer sorgt für die Temperaturkonstanz.
    der Fußböden bereits in die Bodenplatte eingebracht.

Im heiz-tipp-Haus werden wärmeschutzverglaste Fenster und Türen mit einem U-Wert für Rahmen und Verglasung von 0,8 W/m2K  eingesetzt.

  1. Es kommt ein Fensterrahmen zur Anwendung, der ebenfalls einen guten U-Wert von kleiner 0,8 W/m2K hat. Er wird wärmebrückenfrei ohne Montageschäume eingebaut. 
  2. Standardmäßig wird das Haus mit Jalousien ausgerüstet. So kann der zeitweise Wärmeschutz an Türen und Fenstern und die Einbruchsicherheit verbessert werden.
  3. Das Haus ist so konstruiert, dass durch hohe Fenster ein möglichst hoher Tageslichtanteil gesichert ist. Im heiz-tipp-Haus wird konsequent die Sonne genutzt.

Das heiz-tipp-Haus wird, wenn städtebaulich möglich, nach Süden orientiert.

  1. Der Baukörper ist für diese Art der Sonnenenergienutzung einseitig offen konzipiert.
  2. Die Räume sind nach dem Wärmebedarf so geordnet, dass untergeordnete bzw. seltener temperierte Räume im Norden liegen.

Im heiz-tipp-Haus wird eine frische, gesunde Luftqualität  gesichert.

  1. Grundsätzlich wird eine hygieneorientierte Be-und Entlüftungsanlage eingebaut, die für Unterdruck im Badezimmer und in der Küche sorgt.
  2. Über feuchteabhängige Zuluftventile kommt die Frischluft bedarfsabhängig und Energie sparend in die Räume. Die Fenster können trotzdem geöffnet werden.
  3. Wegen der eingebauten Lüftungsanlage zur Sicherung einer hygienischen Luftqualität kann auf Fensterkippbeschläge verzichtet werden. So entfällt die nachteilige Wirkung gekippter Fenster, die zur Auskühlung der fensternahen Bauteile führt.

Im heiz-tipp-Haus sind neueste Erkenntnisse modernen, solarunterstützten Heizens realisiert.

  1. Sonnenenergie wird ganzjährig über das Kollektorfeld in den Zentralspeicher eingeladen und für die Warmwasserbereitung und die Heizungsunterstützung genutzt.
  2. Wenn die Sonne es einmal nicht schafft, wird die Restwärme umweltfreundlich und sparsam mit einem GasBrennwertheizgerät oder einer WärmepumpeWärmepumpe
    Die Wärmepumpe als Heizgerät nimmt auf der Eingangseite Wärme mit geringer Temperatur auf und gibt Wärme mit höherer Temperatur auf der Heizungsseite wieder ab. Ein Arbeitsmittel verdampft infolge der Aufnahme von Umweltwärme (Luft, Erdreich, Wasser). Das leicht erwärmte gasförmige Arbeitsmittel wird durch einen Kompressor komprimiert, wodurch es eine höhere Temperatur bekommt. Das in dieser Weise stark erwärmte Arbeitsmittel kann die Wärme an das Heizungswasser übertragen, kühlt sich dabei ab und wird erneut in den Kreislauf geschickt.
    erzeugt.
  3. Solar erwärmtes Wasser wird auch für Geschirrspüler und Waschmaschine bereit gestellt.
  4. Es kommt ein schnell regelbares, wasserarmes Heizsystem mit höchstmöglichem WirkungsgradWirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt.
    zum Einsatz, welches auch AnfallenergieAnfallenergie
    Mit Anfallenergie wird die Summe der Abwärme von Personen, elektrischen Geräten, Warmwasseranwendungen usw. bezeichnet (siehe auch Fremdenergieeinfluss). Die Anfallenergie trägt zur Wärmebilanz eines Raumes bei und muss durch die Heizungsanlage nicht mit aufgebracht werden.
    wie AbwärmeAbwärme
    Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung). In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet.
    von Personen oder Geräten effektiv nutzen kann.

