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Im heiz-tipp.de-Lexikon wurde gefunden:latente Wärme
Die latente Wärme ist jene Wärmemenge, die einem Stoff zugeführt werden kann, ohne dass dieser dabei seine Temperatur ändert. Dieses Phänomen ist beim Übergang eines Stoffes in einen anderen Aggregatzustand zu beobachten (z. B. Wasser zu Wasserdampf). Die latente Wärme, die im Wasserdampf enthalten ist, kann man durch Kondensation zurück gewinnen (genutzt bei einem Brennwertheizgerät≡Brennwertheizgerät≡ Ein Brennwertheizgerät ist ein Heizkessel bzw. eine Therme, das bzw. die in der Lage ist, den Brennwert, also den vollständigen Energieinhalt eines Brennstoffes zu nutzen. Die dazu erforderliche Rückgewinnung der Verdampfungswärme des bei der Verbrennung entstehenden Wasserdampfes wird durch besondere konstruktive Maßnahmen im Gerät realisiert. Diese haben eine maximale Kondensation des Wasserdampfes zum Ziel. Die Energieeinsparung liegt je nach Brennstoff gegenüber Niedertemperatur-Heizkesseln bei 10 % bis 15 %., Brennwertkessel). Die latente Wärme und die fühlbare Wärme≡fühlbare Wärme≡ Wird einem Material oder einem Bauteil Wärme zugeführt, erhöht sich in der Regel die Temperatur. Die Wärme wird fühlbar und kann mit einem Thermometer auch gemessen werden. Zeigt im Gegensatz dazu ebenfalls zugeführte Wärme keine messbare Temperaturerhöhung, spricht man von latenter Wärme (z.B. Verdampfungswärme, Schmelzwärme). Letzteren Vorgang macht man sich bei Latentwärmespeichern zu nutze. bilden den gesamten Energieinhalt≡Energieinhalt≡ Mit Energieinhalt wird die insgesamt freigesetzte Wärmemenge bezeichnet, die bei der Verbrennung eines Energieträgers (Brennstoffes) entsteht. Aus einem Liter Heizöl wird eine Wärmemenge von rund 10 kWh, aus einem m³ Erdgas H wird eine Wärmemenge von ca. 10,5 kWh freigesetzt. eines Brennstoffes.
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