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Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:Kohlekraftwerk
In Kohlekraftwerken wird mit Hilfe der Verbrennung von Braun- oder Steinkohle Wasserdampf erzeugt, der Turbinen≡Turbine≡ Eine Turbine ist eine schnell drehende Maschine mit konzentrisch angeordneten schaufelähnlichen Blättern. Durch den Druck von längsströhmendem Dampf, Gas oder Wasser auf diese Blätter wird die Maschine in eine Drehbewegung versetzt und kann so z.B. einen Generator zur Stromerzeugung antreiben. antreibt und über Generatoren≡Generator≡ Ein Generator wandelt mechanische Energie (z.B. die Drehbewegung einer Verbrennungsmaschine oder einer Dampfturbine) in elektrische Energie. Diese Technologie stellt die heutige Grundlage der Stromerzeugung dar. Mit der Gewinnung von Strom aus Solarstrommodulen (Fotovoltaik) oder aus der Brennstoffzelle stehen Technologien zur Stromgewinnung auf direktem physikalischen oder chemischen Weg zur Verfügung. Strom≡Strom≡ Strom ist der Fluss von Ladungsträgern in einem elektrischen Leiter. Durch einen eingeschalteten elektrischen Verbraucher, z.B. eine Glühlampe, fließt ein Strom. Der Strom wird angetrieben von der Spannung, die an den beiden Polen bzw. Kontakten des Verbrauchers anliegt. Die Höhe des Stromes (Stromstärke) ist abhängig von der Höhe der Spannung und des elektrischen Widerstandes des Leitungsnetzes und des elektrischen Verbrauchers. gewonnen. Mit Braunkohle wird in Deutschland überwiegend die Grundlast≡Grundlast≡ Mit Grundlast bezeichnet man einen immer vorhandenen, weitgehend kontinuerlichen Bedarf nach einer bestimmten elektrischen Leistung oder einer Wärmeleistung, die während des Tages oder innerhalb einer Nutzungsperiode nicht unterschritten wird. Im Einfamilienhaus stellt die Warmwasserbereitung eine Grundlast dar, da sie im Sommer wie im Winter täglich in etwa gleichbleibender Höhe gedeckt werden muss. gedeckt, mit Steinkohle die so genannte Mittellast≡Mittellast≡ Mit Mittellast bezeichnet man die bereitzustellende elektrische Leistung oder Wärmeleistung, die über die stets vorhandene Grundlast hinaus benötigt wird, die aber noch keine extreme Spitzenlast beinhaltet.. Bezogen auf die eingesetzte, in der Kohle gebundene Primärenergie≡Primärenergie≡ Mit Primärenergie wird der Energieinhalt von natürlichen Energieträgern wie Kohle, Erdgas, Holz, Mineralöl, Uran usw. bezeichnet, die noch keine Umwandlung erfahren haben. "Neue" Primärenergien sind Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, liegt der Wirkungsgrad≡Wirkungsgrad≡ Der Wirkungsgrad stellt das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewendeter Energie bzw. Arbeit oder Leistung dar. Bei Wärmeerzeugern, die Brennstoffe wie Öl, Gas, Holz oder Kohlen verbrennen, unterscheidet man: Feuerungswirkungsgrad, Normnutzungsgrad, Jahresnutzungsgrad. Bei Wärmepumpen wird der Wirkungsgrad mit der Leistungszahl ausgedrückt. im Schnitt ohne Abwärmenutzung nur bei etwa 35 %. Moderne Braunkohlekraftwerke mit optimierter Anlagentechnik bringen es auf elektrische Wirkungsgrade von 43%. 10 % der erzeugten Energie≡Energie≡ Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule. werden allerdings schon in vorgelagerten Prozessen (Tagebau, Transporte) verbraucht. Steinkohlekraftwerke erreichen elektrische Wirkungsgrade von 45 %. Wegen der dezentralen Lage von Kohlekraftwerken ist die Nutzung der Abwärme≡Abwärme≡ Abwärme entsteht bei der Umwandlung von Energie, z.B. durch den Stoffwechsel im Menschen, bei elektrischen Geräten oder bei der Stromerzeugung (Kühltürme). Um den Wirkungsgrad zu verbessern und Wärme nicht ungenutzt in die Umwelt abzugeben ist es möglich und ratsam Abwärme zu nutzen bzw. zurückzugewinnen (Wärmerückgewinnung). In sehr gut gedämmten Häusern spielt die Abwärme, z.B. von elektrischen Geräten, eine so große Rolle, dass sie einen erheblichen Beitrag zur Deckung der Heizlast leistet. z.B. zu Heizzwecken selten möglich, obwohl durch eine Nutzung der Wärme der Gesamtwirkungsgrad stark ansteigen könnte. Kohlekraftwerke gehören zu den stärksten CO2≡CO2≡ chemisches Kurzzeichen für Kohlendioxid Emittenden. Eine sinnvolle Alternative zur Kohleverstromung ist die verstärkte Nutzung der Möglichkeiten der dezentraler Wärme-Kraft-Kopplung (BHKW≡BHKW≡ BHKW ist die Abkürzung für Blockheizkraftwerk, einer Anlage mit Wärme-Kraft-Kopplung. Dabei treibt eine Verbrennungskraftmaschine (z.B. ein Diesel- oder ein Otto-Motor) einen Generator. Bei diesem Prozess entsteht Wärme und Strom in einem Verhältnis von 60/40 %.).
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