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Ratgeber-Info, Brennstoffkosten

Kapitel:: » Heizkosten » Heizkostenabrechnung » Abrechenbare Kosten › Brennstoffkosten

Brennstoffkosten

Die Brennstoffkosten sind meist der größte Kostenanteil auf der Heizkostenabrechnung. Sie sind uneingeschränkt umlagefähig. Aus der Abrechnung müssen

  • der Brennstoff und ggf. eine spezifische Eigenschaft (z.B. Erdgas H oder L)
  • die einzelnen Lieferungen bzw. Teilabrechnungen (Menge, Dataum, Preis) und
  • die Gesamtmenge und der errechnete Gesamtpreis

ersichtlich sein.

Wird Heizöl bzw. Flüssiggas im Tank oder Pellets aus einer Lagerstelle genutzt, so ist bei der Abrechnung der Anfangs- und der Endbestand auszuweisen. Beispiel siehe Bewertungskriterien Ist die Brennstoffmenge richtig berechnet?

  • Es sind immer nur jene Brennstoffmengen zu den Preisen abrechenbar, wie sie im Abrechnungszeitraum verbraucht wurden. Dabei gilt: Was zuerst gekauft wurde, wird auch zuerst verbraucht oder anders ausgedrückt "first in", "first out".
  • Rabatte und Nachlässe auf Brennstoffrechnungen müssen den Nutzern zugute kommen.
  • Der Vermieter hat nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten einzukaufen.
  • Bei Gas- und Fernwärmeanlagen sind alle Kosten abzurechnen, also auch Grund-, Mess- und Arbeitspreise.
  • Im Falle des erkennbaren Bezug eines Brennstoffes für die Produktion von Wärme im eigenen Haus durch einen Dritten (Contracting), wird der Wärmepreis zwischen Lieferer und Vermieter vereinbahrt worden sein. Dann steht in der Abrechnung auch die gelieferte Wärmemenge und deren Preis. Der in der Abrechnung dargestellte Rechnungsbetrag für die Wärme wird in der Regel deutlich über den Preisen für den Energieträger selbst liegen. Ob diese Berechnung zulässig ist, hängt von den mietvertraglichen Regelungen ab.


Datum der letzten Änderung: 25.10.2009 | © by f.nowotka
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