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Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:Entschwefelung
Nahezu alle Energieträger≡Energieträger≡ Man unterscheidet Primärenergieträger - wie in der Natur vorgefunden, z.B. Öl, Erdgas, Kohle, Holz, Solarenergie und Sekundärenergieträger - wie verarbeitet, z.B. Flüssiggas, Fernwärme, Strom. enthalten mehr oder weniger Schwefel. Schwefel verbrennt zu Schwefeldioxid≡Schwefeldioxid≡ SO2 ist ein farbloses Gas mit stechendem, stark reizendem Geruch. Schwefeldioxid entsteht bei der Verbrennung von schwefelhaltigen Brennstoffen, wie Kohle, Heizöl, Diesel. Es reagiert mit Wasser zu Schwefelsäure, die zur Schornsteinversottung sowie in Verbindung mit Stickstoffoxiden zu Umweltschäden (Saurer Regen) und gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Smog, Atemwegserkrankungen) führen kann. Das Kondensat von Brennwertkesseln für normales Heizöl muss neutralisiert werden, was durch Einsatz von schwefelarmen Heizöl verhindert werden kann., das in Anwesenheit von Wasserdampf bzw. Wasser die stark korrodierende Schwefelsäure bildet. Im Zuge der Entwicklung und Verbreitung der Öl-Brennwerttechnik wird Heizöl mit abgesenktem Schwefelgehalt angeboten. Bei der Nutzung von Brennstoffzellen≡Brennstoffzelle≡ In einer Brennstoffzelle wird chemisch gebundene Energie direkt in elektrische Energie umgewandelt. Die Brennstoffzelle besteht - ähnlich wie eine Batterie - aus zwei Elektroden (Anode und Kathode), die durch einen Elektrolyten räumlich voneinander getrennt sind. Wasserstoff wird der Anode und Sauerstoff der Kathode zum Zwecke einer kontrollierten Reaktion zugeführt. Bei der Reaktion der beiden Gase entsteht zwischen Anode und Kathode eine nutzbare elektrische Spannung sowie Wärme, die ebenfalls genutzt werden kann (solte). Das Reaktionsprodukt ist reines Wasser. Das an der Reaktion beteiligte Brenngas Wasserstoff kommt in der Natur nur in gebundener Form vor (z.B. im Erdgas) und muss daher erst aufbereitet werden (Reformer). Wasserstoff und Sauerstoff könnten auch durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen werden. Der dazu erforderliche Strom kann aus Solarzellen (Fotovoltaik)stammen. ist eine vollständige Entschwefefelung, auch von Erdgas≡Erdgas≡ Erdgas besteht überwiegend aus Methan (CH4). Infolge des hohen Anteils von Wasserstoffatomen (H) ist Erdgas besonders gut geeignet für die Brennwerttechnik und als Wasserstofflieferant für Brennstoffzellen. Erdgas ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entsteht so gut wie kein Schwefeldioxid, Ruß oder Feinstaub. erforderlich, da sonst die Katalysatoren≡Katalysator≡ Ein Katalysator ist ein Stoff, der das Auftreten oder die Beschleunigung einer chemischen Reaktion hervor ruft. Der Katalysator, z.B. ein bestimmtes Metall, verbraucht sich dabei selbst nicht, da dieser nicht an der eigentlichen Reaktion beteiligt ist. Durch seine Anwesenheit wird lediglich die Aktivierungsenergie der Reaktion herauf- oder herabgesetzt. zerstört werden. Auch Biogase≡Biogas≡ Biogas, das aus der Vergärung bzw. Faulung einer organischen Substanz gewonnen wird, besteht zu etwa 50 bis 60 % aus Methan (CH4) und zu 40 bis 50% aus Kohlendioxid (CO2). Demensprechend liegt der Brennwert des Biogases zwischen 5 bis 6 kWh/m3. Biogas, welches aus der Vergasung fester Biomasse, z.B. Holz oder Stroh gewonnen wird, besitzt einen vergleichsweise hohen Anteil Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Methan. Zur Biogaserzeugung durch Vergärung verrotten in einem so genannten Fermenter unter Luftabschluss z.B. tierische oder planzliche Abfälle, Gülle oder/und nachwachsende Rohstoffe. müssen teilweise entschwefelt werden.
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