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Ratgeber-Info, Energie- und Umweltbilanz

Kapitel:: » Wärmedämmung » Bau- und Dämmstoffe » Wärmedämmstoffe » Grundlagen › Energie- und Umweltbilanz

Mehr gespart als zur Herstellung erforderlich

Wärmedämmstoffe haben bezogen auf das Verhältnis Aufwand zu Nutzen eine außerordentlich positive Bilanz. Selbst recht energieintensive Dämmstoffe wie Polystyrol, Holzfaserdämmplatten u.a. sparen in ihrer Lebenszeit wesentlich mehr Energie ein als zu ihrer Herstellung benötigt wurde. Je nach Ausgangsniveau des zu dämmenden Bauteils beträgt die energetische Amortisation der Dämmstoffe zwischen wenigen Wochen und maximal zwei Jahren. Die in den Dämmstoff-Datenblättern (Dämmstoffe A-Z) angegebenen Werte sind Angabe aus unterschiedlichen Publikationen und schwanken daher. Meist wird ein Herstellungs-Primärenergiebedarf angegeben, der von der Förderung des Rohstoffes über den Transport bis hin zum einbaufertigen Dämmstoff reicht.

Für Vergleiche der Umwelt- bzw. Ökobilanzen von Dämmstoffen liegen zu wenig gesicherte und vollständige Informationen vor. Einige Dämmstoffe verursachen schädliche Emissionen bei ihrer Herstellung, andere erhalten problematische Zusätze zur Verbesserung ihrer Beständigkeit oder zur Verringerung der Brennbarkeit.

Bei der Auswahl von Dämmstoffen wird im Vordergrund die optimale Verarbeitbarkeit, die Sicherung eines sehr guten winterlichen und sommerlichen Wärmeschutzes und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis stehen. Es ist zweifellos sinnvoll, wenn diese Anforderungen mit Dämmstoffen erzielt werden können, die aus erneuerbaren Rohstoffquellen bei Vermeidung des Einsatzes von umweltschädlichen Substanzen gleich welcher Art stammen.  



Datum der letzten Änderung: 22.02.2005 | © by f.nowotka
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