Die äquivalente Dämmschichtdicke wird errechnet, um unterschiedliche Dämmstoffe hinsichtlich ihrer Dämmwirkung vergleichen zu können. Die so errechnete Dicke eines zu bewertenden Dämmstoffes wird benötigt, um die gleiche Dämmwirkung wie die einer gegebenen Dämmstoffschicht zu erreichen. Abhängig ist die äquivalente Dämmschichtdicke von der Wärmeleitfähigkeit≡Wärmeleitfähigkeit≡
(auch Wärmeleitzahl) Zeichen λ (Lambda); Einheit W/mK, Watt/pro Meter und Kelvin; Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Materialkennwert, der für den trockenen Baustoff (Praxiswert) angegeben wird. Je kleiner der Lambda-Wert ist, umso schlechter wird Wärme weitergeleitet und umso besser ist die Wärmedämmung daraus hergestellter Konstruktionen. Baustoffe werden in Abhängigkeit ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsgruppen eingeteilt. Bei gleicher Schichtdicke ist der Baustoff mit kleinerem Lambda-Wert vorzuziehen. Da Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten der Baustoffe abhängig. Die Rechenwerte der Wärmeleitfähigkeit verschiedener Stoffe sind der DIN 4108 zu entnehmen, ergänzende Werte dem Bundesanzeiger der Dämmstoffe. Sie wird geringer als die Stärke des gegebenen Aufbaus, wenn die Wärmeleitfähigkeit nidriger ist.