Bei hochsommerlichen Temperaturen an den Winter denken? Wenn es im Schlafraum des Dachgeschosses in diesen Tagen unerträglich warm wird, ist dies ein sehr deutlicher Hinweis auf unnötig hohe Heizkosten im Winter. Dabei kann der vom Dach verursachte Kostenanteil je nach Dachform, Ausbau und Nutzung durchaus bis zu 50 % ausmachen. Gegenmaßnahmen dagegen amortisieren sich meist rasch und können auch gut selbst in Angriff genommen werden.
Noch ist Zeit, vor der Heizperiode den Kampf gegen höchste Brennstoffpreise mit sinnvollen Mitteln aufzunehmen. Nehmen Sie es als Hinweis: So wie die Sonne es schafft, Räume unter dem Dach aufzuheizen, verschwindet auch teure Wärme im Winter. Der Wärmeverlust im Winter kann mit einfachen Mittel aufgehalten werden. Ausreichend starke, lückenlos und luftdicht eingebaute Dämmstoffschichten schaffen das spielend. Und dem nächsten Sommer kann man dann viel cooler entgegensehen. Für gerade so ausreichend halten wir Dämmstoffschichten, wenn sie eine mindestens 16 cm wirksame Stärke über die gesamte Fläche besitzen. Besser, weil auch im Winter deutlich sparender, sind Dämmstoffstärken von 20 bis 24 cm. Es ist zweckmäßig einen Teil der Dämmstoffe (12 bis 18 cm) zwischen den Holzsparren und einen Teil (8 bis 12 cm) darunter einzubauen. So werden auch die Hölzer überbrückt. Sind die Dämmstoffe eingebaut, gehört eine luftdichtende Dampfbremse≡Dampfbremse≡
Die Dampfbremse kann durch eine spezielle Folie oder ein beschichtetes Papier gebildet werden. Die Dampfbremse hat in einer wärmegedämmten Konstruktion die Aufgabe, die Anzahl der in die Wärmedämmschicht durch Diffusion eindringenden Wasserdampfmoleküle zu begrenzen. Gleichzeitig hat sie den Luftaustausch von der warmen Seite (Wohnraum) zur kalten Seite zu unterbinden (Herstellung der Luftdichtheit). Ziel ist bei beiden Aufgaben, eine Kondensation von Wasserdampf in der Bauteilschicht mit nachfolgenden Feuchteschäden zu verhindern. Die Dampfbremse ist immer auf der warmen Seite einer wärmegedämmten Konstruktion (Raumseite) lückenlos und luftdicht zu verlegen. Die Dampfbremse darf weder mit den Materialien für das Unterdach (Unterspannbahn), noch mit einer so genannten Dampfsperre verwechselt werden. auf die von innen her sichtbare Dämmstoffschicht. Anschließend könne zwei Lagen Gipskartonplatten das thermische Ungleichgewicht einer Leichtbaukonstruktion mindern. Die Montage erfolgt so, dass eine Verletzung der Dampfbremse unmöglich ist. Ausführliche Hinweise zum energiesparenden Dachausbau finden Sie bei www.heiz-tipp.de hier.