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Ratgeber-Info, Vorschriften

Kapitel:: » Heizung » Regelung » Grundlagen › Vorschriften

Vorschriften zum Einsatz von Regelungstechnik

Die gesetzlichen Vorschriften über die regelungstechnische Mindestausstattung von Heizungsanlagen sind in der „Verordnung über energieeinsparende Anforderungen an heizungstechnischen Anlagen und Brauchwasseranlagen" (Heizungsanlagen-Verordnung - HeizAnlV) vom 4.5.1998 aufgeführt. Im § 7 dieser Verordnung, Einrichtungen zur Steuerung und Regelung, heißt es:

(1) Zentralheizungen sind mit zentralen selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur Verringerung und Abschaltung der Wärmezufuhr sowie zur Ein- und Ausschaltung der elektrischen Antriebe in Abhängigkeit von
  • der Außentemperatur oder einer anderen geeigneten Führungsgröße und
  • der Zeit
auszustatten. (2) Heizungstechnische Anlagen sind mit selbsttätig wirkenden Einrichtungen zur raumweisen Temperaturreglung auszustatten... (Thermostatventile) Wichtig ist auch noch der § 8, Warmwasseranlagen. Danach ist die Warmwassertemperatur im Rohrnetz .... auf 60 °C zu begrenzen. Zirkulationspumpen sind in Abhängigkeit von der Zeit, elektrische Begleitheizungen in Abhängigkeit von der Warmwassertemperatur und der Zeit zu schalten.

Und das war's auch schon, intensivere Gesetzeskenntnis wird nicht benötigt. Mehr wurde zu diesem wichtigen Thema (zum Glück) nicht festgelegt. Allerdings stecken in den wenigen Vorschriften umfangreiche inhaltliche Aufgaben und eine große Palette verschiedener Realisierungsmöglichkeiten. Mit dem Inkrafttreten der Energieeinsparverordnung 2002 wird die Heizanlagenverordnung als eigenständige Verordnung aufgehoben. Die Vorschriften zum Einsatz von Regelungstechnik werden dann zum  Bestandteil der EnergieEinsparVerordnung.



Datum der letzten Änderung: 31.05.2005 | © by f.nowotka
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