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Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:Auskühlverlust
Der Auskühlverlust ist der Wärmeverlust eines Heizkessels bzw. einer Therme≡Therme≡ Die Therme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird. Thermen werden daher auch als Durchlaufwasserheizer bzw. Umlaufwasserheizer bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering. Der geringe Wasserinhalt verlangt eine Mindestwassermenge bzw. eine Modulation der Brennerleistung. wenn der Brenner nicht arbeitet, aber der Wärmerzeuger noch warm ist. Die Auskühlung entsteht infolge innerer Durchströmung, die vor allem vom Schornsteinzug abhängig ist. Der Auskühlverlust reduziert sich bei Verringerung der Kesselwassertemperatur≡Kesselwassertemperatur≡ Mit Kesselwassertemperatur bezeichnet man die Temperatur des Heizungswassers in einem Heizkessel. Üblicherweise muss die Höhe der Kesselwassertemperatur mindestens dem Wärmebedarf bzw. der Auslegungstemperatur des Heizungssystems entsprechen und darf nach unten die Taupunkttemperatur der Abgase nicht unterschreiten. Bei modernen Heizkesseln mit gleitender Temperaturregelung (z.B. Niedertemperatur-Heizkessel und Brennwert-Heizkessel) darf sich die Kesselwassertemperatur auch dem minimalen Heizwärmebedarf anpassen und die Taupunkttemperatur unterschreiten (bei einem Brennwertheizkessel sogar gewollt)., u.a. auch durch automatisch angepasste Leistung≡Leistung≡ Die Leistung ist die pro Zeiteinheit umgesetzte oder verbrauchte Energiemenge (Wärme oder Strom). Die Einheit der Leistung ist das Watt (Kurzzeichen W, 1000 W = 1 kW - ein kiloWatt). Die in Anspruch genommene oder abgegebene Leistung ergibt sich, indem die verbrauchte Energiemenge (angegeben in kWh) durch die Zeit (in Stunden h) dividiert wird. Ein Heizgerät mit einer Leistung von 2 kW (Heizkörper, Elektrokonvektor o.ä.) verbraucht bei ununterbrochenem Betrieb in einer Stunde 2 kWh Wärme ab und verbraucht dabei auch 2 kWh Energie. (modulierende Betriebsweise≡modulierende Betriebsweise≡ Bei der modulierende Betriebsweise eines Heizkessels, einer Wärmepumpe, oder eines Klein-BHKW passt sich die abgegebene Wärmeleistung in einem weiten Bereich dem momentanen Bedarf an, ohne dass das Heizgerät aus anschaltet (taktet). Die modulierende Betriebsweise bietet im Gegensatz zur einstufigen oder zweistufigen Betriebweise einen höheren Wirkungsgrad, eine niedrigere Schadstoffemission und geringeren Verschleiß.) sowie durch motorisch betriebene Abgasklappen≡Abgasklappe≡ Die Abgasklappe ist eine Einrichtung im Abgasweg eines Heizkessels oder einer Therme zur Reduzierung der Auskühlungsverluste im Stillstand. Sie wird - meist elektromotorisch angetrieben - vor dem Start des Brenners geöffnet, um den Abgasweg freizugeben. und optimale Zuganpassung mittels Nebenlufteinrichtungen≡Nebenlufteinrichtung≡
Die Nebenlufteinrichtung (bzw. Nebenluftklappe) ist eine Einrichtung im Abgasweg eines Wärmeerzeugers zur halbautomatischen Einstellung eines optimalen Schornsteinzuges. Dabei wird durch eine Pendelklappe eine definierte Undichtheit geschaffen. Die Pendelklappe kann durch einstellbare Verlagerung eines angeschreubeten Gewichtes in der Pendelkarft beeinflusst werden. Eine Nebelufteinrichtung führt dazu, dass sich der Unterdruck im Feuerraum des Heizkessels verringert und der Zug auch bei wechselnden Bedingungen näherungsweise konstant bleibt. Die Energieeinsparung beträgt etwa 2-5 %..
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