Im heiz-tipp-Haus wird der thermischen BehaglichkeitBehaglichkeit
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend.
besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

  1. Dazu werden fensterbreite, flache Heizkörper eingesetzt. So wird dem KaltluftfallKaltluftfall
    Der Kaltluftfall entsteht, wenn warme Raumluft sich an kalten Oberflächen, wie Fenster, Außenwände o.ä., abkühlt. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie zu Boden. Sie führt dabei zu einer die Behaglichkeit ungünstig beeinflussenden Luftströmung. Durch den Kaltluftfall kommt es auch zur Ausbildung von kalten Luftschichten (Kaltluftsee) am Boden eines Raumes. In der Folge kommt es zur Empfindung kalter Füße. Ursache für kalte Oberflächen ist eine unzureichende Wärmedämmung. Dem Kaltluftfall begegnen kann man auch durch eine konvektive Auwärtsströmung warmer Luft aus Heizkörpern.
    am Fenster entgegengewirkt. Die Plattenheizkörper sichern einen hohen Strahlungswärmeanteil und den notwendigen konvektiven Lufterwärmungsanteil.
  2. Die Raumtemperatur wird mit hydraulisch exakt abgestimmten ThermostatventilenThermostatventil
    Das Thermostatventil ist ein Heizkörperventil zur automatischen Konstanthaltung einer am Ventil voreinstellbaren Raumtemperatur. Im Inneren der Ventilkappe befindet sich ein Dehnstoff, der sich abhängig von der Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) ausdeht oder zusammenzieht und dabei den Ventilstößel bewegt. Der sich bewegende Stößel führt zum Öffnen oder Verschließen des Spaltes, der eine mehr oder weniger große Menge Heizwasser für den Heizkörper freigibt. Thermostatventile gehören zur Pflichtausstattung von Heizungsanlagen.
    auf der gewünschten Höhe konstant gehalten.
  3. Auf Wunsch kann eine elektronische EinzelraumtemperaturregelungEinzelraumtemperaturregelung
    Mit Einzelraumtemperaturregelung bezeichnet man die Möglichkeit, die Raumtemperatur nur eines einzelnen Raumes unabhängig von der Temperatur anderer Räume zu regeln. Am einfachsten geschieht dies mit Thermostatventilen, für die es auch programmierbare Aufsätze gibt. Für Hotels, Schulen, Behörden o.ä. können Raumtemperaturregelungen, die von einem Zentralgrät programmierbar sind, eingesetzt werden. Die Leistung der Heizkörper wird dabei mittels thermischem Stellantrieb verändert, die von einem Bus-System angesteuert werden (Installations-Bus). Eine flinke und fein regelbare Einzelraumtemperaturregelung ist ein wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung.
    eingesetzt werden. Die Temperatur der Fußböden kann mit den in die Bodenplatte eingelassenen Heizungsrohren auf 20 °C bis 22 °C eingestellt werden.
  4. Auf Wunsch kann man sich an einer WärmwandWärmwand
    Die Wärmwand ist eine kleinformatige Heizfläche von ein bis zwei m² Größe, ähnlich einer Wandheizung. Die Wärmwand sorgt für erforderliche Strahlungswärme, die optimale Behaglichkeit verlangt und bietet eine warme Anlehnfläche wie ein Kachelofen.
    wie an einem Kachelofen anlehnen und kuscheln.

Im heiz-tipp-Haus hilft die Regenwassernutzungsanlage Trinkwasser zu sparen.

  1. Auf Wunsch wird Regenwasser für den Garten, das WC und die Waschmaschine bereitgestellt.
  2. Auf Kupferrinnen wird wegen der möglichen Gewässerbelastung verzichtet.

Am heiz-tipp-Haus kommt auch das Grün am Haus groß heraus.

  1. Zur Verringerung windbedingter Auskühlungen kann die Wand begrünt werden. Auf Wunsch werden Rankhilfen montiert.
  2. Windschutz durch Bepflanzung im Außenbereich ist vorgesehen.

Im heiz-tipp-Haus kommen ausschließlich umweltfreundliche Technologien und gesunde Baustoffe zum Einsatz.

  1. Es werden grundsätzlich keine Dämmstoffe mit hohem Herstellungsenergieaufwand verwendet, wenn während ihrer Nutzung keine ausreichende Energieeinsparung nachgewiesen werden kann.
  2. Es wird mit überwiegend einheimischen, gering energieintensiven und gesundheitlich unbedenklichen Baustoffen gebaut.
  3. Das technologische Konzept ist so angelegt, dass trotz schnellen Baufortschritts nur eine geringe Baufeuchte zu Beginn der Nutzung vorhanden ist. Damit wird das energie- und kostenintensive trocken- Heizen vermieden.
  4. Es werden nur technologisch ausgereifte und bewährte Konstruktionen genutzt, die Baufehler von vornherein ausschließen.


© by f.nowotka | zuletzt geändert am: 16.03.2005 | 13315 x gelesen


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