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Forum: Heizkostenabrechnung

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VerfasserThema: Verständnisfrage HKV
Umsteiger   geschrieben: 08.12.2010, 12:07   
Mich interessiert der Zusammenhang zwischen dem vom EHKV gemessenen Leistung zur tatsächlichen Leistung eines Heizkörpers (in meinem Fall Stahlrippenheizkörper) bei gegebenen Montagepunkt in Abhängigkeit vom zulaufenden Wasser( Tempreatur und Menge) (Menge ist wohl Abhängig von der Pumpenleistung, der momentanen HK-Ventilstellung und eventuell noch davon was die anderen Heizkörper im Haus "so machen")

Insbesondere würde ich gerne wissen, wann dieses Verhältnis günstig für mich ist und wann nicht.
Ich habe den Verdacht - man korrigiere mich Bitte- dass dies bei besonders niedrigen Vorlauftemperaturen (<40Grad??) und/oder stark gedrosseltem Ventile, es eher ungünstig für mich aussieht.

Ich kämpfe mich derzeit durch die Google Books durch.
z.B.
Handbuch der Wärmeverbrauchsmessung: Grundlagen. Methoden. Probleme
Von Franz Adunka
siehe dort z.B. Seite 2-15
könnte etwas mit meinem Thema zu tun haben.


now   geschrieben: 12.12.2010, 09:47   
Bei möglichst niedriger Vorlauftemperatur im Heizungssystem verringern sich die Wäremverluste im Wärmeverteilungssystem, was sich auf die Gesamtheizkosten aller Mieter positiv auswirkt. Eine während der Nutzungszeit des Raumes niedrige, aber kontinuierlich wirkende Oberflächentemperatur am Heizkörper bewirkt eine Verbesserung der Behaglichkeit, weshalb die Raumlufttemperatur etwas abgesenkt werden kann. Auch das ist, bilanziert gesehen, ein Beitrag zur Einsparung von Energie. Und ein Integral ist die Fläche unter der Kurve. Bei einem Rechteck ist es wohl egal, ob dabei a oder b die längere Seite ist. Heizkostenverteiler verhalten sich, wie Nicelink schon beschrieben hat, ähnlich aber nicht ganz so exakt, und das müssen sie DIN-gemäß auch nicht. Zumal das Verfahren dem Vergleichen und nicht dem physikalischen Messen dient.
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manky   geschrieben: 16.02.2011, 14:56   
Also so ein Problem haben wir hier im Haus auch. Die Heizkörper sind aus und trotzdem wird munter gezählt. wir haben um die 22-23 Grad in der Wohnung.
Uns wurde dann erzählt, dass die Weiterlaufen, weil z.B. in der Küche der Herd ja eine Wärme abgeben würde und dieser dann den Heizkörper aufheizt, wodurch eben dann ein Verbrauch angezeigt wird. Bei einem Mieter hier im Haus zeigen die Geräte sogar Null an, was angeblich ja gar nicht möglich ist. Vor 3 Jahren sind diese Geräte gegn die Verdunsterröhrchen getauscht worden und seit dem sind unsere Heizkosten quasi explodiert. Kann das denn wirklich so sein?

now   geschrieben: 27.02.2011, 12:21   
Ja, weil elektronische Heizkostenverteiler einfach sensibler reagieren. Für die Menschliche Hand (ca. 36 °C) erscheint z.B. der 29 °C warme Heizkörper kalt, die meisten Heizkostenverteiler registrieren aber schon eine, wenn auch kleine Wärmeabgabe. Moderne Zweifühlergeräte erfassen sogar die Raumtemperatur und die Heizkörpertemperatur und zählen erst wenn die Differenz größer als 4 bis 5 Grad beträgt.
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Umsteiger   geschrieben: 22.11.2011, 09:35   
Hier lässt sich jemand zu Mess- oder sagen wir besser Schätzfehlern bei EHKV und VHKV aus:

http://www.mbg-adunka.at/downloads/77-Heizkostenverteilung%20mit%20HKV.pdf

Kennt jemand noch andere Beiträge zum Thema wie genau die (E)HKVs denn nun schätzen?

Umsteiger   geschrieben: 22.11.2011, 20:56   
In Abbildung 2 (Seite) in
http://brunata.hr/fileadmin/datasheets/UK/uk-qb101444.pdf

Ist der Zusammenhang zwischen Montagehöhe des HKV und der abgegebenen Energie sehr schön dargestellt

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