|
 |
Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:Biodiesel
Biodiesel wird hergestellt durch Veresterung von Raps≡Raps≡ Die Rapspflanze liefert in unserem Klima den höchsten Ölertrag pro Hektar. Dieses Öl kann chemisch behandelt als Rapsölmethylester, kurz Biodiesel, oder unter bestimmten Bedingungen auch unbehandelt als kalt gepresstes Öl in Verbrennungskraftmaschinen (Auto, Kraft-Wärme-Kopplung) oder speziellen Öl-Brennern eingesetzt werden.öl (Rapsölmethylester≡Rapsölmethylester≡ Für die Herstellung von Rapsölmethylester (Abk.: RME) wird Rapsöl aus der Rapspflanze mit Hilfe von Methanol zu einem Kraftstoff mit geringerer Zähigkeit (Viskosität) umgewandelt. RME hat damit nahezu die gleichen chemischen und physikalischen Eigenschaften wie Diesel aus Mineralöl.) und nutzt insofern einen nachwachsenden Rohstoff. Die Umweltbilanz ist allerdings umstritten. Die Vorteile liegen in der biologischen Abbaubarkeit, geringeren Rußemissionen und einer neutralen Kohlendioxid≡Kohlendioxid≡ Eigentlich Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein farbloses, ungiftiges Gas. Es ist schwerer als Luft. Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung aller kohlenstoffhaltigen Brennstoffe unter Hinzufügung von Sauerstoff (O2) zu CO2, wobei Wärme freigesetzt wird. Kohlendioxid spielt eine zentrale Rolle beim Pflanzenwachstum (Photosynthese), ist aber in der Luft lediglich mit einem gegenwärtigen Anteil von knapp 0,04 Vol% vertreten. Die jährliche Zunahme durch menschliche Aktivitäten beträgt nach Wikipedia 2 ppm. Das Gas ist undurchlässig für langwellige Wärmestrahlung, wodurch erträgliche Temperaturen an der Erdoberfläche erreicht werden. Eine erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre wird neben anderen Gasen für eine globale Erwärmung verantwortlich gemacht. Eine Reduzierung der CO2-Emissionen könnte u.a. durch verbesserte Wärmedämmung, durch kohlenstoffarme Brennstoffe, durch den Ausbau der Nutzung von Biomasse erreicht werden.-Bilanz. Die Nachteile bestehen in höheren Emissionen≡Emission≡ In der Feuerungstechnik (Verbrennung) bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe, wie z.B. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaub oder Ruß. In der Akustik ist die Lärmabgabe einer Quelle gemeint. In der Wärmelehre ist die Emission ein Maß für die Energieverluste infolge Abstrahlung von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). von Stoffen, die zum fotochemischen Smog beitragen. In Deutschland könnten bei optimalem Anbau (Fruchtfolge) etwa 5 % des Dieselkraftstoffverbrauchs ersetzt werden.
| | | ...das passt zum Begriff | Lexikon: | | Ratgeber: | | Service: | | Bücher: zum Thema |
|
|
| Copyright © by heiz-tipp.de - (3868 mal gelesen)
|
|
|  |
 | | |
Anzeige |
|