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Thema: Lautstärke und andere Probleme Luftwärmepumpe
Forum Heizung, Wärmepumpenheizung

Moderation: now
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Foren-Übersicht »  Heizung, Wärmepumpenheizung » 
VerfasserThema: Lautstärke und andere Probleme LuftwärmepumpeDruckerfreundliche Version
tigerthomas
wenige Beiträge


  geschrieben: 30.01.2018, 11:06   
Moin grüßt euch!

Folgendes Problem:
Wir haben uns dazu entschieden eine Luftwärmepumpe zu installieren, es kommen aber immer wieder einige Fragen auf weshalb ich mir dann schlussendlich hier angemeldet hab..

Drei Sorgen habe ich, zum einen wie verhält es sich mit der Lautstärke??
Die sollen ja nich grad leise sein, ein Einbau ins Haus wäre da schon mal ausgeschlossen, aber draußen am Haus sieht optisch auch nicht so fein aus, gibt es da Möglichkeiten das zu ändern?
Ich dachte da an eine Art Holzhäuschen was man drum bauen könnte, inwiefern beeinträchtigt dass dann jedoch die Funktionsfähigkeit?

Musstest ihr in einen deutlich höheren Stromtarif wechseln ob des Verbrauchs der Pumpe? Welchen Verbrauch habt ihr durchschnittlich an Strom? Mit welcher Leistung?
Wir würden dann ggf den Anbieter wechseln, da unsrer bei höherem Verbrauch kaum Rabatte liefert.

Und zu guter letzt noch die Frage wie es sich mit kälteren Tagen verhält,man kann ja zusätzlich einen Wärmestab zuschalten, inwiefern rechnet sich dass dann jedoch mit dem Stromverbrauch?
Ist die Kosten/Nutzen Rechnung schlussendlich höher? Was für uns ein Ausschlusskriterium wäre da es die Winter über gern mal Minus 15/20 Grad werden kann und wenn wir dann jedesmal extra einen Wärmestab zuschalten müssen kommen wir kostentechnisch im dreistelligen Bereich an..


_________________
Ein Lächeln wirkt auf Schwierigkeiten wie die Sonne auf Wolken - es löst sie auf. Autor: unbekannt


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HeizHarald
einige Beiträge


  geschrieben: 30.01.2018, 13:44   
1. Luftwärmepumpen sind nicht zu laut

Es kommt halt auf den richtigen Standort an, klar.
Ich sehe keine Probleme darin die Anlage im Gebäude aufzustellen, denn insofern die Installation von Zu- und Abluft, die über zwei separate Schläuche bzw. Luftkanäle geführt wird, fachmännisch erfolgt gibt es keine Probleme bezüglich des Schalls. Zumal die Anlage zudem keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, was ihr teilweise schon ganz schön zutragen kann, vor allem in Gegenden mit rauerem Wetter.
Wenn du sie wirklich außen installieren willst empfehle ich keine direkte Nähe zu den Nachbarn sowie dem Schlafzimmer. Bau sie doch etwas weiter hinten um Garten auf oder fasse sie in einen Lamellenzaun ein, mit circa 5m Abstand zum Haus, die Schallemission dürfte dann nur so um die 10 Dezibel betragen.

2. Luftwärmepumpen sind keine Stromfresser

Natürlich gibt es beim Einsatz von Luftwärmepumpen ein bisschen was zu beachten, da die Luftwärmepumpe aufgrund schwankender Außenlufttemperaturen und unterschiedlich hohem Heizwärmebedarf stark in ihrer jeweiligen Leistungszahl variiert, daher arbeitet sie besonders im Winter mit voller Leistung.
Der zusätzliche Heizstab macht die Anlage jedoch noch lange nicht unwirtschaftlich, wird er z. B. an 20 besonders kalten Tagen im Winter hinzugeschaltet, so entstehen bei einer Luftwärmepumpe mit 6 kW Heizleistung zusätzliche Stromkosten von nur rund 100 Euro.

Viele Luftwärmepumpenbesitzer klagen über einen hohen Kilowattstundenverbrauch und über die damit verbundenden Stromkosten. Ursache dafür ist allerdings nicht die Luftwärmepumpe sondern das Fehlen eines Vergleichsmaßstabes, denn gerade in einem Neubau weiß man nicht, was eine z. B. eine Gasheizung für Kosten verursacht hätte. Zudem ist es Hausbesitzern oft nicht geläufig auf der Stromabrechnung einen derart hohen Stromverbrauch bescheinigt zu bekommen, wenn sonst nur der normale Haushaltstrom abgerechnet wurde.
Fakt ist dass sich bei genauem Nachrechnen, viele Luftwärmepumpen in einer für den Wärmebedarf des Hauses typischen Verbrauchsgröße befinden, trotzdem kann es natürlich sein ein langer Winter einen höheren Verbrauch verursachen kann, klar..dennoch finde ich dass die Kosten nicht überdimensional hoch sind, wie ich weiter oben aufgezeigt habe.

Sollte dir so eine Pumpe letztendlich doch nicht zusagen gibt's auch noch andere Möglichkeiten, ich denke da zum Beispiel an**

die Grundwasserwärmepumpe
Auch aus dem Grundwasser können Wärmepumpen Energie gewinnen. Dazu werden zwei Brunnenanlagen (Schluckbrunnen und Entnahmebrunnen) in einer Entfernung von mindestens 15 Metern angelegt. Je tiefer die Brunnen sind, desto geringer ist allerdings die Wirtschaftlichkeit der Anlage, da ein höherer Pumpaufwand nötig wird. Daher ist eine Grundwasser-Wärmepumpe nur dann sinnvoll, wenn sich das Grundwasser in höchstens 15 Metern Tiefe befindet. Für den erfolgreichen Einsatz ist auch die Grundwasserqualität sehr wichtig: Enthält das Wasser mehr als 0,2 mg/Liter Eisen und mehr als 0,1 mg/Liter Mangan, kann eine Grundwasser-Wärmepumpe nicht empfohlen werden.

Oberflächenwasser-Wärmepumpe
Die Wärmepumpen leiten Oberflächenwasser aus Bächen, Flüssen, Seen oder der Kanalisation entweder direkt über den Wärmetauscher (Verdampfer) oder führen es ihm mit einer Pumpe zu.

Solar-Eisspeicher
Hierfür wird eine mit Wasser gefüllte Betonzisterne vier Meter tief ins Erdreich versenkt. Da in dieser Tiefe eine relativ konstante Bodentemperatur von etwa 4° C erreicht wird, wird vom Wasser Kristallisationswärme freigesetzt, die ihm ständig entzogen wird. Dies geschieht durch Rohrleitungen im Inneren der Zisterne, die mit einer zirkulierenden frostsicheren Flüssigkeit befüllt sind.

Grüße

**Quellenangabe:
https://www.massivhaus-zentrum.de/heizungstechnik.php

[ Der Beitrag wurde bearbeitet von HeizHarald am 30.01.2018, 14:04 ]


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