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Forum: Wärmepumpenheizung

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VerfasserThema: Luftwasserwärmepumpe
Doro   geschrieben: 29.08.2010, 23:47   
Diese Art von Wärmepumpe scheint die günstige Alternative zur Erdwärmepumpe zu sein.
Da keine Bohrung von nöten.
Allerdings ist dort eine Heizspirale mit eingebaut, die bei niedrig Temperaturen anspringt und über Stron läuft.
Wie günstig kommt mich dieses Verfahren wirklich?
Was verbraucht diese ANlage an Strom im Jahr?
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now   geschrieben: 31.08.2010, 08:12   
Das ist nicht präzise zu sagen, da zahlreiche Faktoren ein Rolle spielen. Einige Untersuchungen der letzten Jahre belegen jedenfalls (siehe auch hier: http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/brosch_check_wp.html?&no_cache=1 , dass die Jahresarbeitszahl meist nicht die erhoffte Größenordnung erreicht. Häufig schalten sich die elektrischen Heizstäbe zur Nachheizung schon bei relativ milden Temperaturen ein, wenn es wegen hohem Leistungsbedarf eng wird. Ziel muss es sein, durch sehr guten baulichen Wärmeschutz eine möglichst geringe Vorlautemperatur des Fußbodneheizungssystems zu erreichen. Es darf keine Mischheizungen mit Radiatoren geben, die die Systemtemperatur anheben würden. Bei der Warmwasserbereitung auf große Speicher achten und mit niedrigen Wassertemperaturen zu frieden sei (Achtung Legionellen-Infektionsrisiko).    
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Protos   geschrieben: 06.09.2010, 13:30   
Hallo Doro

Es gibt eine Verbrauchsübersicht für WP-Anlagen
http://wp-verbrauch.in-tostedt.de . Dort sind gute und weniger gute Werte zu finden.

mfg Protos

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Protos am 06.09.2010, 13:32 ]

now   geschrieben: 08.09.2010, 10:22   
Hallo Protos, wissen Sie, wer die Daten zusammen trägt?
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Protos   geschrieben: 13.09.2010, 12:36   
Jeder trägt seine eigenen Daten ein. Damit ist sicher keine Absolutheit drin, aber eine Tendenz ist zu erkennnen.
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beilight   geschrieben: 13.09.2010, 15:11   
Das Ding bringt nix - rausgeworfenes Geld für 0,000 Wärme.
now   geschrieben: 14.09.2010, 17:37   
Was bringt nix, Daten eintragen, Luft-Wasser-Wärmepumpe oder was meinen Sie beilight?
Protos, ich halte es für sehr gut, wenn zu installierten Wärmepumpen auch praxisnahe Daten erhoben werden. Ob dies nun auf wissenschaftlicher Grundlage geschieht oder nicht ist zweitrangig - wir erhalten oder bestätigen zumindest tendenzielle Aussagen.
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Doro   geschrieben: 14.09.2010, 22:42   
in dem Bericht wird was erwähnt von eine Elektroheizstab.
Also Strom. Wann und wie oft springt der denn so an?

Doro   geschrieben: 14.09.2010, 22:43   
gehe mal davon aus, dass der im Winter mehr anspringt als im Sommer wegen der Luft.

now   geschrieben: 15.09.2010, 08:39   
Der Elektroheizstab ist eine Ergänzung bei nahezu allen Luft-Wasser-Wärmepumpen. Diese elektrische Direktheizung wird in Stufen zugeschaltet, wenn die von der Regelung angeforderte Vorlauftemperatur durch das Wärmepumpenaggregat nicht mehr erreicht wird. Das ist sehr stark von der nötigen Vorlauftemperatur der Heizungsanlage (Fußboden- oder Radiatorenheizung) abhängig. Bereits bei Temperaturen um O°C kann mit der Zuschaltung gerechnet werden. Wie häufig dies geschieht ist wie gesagt abhängig vom Heizungssystem. Bei Anlagen mit Radiatoren bzw. Plattenheizkörpern, die schon bei 0°C Außenluft mehr als 60°C Vorlauftemperatur benötigen, werden die elektrischen Zusatzheizungen in der Regel immer mitlaufen müssen. Das kann sehr teuer werden! 
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