Die Einzelraumheizung≡Einzelraumheizung≡
Mit Einzelraumheizung bezeichnet man eine Heizart, bei der ein Heizgerät Wärme für einen einzelnen Raum erzeugt. Zu den Einzelraumheizungen gehören u.a. Gasaußenwandheizgeräte, Ölöfen, Kohle- und Holzöfen, Nachtstromspeicherheizgeräte, Elektrokonvektoren, Ölradiatoren usw. Der Vorteil der Einzelraumheizung liegt in der verlustlosen und meist flinken Wärmeverteilung. Ein Nachteil liegt in dem meist hohen Energiekosten (Strom). mit Gasheizautomaten ist eine energiesparende und umweltfreundliche Alternative. Bezogen auf das Einzelgerät liegen die Nutzungsgrade≡Nutzungsgrad≡
Mit dem Nutzungsgrad bezeichnet man das Verhältnis zwischen tatsächlich genutzter Wärme (Netto) und dafür eingesetzter Energie, Wärme oder Arbeit (Brutto) . Im Gegensatz zur Bezeichnung Wirkungsgrad ist der Nutzungsgrad um alle auftretenden Verluste bereinigt, wie z.B. den Abgasverlust, Abstrahlungsverlust, Betriebsbereitschaftsverlust. Der Nutzungsgrad bezieht sich auf einen Nutzungszeitraum (z.B. Jahresnutzungsgrad). unter denen moderner Zentralheizungsgeräte, insbesondere der Brennwertheizgeräte≡Brennwertheizgerät≡
Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %.. Die Wirkungsgrade≡Wirkungsgrad≡
Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. von Gasheizautomaten liegen zwischen 82 % und 89 % (nach Herstellerangabe). Abstrahlungsverluste≡Abstrahlungsverlust≡
Der Abstrahlungsverlust entsteht bei Wärmeerzeugern (Heizkesseln, Thermen) durch Abstrahlung von Wärme höher temperierter Oberflächen (z.B. Brenneroberflächen, Kesseltüren) in den Aufstellraum. Der Abstrahlungsverlust reduziert sich mit sinkender Kesselwassertemperatur und verbesserter Wärmedämmung des Kessels, aber auch durch optimierte konstruktive Details, geringe Stillstandszeiten, eine sorgfältige leistungsseitige Dimensionierung des Kessels sowie durch Leistungsmodulation. Der Abstrahlungsverlust moderner, gut gedämmter Heizkesesel liegt unter 2%. bzw. Bereitschaftsverluste, die nicht dem Aufstellraum zugute kommen, treten jedoch kaum auf.
Der erzielbare Komfort entspricht modernen Anforderungen, wobei der Investitionsaufwand wesentlich geringer ist, als bei einer Warmwasserheizung mit Radiatoren bzw. Fußbodenheizung. Die Heizgeräte heizen rasch und trägheitsarm. Einschränkungen gibt es in Bezug auf die Behaglichkeit≡Behaglichkeit≡
Die Behaglichkeit ist ein sehr wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. wegen des hohen Anteils der Lufterwärmung.
»› Aufbau und Funktion
Gas-Heizautomaten können an den Schornstein angeschlossen oder als sogenannte Außenwandheizgeräte betrieben werden. Bei letzteren gehen die Abgase auf kurzem Wege direkt nach draußen. Wegen der möglichen Rückwirkungen der Abgase (Fenster, vorbeilaufende Menschen in Erdgeschosswohnungen usw.) sind die Anschlussmöglichkeiten eingeschränkt.
»› Aufstell- und AnschlussbedingungenDas Umweltzeichen - den Blauen Engel - für besonders schadstoffarme Verbrennung erhalten nur kamingebundene Gasheizer. Bei einer maximalen Leistung von 11 kW und Beheizung eines Einzelraumes gelten keine Abgasverlustgrenzwerte nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz, demnach sind auch keine diesbezüglichen Messungen erforderlich. Bei Anlagen zur Warmwasserbereitung liegt dabei die Grenzleistung bei 28 kW.
Die Wärmeverteilung im Raum ist bei einem Außenwandheizgerät (im Allgemeinen unter dem Fenster angebracht) günstiger als bei einem kamingebundenen Gerät, da dieser Aufstellort die kälteste Stelle des Raumes repräsentiert (siehe »› Heizkörper gegen den Kaltluftfall und "Kältestrahlung")
speziell:
»› Verbrennungsluft-Versorgung für offene Kamine mit dekorativen Gas-Feuern











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