Mit interner Wärmegewinn (auch Fremdenergieeinfluss≡Fremdenergieeinfluss≡
Mit Fremdenergieeinfluss bezeichnet man die Wärme, die einem Raum aus anderen Quellen als der Heizungsanlage zufließt. Dazu gehört neben der Sonneneinstrahlung auch die Abwärme von Personen und elektrischen Geräten (Beleuchtung, Ferseher usw.). Der Fremdenergieeinfluss erlangt im Niedrigenergiehaus wegen des geringen Wärmeverlustes infolge sehr guter Wärmedämmung eine beträchtliche Bedeutung und muss bei der Berechnung der Heizlast unbedingt Berücksichtigung finden.) bezeichnet man die Wärmeabgabe von Personen, elektrischen Geräten, Beleuchtung usw. . Die internen Wärmegewinne können bei gut wärmegedämmten Gebäuden≡Gebäude≡
Gebäude im Sinne der Energieeinsparverordnung sind bauliche Objekte mit mindestens einem eigenen Aufgang und einer Begrenzung des Volumens durch die wärmübertragende Umfassungsfläche. einen spürbaren Anteil des Heizwärmebedarfs≡Heizwärmebedarf≡
Der Heizwärmebedarf ist die errechnete Wärmemenge, die dem zu beheizenden Raum, der Raumzone bzw. dem Gebäude zusätzlich zu den Wärmegewinnen aus dem Fremdenergieeinfluss (Sonne und Abwärme von Personen und Geräten) zugeführt werden muss, um die Innen-Solltemperatur zu halten. Der Heizwärmebedarf muss durch Einsatz eines Energieträgers durch Umwandlung in einem Heizgerät bereitgestellt werden (Heizenergiebedarf). abdecken. Der Anteil der internen Wärmegewinne beeinflusst u.a. auch die Auswahl der Art der Wärmeverteilung≡Wärmeverteilung≡
Benötigte Raumwärme muss nicht nur erzeugt, sondern auch bedarfsgerecht verteilt werden. Am Einfachsten lässt sich diese Aufgabe mittels Plattenheizkörper erfüllen. Man kann ebenso Flächenheizungen, wie eine Fußbodenheizung, eine Wandheizung oder eine Deckenheizung einsetzen oder auch die Randheizleiste nutzen. Je nach System wird für die Wärmeverteilung Heizungswasser als Wärmeträger unterschiedlicher Temperatur benötigt. Niedrigtemperierte Verteilungsysteme haben Vorteile bei der Nutzung von Wärmeerzeugern, die bei tiefen Temperaturen höchste Nutzungsgrade erzielen (Wärmepumpe, Solar, Brennwerttechnik). Im Passivhaus≡Passivhaus≡
Hausbauweise, bei der durch sehr gute Wärmedämmung und die Kombination verschiedener technischer Maßnahmen der Wärmebedarf unter 15 kWh pro m² und Jahr liegt. Zum Vergleich: Im Gebäudebestand (2005) liegt der Durchschnittswert des Wärmebedarfes bei mehr als dem zehnfachen des Bedarfes von Passivhäusern. Bezogen auf die gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt der Bedarf des Passivhauses bei weniger als 20 %. Die Bauweise von Passivhäusern wird von entsprechend geübten Architekten und Ausführenden beherrscht und führt lediglich zu Mehrkosten bis zu 15 %. Es gibt keinen sachlichen Grund einen Neubau nicht als Passivhaus auzuführen. können die internen Wärmegewinne zusammen mit den solaren Gewinnen unter bestimmten Bedingungen höher ausfallen als der Heizwärmebedarf. Die internen Wärmegewinne können pauschal entsprechend DIN V 4108-6 [4] mit 5 W/m² angesetzt werden, wenn darin sowohl Wärmeeinträge durch Personen und elektrische Geräte als auch Wärmeeinträge durch Rohrleitungen enthalten sind.