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Ratgeber-Info, Heizkostenvergleich, Übersicht

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Die wirtschaftliche Bewertung verschiedener Heizungssysteme, Übersicht

Vor der Entscheidung für ein Heizungssystem steht die Frage nach den langfristigen Kosten und der Belastung der Umwelt. Ein Vergleich verschiedener Heizungssysteme und damit verbundener Energieträger kann - je nach Standpunkt - zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen. Nur Vollkostenvergleiche, die alle entstehenden Kostenbestandteile objektiv erfassen und bewerten können zu halbwegs sicheren Prognosen führen.



Bei der Versorgung mit Wärme und Warmwasser werden im Einfamilienhaus je nach Heizungssystem folgende Kosten entstehen:  

  1. Verbrauchskosten: Darunter fassen wir alle Kosten zusammen, die mit dem Verbrauch von Brennstoffen bzw. Heizenergie, damit verbundenen Hilfsstoffen und Hilfsenergie verbunden sind.
  2. Betriebskosten:  Mit dem Betrieb einer Heizungsanlage verbundene Kosten entstehen durch Aufwendungen für Bedienung, Überwachung, Pflege, Reinigung, Wartung sowie für eventuell notwendige Versicherungen.
  3. Kapitalkosten: Kapitalkosten entstehen durch Planung und Kauf der Anlage, ihrer Reparatur und Instandhaltung, sowie deren Wiederbeschaffungskosten (Abschreibung).

Bei der für einen soliden Vergleich herangezogenen Vollkostenrechnung werden - wie der Name schon sagt - alle diese Kostenbestandteile erfasst und bewertet. Ähnlich wie bei einem Auto, bei dem der gefahrene Kilometer mehr kostet als das verbrauchte Benzin, sollte bei einem Heizkostenvergleich also nicht nur der Brennstoffverbrauch Berücksichtigung finden.

Ein solider Heizkostenvergleich beschreibt die

  • Situation (Haustyp, Fläche, baulicher Zustand, betrachtete Heizungsanlage, eingesetzte Technik)
  • und leitet die zugrundegelegten Zahlen nachvollziehbar ab.

Von besonderer Bedeutung bei der Erneuerung oder Ergänzung von Heizungsanlagen ist ein Bezug auf das Prinzip der Wirtschaftlichkeit. Maßnahmen zur Energieeinsparung sollten unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vertretbar sein. Dabei sollte eine wirtschaftliche Amortisation möglichst deutlich unterhalb der Lebensdauer der eingesetzten Technik liegen.

Quelle: Impulsprogramm Hessen


Datum der letzten Änderung: 09.07.2006 | © by f.nowotka
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