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Forum: Heizkostenabrechnung

VerfasserThema: Heizkostenberechnungsfaktor
Janine   geschrieben: 27.05.2011, 08:32   
also wir sind vor 2 1/2 jahren von einem mehrfamilienhaus in ein haus gezogen, steht gleich auf dem hof von dem einfamilienhaus. heißt gleicher verwalter. frage: Wir haben jetzt zwei rechnungen bekommen 1x wohnung und 1x haus. komisch finde ich das ich für die wohnung ganz andere berechnungsfaktoren habe wie für das haus.
wohnung niedrig - haus hoche berechnungsfaktoren.
kann das so richtig sein? hab da keine ahnung bzw erfahrung.

   geschrieben: 27.05.2011, 13:00   
Hallo Janine, ich nehme jetzt mal an das es sich um die Bewertungsfaktoren der Heizkörper handelt.
Jeder HK hat eine andere Leistung und somit unterschiedliche Bewertungsfaktoren, welche zur Berrechnung dienen.
Einfach an jedem Heizkörper einen Heizkostenverteiler zu montieren,
um dann mit den Ableseergebnissen nach einem Jahr eine
Verbrauchsabrechnung zu erstellen, wäre recht simpel , leider
aber auch ziemlich falsch. Gerade die fachmännische Montage
der Heizkostenverteiler und die anschließende qualifizierte Bestimmung
der Bewertungsfaktoren für die Heizleistung und den
Wärmeübergang macht es notwendig, mit diesen Aufgaben ein
erfahrenes Wärmedienstunternehmen zu beauftragen. Eine Abrechnung
ohne eindeutige Definition der Bewertungsfaktoren ist
genau so unmöglich, wie das Messen mit einerWaage ohne Maßeinheiten
und Stricheinteilungen. Grüße

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von Lonim am 27.05.2011, 13:01 ]

TabitaDa   geschrieben: 27.05.2011, 15:49   
Solche Heizkostenmessgeräte haben wir auch an jeder Heizung. Dort ist eine Skala zwischen 1 und 20 glaube ich abgebildet. Wenn alle Heizkörperzahlen zusammengerechnet werden müssen diese natürlich auf den Gesamtverbrauch umgerechnet werden. Dies kann dich womöglich irritieren, da es natürlich andere Faktoren gibt. Aus diesem Grund kann die eine Wohnung viel, die andere wenig Heizkosten schlucken. Auch kommt es darauf an, ob man die Heizung runter dreht oder nicht, wenn man tagsüber nicht zu Hause ist. Dadurch können extreme Differenzen zu stande kommen zwischen den Wohnungen. Also nicht wundern!
now   geschrieben: 29.05.2011, 10:43   
Heizkostenmessgeräte (sprich Heizkostenverteiler) haben damit, dass "...die eine Wohnung viel und die andere wenig Heizkosten schluckt" nichts zu tun. Die Höhe der Heizkosten ergibt sich vorrangig aus dem baulichen Zustand (Wärmeverluste) und der Größe und Lage der Wohnung im Haus (oben, unten, außen). Dann spielt natürlich die Art und Weise der Wärmeerzeugung (Brennstoffe) eine Rolle. Merklichen, aber geringeren Einfluss hat dann noch das eigene Verbrauchsverhalten (Temperatur, Absenken bei Nichtanwesenheit). Großen negativen Einfluss hat allerdings fehlerhaftes Lüften mit gekippten Fenstern im Winter.
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