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Forum: Heizkostenabrechnung

VerfasserThema: Ablesewerte nicht auf Abrechnung, Abrechnung formell falsch?
zeppelinbauer   geschrieben: 09.12.2009, 16:26   
Hallo liebe Heizkostenexperten!

Auf meiner Heizkostenabrechnung wurden die abgelesenen Werte der elektronischen Heizkostenverteiler nicht mit angedruckt. Ich habe von einem bekannten gehört, dass diese angedruckt werden müssen, ansonsten habe ich ein Kürzungsrecht.

Bevor ich nun meinem Vermieter damit auf den Geist geben wollte ich mich erst einmal schlau machen.

Müssen die Ablesewerte auf meiner Einzelabrechnung stehen? In welcher Verordnung etc. ist dies geregelt?

Für die Beantwortung der Frage bedanke ich schonmal bei euch!


Heizer   geschrieben: 09.12.2009, 17:08   
Die Abrechnung muss für den Nutzer prüfbar sein. Dazu gehören natürlich auch die Ablesewerte.

In der neuen Fassung der Heizkostenverordnung ist noch folgender Passus dazugekommen:

"Das Ergebnis der Ablesung soll dem Nutzer in der Regel innerhalb eines Monats mitgeteilt werden. Eine gesonderte Mitteilung ist nicht erforderlich, wenn das Ableseergebnis über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert ist und von diesem selbst abgerufen werden kann."

Im Falle von mechanischen Wasserzählern ist das sicher schwierig. Von daher kann man sich durchaus hierauf berufen, wenn in der Abrechnung keine Ablesewerte angegeben sind.

zeppelinbauer   geschrieben: 09.12.2009, 19:24   
reicht es wenn mir der Vermieter ein Ableseprotokoll zur Verfügung stellt? Oder muss die Abrechnung korrigiert werden?
lemnosvej   geschrieben: 09.12.2009, 22:08   
Hallo, hoffe auf Hilfe. Bin Vermieterin und meine Mieterin ist der Meinung sie bräuchte die Erfassungssysteme (Wärmemengenzähler/Kalt- und Warmwasserzähler)nicht anzuerkennen, da sie nicht direkt in der Wohnung installiert sind sondern im Heizungskeller angebracht sein. Dort können sie auch jederzeit von ihr abgelesen werden. Generell also die Frage: Gibt es dazu Bestimmungen?
Heizer   geschrieben: 10.12.2009, 14:33   
@zeppelinbauer: Ab die Abrechnung korrigiert werden muss oder nicht hängt davon ab ob die richtigen Ablesewerte verwendet wurden oder nicht.

Ein einfaches Ableseprotokoll reicht sicher nicht aus, da man damit die Rechenwege ja immer noch nicht nachvollziehen kann.

Es ist doch eigentlich ganz einfach:

Kosten xxx€
Gesamteinheiten im Haus xxx
Ihre Einheiten xxx
Ihr Kostenanteil xxx€

und fertig.

Wobei die eigenen Einheiten mit Angabe der Ablesewerte überprüfbar sein sollten.

Heizer   geschrieben: 10.12.2009, 14:38   
@lemnosvej: Wenn die Messgeräte an sich nicht zu beanstanden sind und ein nachvollziehbares Messkonzept den Einbauorten zugrunde liegt, ist der Einbauort im Keller grundsätzlich nicht zu beanstanden.

Vor allem dann nicht, wenn es aus Technischen- oder Kostengründen nicht anders sinnvoll machbar wäre.

Die Energieversorger bauen ja ihre Stromzähler meist auch zentral im Keller ein.

Nicelink   geschrieben: 13.12.2009, 11:51   
@zeppelinbauer: Wenn der Vermieter die Ableswerte per Ablesebeleg zur Verfügung stellt ist dieses auf jeden Fall ausreichend um eine Abrechnung wirksam werden zu lassen.
geebranz   geschrieben: 13.01.2022, 07:56   
comprehensible measuring concept

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