Bei halbautomatischen Heizsystemen füllt man gesackte Pellets≡Pellets≡
Pellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz (Sägemehl, Hobelspäne, Restholz). Mit Pellets lassen sich automatische Feuerungsanlagen für die Holzverbrennung realisieren. Der Heizwert liegt in der Praxis bei etwa 5 kWh/kg. Die Pelletsfeuerung erfordert in jedem Falle einen speziellen Pelletbrenner (z.B. gelochte Brennersschale) um eine optimale Verbrennung und die Regelbarkeit zu gewährleisten. Die Pelletsheizung als Heizung mit nachwachsenden Rohstoffen (Holzheizung) wurde und wird gefördert. nach Bedarf in das Zwischenlager unmittelbar neben den Heizkessel. Bei diesem Anlagentyp bilden Kessel und Zwischenlager eine Baueinheit. Diese Variante ist denkbar, wenn der Wärmebedarf≡Wärmebedarf≡
Der Wärmebedarf ist jene Nettowärmemenge in kWh, die zur Beheizung eines Raumes bzw. eines Gebäudes oder/und zur Warmwasserbereitung benötigt wird. Der Wärmebedarf ergibt sich aus dem Produkt der Heizlast und der Zeitdauer der Beheizung. Der Wärmebedarf für die Raumheizung setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf und dem Lüftungswärmebedarf zusammen. sehr gering ist (sehr gut gedämmtes Haus) oder die Platzverhältnisse nichts anderes zulassen.
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Pellet-Heizkessel mit Zwischenlager Abbildung: Energieagentur NRW |
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Pellets-Austragung vom Lager mittels Schneckenförderung zum vollautomatischen Kessel Abbildung: Energieagnetur NRW |
Bei einer Schneckenförderung werden die Pellets auf direktem Wege vom Lager zum Heizkessel transportiert. Der Lagerraum sollte dazu unmittelbar an den Heizkesselraum anschließen, um das Schneckensystem nicht zu lang werden zu lassen. Angeboten werden starre und flexible Schnecken; starre Schnecken gibt es mit knickbaren Abschnitten. Die beste Lösung ist es, auf Bögen oder Knicke zu verzichten, da bei geraden Schnecken der Verschleiß geringer ist. Wahrscheinlich kommt man auch mit niedrigeren Strom≡Strom≡
Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers.-Nebenkosten aus, da die verringerte Reibung den Strombedarf der Antriebe reduziert. Die meisten Hersteller versprechen wartungsfreie Förderschnecken. Rückbrandsicherungen sind erforderlich. Ein Entscheidungskriterium kann die Geräuschbelästigung sein, die vom Schnecken-Transportsystems ausgeht.
Saugeinrichtungen verwendet man, wenn der Transportweg recht lang ist. Problemlos lassen sich 25m überbrücken, dabei Höhen überwinden und 90° Ecken umgehen. Die Pellets werden im Lager angesaugt und am Kessel in einen kleineren Zwischenbehälter gefüllt. Es können Erdtanks genutzt werden. Nachteilig sind der höhere Geräuschpegel und der erhöhte Stromverbrauch. Saugsysteme sollen aufgrund der Staubentwicklung störanfälliger als Schneckensysteme sein. Die erforderlichen Filter und Dichtungen müssen regelmäßig gewartet werden. Die Saugleitungen müssen rückbrandsichere Abschottungen aufweisen.
Zur Entnahme von unten werden an mehreren Punkten im Lager so genannte Saugsonden installiert, die über ein Vor- und Rückluftschlauchsystem mit dem Vakuumsystem verbunden sind. Silos haben gelegentlich ein solches Schneckengetriebe, das eine Saugweiche mit Pellets von oben bedient. Diese Schnecke kann vom Kessel her in Intervallen gesteuert werden. Sie verhindert, dass es zur Brückenbildung im darüber liegenden Behälter kommt. Bei der Entnahme von unten können durch das Fließverhalten der Pellets Störungen und Restvolumina entstehen. Auch Brücken- und Schlotbildung wird hin und wieder beobachtet. Um dies zu vermeiden, gibt es verschiedene Hilfssysteme wie zum Beispiel:
- Rührfinger am Saugrohr unten
- kleine Schnecke an der Übergabe zum Saugrohr (Dosierung)
- Rüttelmotoren am Entnahmetrichter
Zur Entnahme von oben dient die "Maulwurf"-Austragung. Das Prinzip der Pellet-Entnahme aus dem Lager wird umgekehrt – die Pellets werden nicht mehr am tiefsten Punkt, sondern von oben aus dem Speicher entnommen. Der Pellet-Maulwurf wandert als Saugdüse selbsttätig über die Pellets, saugt zunächst in einer flächigen Kuhle den Großteil der Pellets ab und entleert den Speicher auch in den Ecken. Am Boden angelangt, arbeitet er sich mit Hilfe eines Bewegungsmechanismus entlang der verbliebenen Böschungen aktiv durch den Rest und entleert so den Speicher bis auf eine Reservemenge. Der Einbau von Schrägen am Boden ist nicht erforderlich. Dieses Entnahmeprinzip kann in allen gängigen Lagertypen eingesetzt werden. Nachteilig ist, dass eine Neubefüllung erst stattfinden kann, wenn die die Pelltes vollstänig aufgebraucht sind.
Bei der Entnahme von oben bleibt der Brennstoffvorrat in Ruhe, die Mischung unbeeinflusst und homogen. Der enthaltene Feinanteil wird von Anfang an in kleinen, verträglichen Dosierungen mit verbrannt. So wird ein vermehrter Feinanteil am Ende der Lagerentnahme vermieden. Dadurch werden Störungen und eingeschränkte Verbrennungseigenschaften vermieden. Werden die Pellets durch das Entnahmesystem von unten aus dem Lager entnommen, rieselt der Vorrat wie bei einer Sanduhr durch die Schwerkraft in den entstandenen Trichter nach. So entmischen sich die verschiedenen Fraktionen: Lange Pellets, kurze Pellets und Feinanteil. Dabei treten zum Ende der Lagerentnahme regelmäßig Feinanteile von über 10 % auf. Fördertechnik und Brenner sind allerdings auf gleichmäßige Materialmischung ausgelegt.
![]() | Vorteile einer Entnahme der Pellets von oben
Heizkessel, die mit dem Saugsystem Maulwurf kompatibel sind, siehe Freigabeliste: Entnahmesystem Maulwurf im unterirdischen Betonspeicher, Entnahme der Pellets von oben Abbildung: Mall |












Die Sicherheit beim Transport der Pellets aus dem Lagerraum zum Kessel entscheidet ganz wesentlich über den Komfort und die Akzeptanz einer Zentralheizung mit Pellets.
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