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Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:Wärmespeicherkapazität
(auch Wärmespeicherzahl, Wärmekapazität≡Wärmekapazität≡ Die Wärmekapazität ist eine materialspezifische Größe. Sie zeigt an, wie viel Wärme durch den Baustoff aufgenommen werden kann. Sehr schwere dichte Stoffe (z.B. schwere Steine) haben eine hohe, leichte Stoffe, wie z.B. Wärmedämmstoffe haben eine geringe Wärmekapazität. Allerdings gibt es in der Gruppe der Wärmedämmstoffe auch beträchliche Unterschiede. So hat Mineralwolle eine geringe, eine Dämmschicht aus eingeblasenen Zelluloseflocken dagegen eine vergleichsweise hohe Wärmekapazität. Die Wärmekapazität sagt nicht direkt etwas über die wärmedämmenden Eigenschaften von Materialien aus. Wasser hat eine besonders hohe Wärmekapazität, weshalb es sich gut zum Speichern von Wärme eignet.); Die spezifische Wärmekapazität (c) ist eine Stoffkonstante und gibt die Wärmemenge in J (Joule≡Joule≡ Das Joule (J) ist eine Maßeinheit für die Energie. 1 J = 1 Newtonmeter (Nm) = 1 Wattsekunde (Ws) = 1/3600000 kWh; gebräuchlich kJ (kiloJoule), MJ (MegaJoule)) an, die benötigt wird, um einen Stoff von 1 kg um ein Grad Kelvin≡Kelvin≡ Das Kelvin (K) ist nach dem internationalen Einheitensystem die Basiseinheit der Temperatur. Es besitzt die gleiche Skalierung (Skaleneinteilung) wie °C, aber im Gegensatz dazu einen absoluten Nullpunkt bei -273,15 °C. Folglich ist entspricht eine Temperatur von 0°C in Kelvin ausgedrückt 273,15 K. Ein Kelvin wird auch für die Angabe von Temperaturdifferenzen genutzt. Dabei entspricht ein Kelvin einem Temperaturunterschied von einem Grad. Wird also z.B. Luft von 17°C auf 20°C erwärmt, entspricht dies einem Temperaturunterschied von 3 Grad (veraltet) oder 3 K. Wir finden das Kelvin z.B. in der Einheit für den U-Wert W/(m²K). zu erwärmen. Die Maßeinheit ist J/kgK. Stoffe bzw. Konstruktionen können Wärme speichern. Die einspeicherbare Energiemenge ist abhängig von ihrer Struktur und Dichte. Die Höhe der Wärmespeicherkapazität zeigt, wie lange es dauert, bis sich ein Bauteil erwärmt oder abgekühlt hat. Bedeutung hat die Wärmespeicherkapazität bei allen Speicherfragen (Warmwasserspeicher, Heizungswärmespeicher) aber auch bei der Frage wie man ein möglichst gleichbleibendes Inneraumklima sichert (Dachausbauten, sommerlicher Wärmeschutz≡sommerlicher Wärmeschutz≡ Ein guter sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet auch bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Außenlufttemperatur eine gedämpfte, moderate Erwärmung der Innenraumluft und damit ein akzeptables Raumklima. Dazu müssen vor allem transparente Flächen (Verglasungen) vor direkter, aber auch vor diffuser Sonneinstrahlung geschützt werden. Guter sommerlicher Wärmeschutz berücksichtigt auch die Rolle einer nächtlichen Auskühlung durch Lüftungsmöglichkeiten, die Wärmespeicherkapazität von Ausbaumaterialien (Dachgeschoß!), sowie die Anordnung von Dachflächenfenstern. usw.). Ein Stoff mit einer hohen Rohdichte und gleichfalls hoher spezifischer Wärmekapazität nimmt die eingetretene Wärmemenge auf und erreicht damit eine hohe Wärmespeicherung. Er bewirkt so die zeitliche Verschiebung (Phasenverschiebung≡Phasenverschiebung≡ Mit Phasenverschiebung wird der Zeitraum zwischen dem Auftreten der höchsten Temperatur auf der Außenoberfläche eines Bauteils (z.B. durch Sonneneinstrahlung) bis zum Erreichen der höchsten Temperatur auf der Innenseite des Bauteiles bezeichnet. Die Zeit ist abhängig von der Wärmespeicherkapazität des Baustoffes. Eine lange Phasenverschiebung wird überall dort angestrebt, wo eine rasche Aufheizung unterdrückt werden soll, z.B. im ausgebauten Dachgeschoß. ) des Wärmedurchgangs in das Gebäudeinnere.
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